PHP Sonderzeichen aus String entfernen, aber nicht Umlaute äüö – und in UTF-8

Freitag, 5. Februar 2010 20:55

Manchmal sucht man sehr lange nach der richtigen Lösung, da in Foren 25 halbherzige und falsche Lösungen gepostet, welche meist mit dem Satz ‘Probier doch mal das hier…’ einleiten. Danke für die viele Hilfsbereitschaft ihr Mitmenschen, aber alle die es nicht Wissen sollten sich an Dieter Nuhr halten. (Zitat ist selbst rauszufinden)

 

So entfernt man Sonderzeichen aus einem String, ohne dass die deutschen Umlaute auch gelöscht werden. Und das ganze geht auch mit UTF-8 Codierung, gottseidank.

preg_replace

(‘/[^\pL]/u’, ‘ ‘, $str)

Ab php 5.2 sollte es gehen…

 

 

 

Was nicht geht kommt hier!

preg_replace

(“/[^a-zA-ZüöäÜÖÄ]/”,” “,$str);

das löschst äöü trotzdem raus, denn diese Zeichen sind ja als Sonderzeichen im String codiert, nicht als äöü.

 

 

P.S. Es sollte irgendwo im Internet die Möglichkeit geben alle Seiten mit fehlerhaften Einträgen einfach zu löschen…vielleicht fällt mal jemanden etwas ein. Es macht keinen Spaß sich 25 Foren aus den Jahren 2000 bis 2004 durchzulesen, mit lauter falschen Lösungen.

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DAS FUTTERHAUS – in Graz Bewertung negativ

Samstag, 30. Januar 2010 18:26

Seit einigen Monaten hat die deutsche Kette DAS FUTTERHAUS auch eine Filiale in Graz im neuen Shoppingcenter Nord eröffnet.

Mein kurzes Fazit: Der Laden ist schlichtweg zu vergessen. Naja, vielleicht könnte ihr irgendwelche Dosen mit 3 Jahren Haltbarkeit dort kaufen, aber meine Erfahrung bei den Terrarientieren ist durchwegs unheimlich mies.

Habe dort einen Gelbkopfgecko gekauft. Leider. Da ich schon seit Monaten nach einem Weibchen gesucht habe war ich natürlich unvorsichtig beim Kauf und hab vor Freude gleich zugeschlagen. Den Hinweis der Verkäufern, dass es bei Tieren kein Rückgaberecht gebe, wegen der Krankheiten die dadurch eingeschleppt werden hab ich zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und dann? Tja, als ich das Tier 2 Tage zuhause hatte sah ich es erst – über und über voll mit Blutmilben. Woher? Ich hatte nie irgendwelches Ungeziefer daheim. Also sehe ich im Laden nach, und siehe da – alle Gelbkopfgeckos dort haben Blutmilben. Sehr schön. Meine kleine war ja noch in Quarantäne. Als ich die Verkäuferin darauf ansprach konnte sie sich nur ’sehr sehr entschuldigen’. Es tut ihr so leid meinte sie. Auf das Biomittel gegen Blutmilben konnte sie mir dann doch tatsächlich 10% Rabatt geben. (also 70  Cent, wow). Ich sagte noch dass dies ja wohl ein Witz wäre, kranke Tiere verkaufen, da sollten sie sie entweder zurück nehmen oder mir wenigstens das Mittel schenken. Nichts da.

Nebenbei noch bemerkt, Lebendfutter wird in dem Saftladen nur als tote Ware verkauft. In den Heimchenboxen waren 95% aller Tiere schon tot. Interessante Pflege, denn bei mir leben die Tiere daheim meist noch 4-5 Monate wenn ich sie zur Nachzucht verwende. Naja, werden wohl verhungert sein.

Ich kann nur davon abraten dort noch irgendetwas zu kaufen. Habe dort einen Gutschein bekommen, und den musste ich irgendwie aufbrauchen. Das ganze ist übrigens so umständlich, dass man lieber Bar bezahlen würde als nochmal den Gutschein herzuzeigen. Es tut mir leid, Ihr Gesamtpreis ist nur 24,99, wir können aber nur in vollen 10er Schritten vom Gutschein abbuchen, da würden sie 5 Euro verlieren. So so. Gut, dann kauf ich noch irgendeinen Scheiß den ich nicht brauche für 5 Euro dazu. So umständlich und unfähig ist kein anderer Tierladen in ganz Graz.
Vergleich Zoo Muser: Dort wird mit  Gutscheinen nicht so kompliziert herum getan, bleiben nur mehr 2-3 Euro oben, dann bezahlt einem die  Kassierin das sogar noch in Bar aus.  Bei dem Futterladen ist der Gutschein wohl nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wurde.

Bewertung  Minus 5 Sterne.

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Wie hoch sind die Gebühren für eine Überweisung aus England?

Mittwoch, 13. Januar 2010 14:35

Da sich diese Frage mir vor kurzem stellte und keine Vernünftige Antwort im Web zu finden war, habe ich dies nun im Selbstversuch herausgefunden.

Für eine Überweisung (deposit debit) aus England bzw. dem Vereinigten Königreich von einem in Pfund laufendem Konto aus, werden dir – nach der Währungsumrechnung in Euro – noch Gebühren von 5,50 Euro abgezogen. Dies gilt für eine EU-Überweisung nach Österreich, bei Auslandsüberweisungen dürfte der Betrag noch höher sein.

Ein Betrag von 30 Euro ergibt somit umgerechnet zurzeit (2010) ca. 33 Euro, minus 5,50 bleiben einem 27,50 Euro am Konto.

Das ganze gilt für die PSK, andere Banken dürften eventuell sogar noch mehr berechnen.

Also kurz:
EU Überweisung
UK Konto in Pfund
Empfängerbank PSK
Gebühren 5,50 Euro

Läuft das UK Konto in Euro (was eher selten vorkommt) dürfte die Bank keine Gebühren einheben.

Fazit: Hoffentlich sind die Fish-n-chips fresser auch bald Pleite und lassen sich ihre Managerprämien dann in Euro zahlen.

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Wer kann sich mit Imagekampagnen noch mehr Freunde machen?

Montag, 2. November 2009 17:52

Sie kosten Geld, machen Produkte noch teurer, und können sowieso nur schon vorher geistig abhängige Jünger überzeugen. Trotzdem kommen unbeliebte Unternehmen immer wieder mit Imagekampagnen daher. Meinungsforschungsinstitute sind in erster Linie schuld, denn die küren vorher einmal das unbeliebteste und meistgehasste Unternehmen. Und was macht man? Anstatt zu verstehen warum einen alle Mitschüler am liebsten verhauen würden, zeigt man darauf was für einen tollen Schulranzen einem der Papa gekauft hat, und wieviele Nintendospiele man daheim gesammelt hat. Also eben all die Dinge für die man gehasst wird, werden zur Schau gestellt.

Dagegen muß natürlich entschieden vorgegangen werden. Zeigen wir der ÖMV gleich einmal den Stinkefinger. Bis jetzt waren die ja nur an der Tankstelle und als anonymer Konzern unbeliebt, jetzt aber versucht man dort den Hass auf einzelne freiwillige Mitarbeiter zu verteilen. Jeder blöde Spruch der ÖMV Marketingabteilung erzeugt natürlich sofort Würgereize, also zahlen wir es denen mit ihren eigenen Problemen heim. Würden diese Werbesujets nicht genauso gut passen?

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Nun, man könnte denken wenn das Gehalt eher nieder ist kann man es doch ruhig mal um 14% erhöhen. Blöderweise waren
die ÖMV Manager aber vorher schon die TOP-Verdiener im Land. Verständlicherweise können sich Personen mit einem Jahresgehalt
das an den Stellen die vor dem ersten Punkt beim Tausender kommen verglichen wird, sich kaum um Benzinpreise kümmern die 3 Stellen nach diesem komischen Beistrich haben. Einfacher wäre es sicherlich den Benzinpreis an der Tankstelle z.B. so anzuschreiben: 212.000 Euro für 200.000 Liter. Würde dann der Preis in den Morgenstunden plötzlich um 4.000 Euro steigen (2 Cent pro Liter), wäre das selbst für einen ÖMV Manager verständlich, wenn auch trotzdem noch unerheblich.
http://www.oe24.at/wirtschaft/Manager-Gehaelter_steigen_trotz_Krise_0457662.ece


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Gut, das ganze ist Stammtischniveau, aber “Welches Management wurde von anderen TOP-Managern zum Besten gewählt” entspricht auch in etwa der Kategorie ‘Goldene Palme für Pornostars’.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/500639/index.do


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Die Argumentationsreihe ist immer die gleiche. Große Konzerne wie die ÖMV (und deren Sprachrohre in der Politik) sagen: Wir müssen jetzt in Gaskraftwerke investieren, denn nur so können wir den Energiebedarf der nächsten Jahre decken. Alles andere ist eine Illusion, weil man kein Windkraftwerk bauen kann das 500 Megawatt und mehr liefert. Davon abgesehen könnte man aber auch in klimafreundliche Energieträger wie Wind und Sonnenenergie investieren, was aber bei garantierten Lieferverträgen für Gas mit Russland von 25 Jahren und mehr wohl etwas unternehmensschädigend wäre. Außerdem: Die ÖMV macht ihren Hauptgewinn doch mit der Exploration – und wo oder wie soll man bitte Sonnenenergie explorieren, die is ja einfach frei verfügbar. Frechheit!
Anstatt unseren Staat aber weiterhin für 50 und mehr Jahre von noch mehr fossilen Energieträgern abhängig zu machen, sollte man besser in den Ausbau von privaten Sonnen und Kleinstkraftwerken investieren. Energieautarke Gemeinde heißt das: Stichwort Güssing.
http://marktcheck.greenpeace.at/6930.html
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/389706/index.do

 


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Dazu muß man eigentlich nicht viel sagen. Klar sind es die Amis die einem auf die Finger klopfen, wenn
da ein Ölkonzern versucht Geschäfte zu machen mit denen sie nicht einverstanden sind (und bei denen sie selbst
nichts verdienen). Trotzdem wird einem Übel, wenn Manager des ÖMV Konzernes Sätze herauswürgen wie: “Wir halten uns dabei an den unternehmenseigenen “Code of Ethics” zu den Menschenrechten.” Dieser Unternehmenseigene Code kann wohl nur dem Umfang und Zweck eines Bierdeckels als Ausgleichsunterlage unterm Schreibtisch haben. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/299522/index.do


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Ohne auch nur eine feuchte Achselhöhle zu bekommen sagt ÖMV Vorstand Ruttenstorfer in einem Interview, dass die Benzinpreise sowieso am unteren Limit wären, aber dass man durch die hohe Nachfrage einen noch höheren Preis leicht durchsetzen konnte. Schön wenn man eine Firma für Exploration hat die einfach Milliardengewinne machen muß, da sie der anderen Firma die uns den Sprit verkauft, einfach hohe Preise aufdrückt.
http://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise-tankstellen-boss-verteidigt-seine-gewinne_aid_346663.html

 


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 Nun, diese Aussage lässt sich durchaus leicht beschwichtigen, aber warum soll man bei den billigen Imagesprüchen der ÖMV nicht auch mal mit ein paar FPÖ Parolen dagegen hauen? Fazit ist: Die ÖMV Investierte Milliarden in der Türkei um dort ein veraltetes Tankstellennetz aufzukaufen, und langfristig in das Raffineriegeschäft dort einzusteigen.
http://www.be24.at/blog/entry/1327/omv-tuerkei-zukauf-hat-reize-aber-auch-seinen-preis
Auch ist die ÖMV natürlich ein starker Kämpfer für die NABUCCO Pipeline. Die Förderung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas soll sich auszahlen, die Leitung geht direkt nach Österreich, und – die Türkei ist ganz ähnlich wie die Ukraine der einzige unsicherheitsfaktor im Netz, welcher sich nicht an EU Gesetze binden muß. Man wird sehen wie groß der Einfluß von österreichs größtem Steuerzahler auf die Bunderegierung ist, sollte es einmal um die Beitrittsfrage der Türkei zur EU gehen. Das Österreichische Volk dürfte wohl keine Stimme dabei haben…

 

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Was bringt der Internationale Studentenausweis ISIC wirklich – in den USA, oder in Südamerika?

Samstag, 22. August 2009 17:13

Vor meiner Reise in dieses Land googelte ich mehrere male nach einer Antwort auf diese Frage, doch kam ich auf kein zufriedenstellendes Ergebnis. Also habe ich die 10 Euro genommen und mir doch noch einen Ausweis ausstellen lassen.

Fazit: Der Ausweis bringt absolut NICHTS!
Es gibt so gut wie keine Studentenermässigungen in den USA, sondern nur welche für Kinder und natürlich Senioren. In New York mag es einige Museen geben die eine Studentenermässigung anbieten, jedoch fährt man viel günstiger wenn man sich einen CITY PASS kauft, der alle Museen und Attraktionen beinhaltet (50% Ersparnis)
Der Studentenausweis wird auch nicht in allen Bars oder Supermärkten akzeptiert um dort Alkohol kaufen zu können oder diese betreten zu dürfen, da der Ausweis extrem billig aussieht und sehr leicht gefälscht werden kann. Ein Führerschein wird viel leichter akzeptiert. Wir konnten den Ausweis während unserer 5 wöchigen Rundreise kein einziges mal verwenden.

Für Südamerika (dort war ich 2007): Hier gibt es an bestimmten Attraktionen durchaus Ermässigungen für Studenten, jedoch akzeptieren die Ticketschalter auch zu 99% einen Universitätsausweis (Scheckkarte). Ich war 7 Wochen in Südamerika, und es gab in dieser Zeit genau EINE Attraktion die den ISIC Studentenausweis wollte – die 12 Attraktionen Rundreise um die Stadt Cusco herum. Für Machu Picchu wurde kein ISIC benötigt. (Tja, und wir haben den Ticketverkäufer damals ausgetrickst, denn mein Kollege hatte einen ISIC Ausweis den wir dann einfach 2 mal hintereinander verwendet haben)

Weiters: ISIC zählt auf seiner Webseite isic.org verschiedenste Attraktionen auf, die man speziell mit dem Studentenausweis günstiger bekommen sollte. Was man dabei verschweigt: Diese Touristenattraktionen werden extrem stark beworben und versuchen alles mögliche um Leute anzulocken – man bekommt diesen Discount also ziemlich sicher wenn man einfach so danach verlangt, oder man bekommt den Discount mit einem der hunderten von Flyern die in allen Hotels aufliegen. Die wichtigsten Dinge wie Freiheitsstatue und Empire State Building sind aber natürlich nicht dabei, dort gibt es keine Studentenrabatte – ergo: Wer einen City Pass kauft ist immer besser dran.
Extrembeispiel: Auf ISIC.org ist als Attraktion angeführt dass man mit dem Ausweis am Mittwoch gratis in den Bronx Zoo gehen darf. Super. Das kann aber absolut JEDER, denn der Zoo ist am Mittwoch gratis.

Letztes Statement dazu: Der Ausweis ist etwa gleich viel Wert wie das Papier auf dem er gedruckt wurde. Wenn ihr euer Geburtsdatum auf einen Bierdeckel schreibt habt ihr gleich viel Spaß.

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District 9 = Der späte Sommerhit in Europa

Freitag, 21. August 2009 19:29

Vorab: Keine Angst vor dem Lesen, ich werde keine wichtigen Filmdetails verraten…

Vor 3 Tagen habe ich den Film District 9 in einem US-Kino gesehen, und seit langem war ich von einem Science Fiction Film nicht mehr so begeistert. Auch im Time Magazin steht: Vergesst G.I. Joe, der wahre Sommerhit wird Disctrict 9 werden.
Was hat der Film nun? Nun, die meisten werden es kaum glauben, aber es ist keine Hollywood Produktion, sondern der Film kommt aus Südafrika, einem bisher eher wenig bekannten Terrain für Action und Sci-fi Filmen. Auch wenn überall stark mit dem Namen Peter Jackson (Herr der Ringe) geworben wird, so sind für den Film und Story eigentlich ein gewisser Neill Blomkamp (29) verantwortlich, der es geschafft hat Südafrikas heisse politische Geschichte in eine mit Alien verstrickte Geschickte zu packen – aber ohne diese Hintergründe dem Publikum zu offensichtlich und direkt aufzubürden. Die Aliens landen also in Johannesburg, nachdem ihr Raumschiff nicht mehr funktionstüchtig ist. Anstatt der üblichen Kriege folgt aber etwas ganz anderes – die Außerirdischen leben seit 20 Jahren in einem Slum am Stadtrand, auf Müllhalden, ohne sich um die Gesetze oder Moral der Menschen viel zu kümmern. Sie sind die Underdogs, aber ihre Zahl steigt täglich, denn schon 1.5 Millionen leben dort. Und somit werden sie zu einem Problem, einem lästigen Problem das man halt doch mal durch umsiedelung beseitigen sollte. Vielleicht wird man dann auch das Problem der speziesübergreifenden Prostituion endlich los…

Wer ist eigentlich der Held des Filmes? Nein, kein Arnie, Bruce oder deren harten Kumpels. Der Held des Filmes ist ein alter Schulfreund von Autor Bloomkamp, Sharlto Copley, der in seinem ersten Film gleich voll überzeugen kann. Er spielt den leicht minderbemittelten Wikus, dessen Aufgabe es Anfangs ist, alle Außerirdischen in District 10 umzusiedeln. Keine leichte Aufgabe für eine einzelne Person, noch dazu wenn er jeden Alien persönlich besucht und um eine Unterschrift für die Genehmigung der Umsiedelung bittet. Wikus fängt sich dabei – unvorsichtig wie er vorgeht – einen Virus ein, und mutiert selbst teilweise zum Alien. Damit fängt die Geschichte erst richtig an, und ihre Wendungen sind niemals vorhersehbar.

Der Film hat auch nicht das typisch  anmutende Scienfiction Umfeld, wo sich alles im düsteren dunkel der Nacht abspielt. Die Insektoiden Aliens klettern in der prallen Sonne Johannisburgs über die Müllhalden, die Kameraaufnahmen sind roh und unbearbeitet. Dazu wechselt die Story immer wieder vom realen Film in einen Dokumentationsstil über, wird von Nachrichtensendungen getragen die über das Geschehen berichten, und mittendrin verfolgt man das ganze manchmal nur mehr über schwarzweiß Überwachungskamers. All diese Elemente tragen unheimlich dazu bei, einem das Szenario als so realistisch wie möglich darzustellen. Trotzdem ist District 9 kein Endzeit Thriller, die Geschichte gibt Hoffnung, Slapstick sowie splatterhaft explodierende Körper tragen zur Unterhaltung bei, und Fans richtiger Ballereien kommen sicher nicht zu kurz. Aliens betrügen die Menschen, genauso wie diese denken gerade ein gutes Geschäft gemacht zu haben, und die weiße “Führung” des Landes versucht Wikus mutierten Körper in Einzelteilen um Millionen zu verkaufen.
District 9 ist übrigens eine Anspielung auf den tatsächlich existierenden District Six, ein Gebiet in Johannisburg in welchem nur Weiße leben durften.

Also: Unbedingt ansehen – selbst meine Freundin die absolut keine Action und keine Science Fiction Filme mag sagte: “Ja, der war gut” :-)
Apropos – obwohl mein Englisch nicht so perfekt ist kann ich den Film im Originalton empfehlen, denn Wikus spricht einen dämlichen Ausländerakzent der sich in etwa wie uns Hauptschulenglisch anhört, und die Aliens haben sowieso Untertitel, da Ihre Sprache nur aus irgendwelchen Würgelauten besteht.

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Und Michael Mittermeier hatte doch nicht recht, der Beweis lebt

Donnerstag, 2. Juli 2009 11:32

Nur wenige werden diesen Gedankensprung von Michael Mittermeier hin zu der zwölfjährige Französin Bahiya Bakari wohl selbst schon gezogen haben, daher möchte ich euch kurz einweihen in mein universelles Wissen das Comedy und Tragik erstmals wirklich verbindet, ohne dabei Woody Allen bemühne zu müssen.

Die Protagonisten:
Bahiya Bakari, 12-jährige Französin die ursprünglich von den Komoren stammt. Sie überlebt diese Woche als einzige einen Flugzeugabsturz im Indischen Ozean.
Michael Mittermeier, Dauercomedian und Ottoersatz der 90er aus Deutschland, welcher mit dem Programm zapped im Jahr 1996 seinen großen Durchbruch hatte.

Ihr seht, ich versuche die Geschichte in die Länge zu ziehen, um auch etwas Spannung in diese Tragikomödie einzubauen. Aber da mir zu Michael Mittermeier keine nennenswerten Details mehr seit den 90ern einfallen, da sich dieser der bedeutungslosen Wiederholungscomedyminuten hingibt, und kaum einen Schlagfertigen Satz bisher im Hauptabendprogramm liefern konnte, werde ich nun selbiges Konzept anwenden und ihn hier zitieren. Nur ein kurzer Vorsatz noch: Was haben wir nicht alle gelacht, und dem  Kerl recht gegeben!? ” Ja recht hat er der Comedian, sowas hat noch nie was gebracht” “Prüll” , “Prust”, “Hahaha”.

Michael Mittermeier 1996, Zapped: Das letzte Pfeifen im Atlantik

“Endlich aber saß ich im Flugzeug über dem Atlantik, und da freu ich mich schon immer voll auf die Stewardessen-Security-Show, die Sicherheitsanweisungen, und da tu ich immer voll überinteressiert so: Ooooooohhh Woa, Boah Uh. Als ob ich der einzige bin der das noch nie gesehen hat.
Aber ich finde ja, dass Sicherheitsanweisungen an Board von Flugzeugen immer zu negativ formuliert sind. Na gut, wenn auch ab und zu mal einer Abstürzt, is schon klar. Ich habe auch noch nie gehört, dass mal irgendwo einer rausgekommen ist, weil er alle Sicherheitsanweisungen beachtet hat. Haha ha. Nö?
499 Tote, aber einer…   <Brülledes Publikum> “

 

Bahiya Bakari überlebt als einzige, und sie hatte auch die von Mittermeier damals als absolut überflüssig und ins lächerliche gezogene Schwimmweste mit der “Lassie” Trillerpfeife dabei an.

Sollte man eine Verfilmung dieser ja fürs  Deutsche Breitenpublikumsfernsehen auf RTL maßgeschneiderten Story des überlbenden Mädchens nicht abgeneigt sein (”Das Wunder der Komoren”), so möge man doch bitte Mittermeiers Comedy Auftritt als Prequel unbedingt einbinden. Natürlich nur als belehrenden Schritt, z.B mit dem Hinweis: ”Lieber Kinder und Jugendliche, liebe Zielgruppe bis 35, bitte erwerben sie Ihr Grundwissen nicht von deutschen Komedians”.

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Michael Jackson lebt!

Samstag, 27. Juni 2009 11:02

Nach mehreren glaubwürdigen Quellen, welche aus juristischen Gründen zurzeit noch verdeckt bleiben müssen, hat Michael Jackson sein eigenes Ableben am 25 Juni 2009 inszeniert, um den drohenden Gesichtsverlust durch die Absage seiner Konzertreihe in London zu entgehen, und die damit verbundene Forderungen in Millionenhöhe seitens der Veranstalter der Konzerte (AEG LIVE) abzuwenden.

Die von Jacksons Managern eingefädelten Verträge mit AEG Live und deren Versicherung verpflichteten Jackson demnach zu einer Strafzahlung von 350 Millionen US-Dollar, sollten die 46 Konzerttermine nicht wahrgenommen werden. Es zeigte sich jedoch schon nach wenigen Proben, dass der 50-jährige frühere King-of-Pop nicht mehr in der Lage war eine 2-Stündige live Performance durchzustehen. Jackson besuchte nur 2 der 45 angelegten Proben da er physisch und psychisch nicht in der Lage war jene Person darzustellen die wir aus den 80er und 90er Jahren kennen. Selbst eine geplante Kurzversion der Konzerte – ein 1-stündiger Auftritt mit Playback Gesang vom Tonband, sowie 3 verschiedenen Doubles - war Michael Jackson nicht in der Lage durchzustehen.

Michael Jacksons schulden betragen nach Schätzungen eines Finanzexperten aus dem Umfeld des Stars zum heutigen Tag in etwa 500 Millionen Dollar. Selbst mit der angesagten Konzertreihe in London wäre eine Sanierung von Jacksons Privatvermögen somit noch nicht abgeschlossen gewesen. Mit bizarren Finanztransaktionen schaffte es der Star aber in den letzten 2 Monaten einen Großteil seiner Privaten Besitztümer unter der Hand zu veräußern, um so sein zukünftiges Leben als ‚Privatmann‘ wenigstens angenehm gestalten zu können. Selbst seine 3 “Kinder”, die nicht von ihm gezeugt wurden, sieht der frühere Star inzwischen besser bei seiner Mutter aufgehoben. Zumindest sind sie dort finanziell versorgt und keine Belastung für Michaels finanzen.

Tod minutiös geplant
Der inszenierte Tod Jacksons war demnach minutiös geplant, schon vor Wochen zog ein Double von Michael in dessen Villa ein, meist verhüllt unter Gesichtsmasken oder Sauerstoffzelten und Tüchern war den Angestellten und auch seinen Familienangehörigen nicht aufgefallen, dass gar nicht der wahre Michael Jackson vor ihnen stand. Der echte Star ließ sich jedoch bereits Anfang Juni außer Landes bringen, und in einer bis heute unbekannten Klinik in Kopenhagen einer Gesichtstransplantation unterziehen. Sein Aussehen wurde bei dieser wie es scheint letzten Operation so weit verändert, dass auch engste Verwandte und Freunde wie z.B. Michaels Schwestern ihn nicht mehr erkennen sollten. Michael Jacksons Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt, es dürfte sich aber nicht um bisherig bekannte Refugien wie Bahrain handeln.

Ein von uns beauftragter Phantomzeichner hat ein auf Michael Jacksons Persönlichkeitsprofil und Knochenstruktur beruhendes Phantombild erzeugt, welches zu etwa 40% dem derzeitigen Aussehen des früheren Stars entspricht.

michael-jackson-new-face

Michael Jackson Phantombild. So sieht der Star nach seiner letzten Operation aus

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Briefe und Post im Urlaub empfangen, so geht es in New York

Samstag, 13. Juni 2009 9:02

Zugegeben, nur wenige werden bisher an diese Möglichkeit gedacht haben, aber da sie diesen Artikel gefunden haben, haben sie wohl das gleiche Problem wie ich. Sie fahren ins Ausland, Vorzugsweise nun in die USA oder nach New York, und möchten dort gerne Post, Briefe oder ein Paket empfangen. Wie das geht? Nun, eine Möglichkeit ist, dass sie als Adresse das Hotel angeben in dem sie wohnen werden. Wenn das ganze in einer noblen Ecke New Yorks liegt dürfte das zu 100% funktionieren, und es ist sicher die einfachste Lösung. Wenn sie aber mit etwas weniger Budget nach New York oder in die USA Reisen, und ihr Vertrauen in den windigen Typen am Check-in Schalter etwas tiefer angesiedelt ist, dann habe ich eine zweite Lösung für sie.

General Delivery

General Delivery nennt sich jener Service der US-Post, der bei uns als ‘postlagernd’ bezeichnet wird. Und was General Delivery kann, ist mal wirklich Service 1. Klasse. Sie schicken ihre Postsendung einfach auf Ihren Namen dort hin, und können diese dann mit einem Reisepass oder irgendeiner ID-Card abholen. Das ganze ist völlig kostenlos, und in New York wirklich nötig, denn dort wird es von ca. 5500 Obdachlosen benutzt. Also, erleben sie New York pur, stellen sie sich an in einer Reihe mit Obdachlosen um Ihre Post abzuholen.
Ihre Post müssen sie dazu an eine General Delivery Adresse senden – und fast alle Postämter in größeren Städten haben diesen Service. In New York selbst ist General Delivery so gefragt, dass es dafür ein eigenes Postamt gibt.

Schicken sie Ihre Post einfach an:

Ihr Name
General Delivery
390 Ninth Ave,
New York, NY 10001

Dieses Postamt liegt zwischen der 31 und 33 Str, Ninth Avenue. Mit der U-Bahn A, C oder E fährt man zur 34th St-Penn Station, nimmt einen Reisepass mit, und kann von Montag bis Samstag zwischen 10 Uhr Vormittags und 1 Uhr Mittags seine Post abholen. Wichtig ist: Die Post wird dort maximal 30 Tage gelagert.
Quelle: http://newyork.timeout.com/file/visitor-info/atoz2.html

Dieser Service sollte laut wikipedia auch in jeder anderen größeren Stadt funktionieren, und zwar ganz einfach. Sie schicken die Post mit Ihrem Namen, dem Stichwort General Delivery, der Stadt und dem ZIP Code PLUS der Zahl 9999 ab.
Bsp:

Mrs. Jane Q. Smith
General Delivery
Washington DC 20090-9999

Ob das ganze wirklicht funktioniert kann ich euch in etwa 2 Monaten sagen. Aber ich hatte inzwischen schon Kontakt mit der Servicestelle von USPS, und dort gab man mir die Auskunft dies wäre kein Problem. Perfekt also auch wenn man in Zukunft in den Urlaub fährt, und irgendwelche Dinge in den USA bestellt (z.b. bei ebay, amazon), und diese Sachen dann gleich dort empfangen kann. Denn wer es sich nach Europa schicken lässt hat mit sehr hohen Versandkosten und vor allem ~ 25% Zoll zu rechnen. Denn Zoll am Flughafen sollte man allerdings mit brisanten Artikeln trotzdem nicht umgehen….

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Pacman Kellerfund – Verbindet Knight Rider und Mittermaier

Mittwoch, 6. Mai 2009 21:06

Hier gibt es meine (halb)eigene Version von Pacman, programmiert 1999.

Download Spiel

Download Sourcecode

 

Halbeigen deshalb, da das Programm grafisch auf Winpac 2000 beruht. Da wir dort aber bald alle Level durch hatten, und auch sonst nicht viele lustige Ideen eingebaut waren, hab ich das Programm gleich neu geschrieben. Für Grafik war ich aber zu faul, also wurde die rausgeklaut.
Dafür gibts viele lustige Soundfiles – die übrigens immer zur aktuellen Spielsituation passen.  

Das Pacman Spiel funktioniert für 4 Spieler gleichzeitg, und zwar auf einer Tastatur.

Pacman 1: Wird mit den Pfeilen gesteuert
Pacman 2: W A S D Tasten
Pacman 3: P L Ö Ä Tasten
Pacman 4: Z G H J Tasten
(der Nummernblock wurde nicht verwendet, da wir das damals auf einem Laptop spielten)

Besonderheiten (so weit ich mich erinnere)
Graue Geister: Verfolgen einen
Grüne Geister: Können über Spielrand gehen
Braune Geister: Legen falsche Pseudopunkte – die man aber nicht fressen muss
Lila Geister: Helfen dir beim Fressen der Punkte
Geister in Wandfarbe: Verfolgen dich durch Wände hindurch (und bringen leider manchmal das Spiel zum Absturz -> siehe Sourcecode) 

Birne: Schaltet den Bildschirm auf Schwarz, bis auf einen kleinen Kreis (Birnen verfolgen dich!)
Kirsche: Hält alle Geister an für x Sekunden
Banane: Macht alle Geister zu Lila Geistern – für x Sekunden
Roter leuchtender Ball: Extra Leben 

Den Sourcecode stelle ich auch gleich zur Verfügung. Das sind deshalb 6 Mb, da hier auch alle Soundfiles dabei sind (obwohl die eh in den Ressourcen nochmal eingebunden sind)
Geschrieben wurde das ganze im Visual Studio – C++
Wer den Sourcecode weiter entwickelt, und z.B. eine Funktion zum Speichern des Spielstandes einbaut, der schreibt mir doch bitte an bodomalo@gmail.com   – ich veröffentliche dann die neueste Version wieder hier.

Aja: Der Leveleditor 
Hier gibts zumindest bei mir auch einen Fehler im Programm – die Schriftart die damals verwendet wurde gibt es nicht mehr, und die Ersatzschriftart von Windows ist jetzt ein paar Pixel zu groß.Also muß man blind herumprobieren wo genau zu klicken ist (ca 1 cm mehr nach Links)
Der Sourcecode für den Leveleditor  ist leider nicht mehr auf dem neuesten Stand. Bei der mitgeführten Version fehlt die Option zum Einstellen der ZEIT. Also wer da rumarbeitet, muss diese Option zuerst dazugeben. Naja, vielleicht mach ich das auch irgendwann selbst.

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