Beiträge vom März, 2010

Gendergerechte Schreibweise – na gut, ich steige jetzt dann auf Englisch um!

Samstag, 13. März 2010 17:02

Liebe Leute, schön langsam ist der Gipfel erreicht, der Gipfel jenes Müllberges unter welchem unsere deutsche Sprache vergraben wird. Sicher, dieser Tiefstpunkt des Niveaus den ich hier als Gipfel bezeichne ist subjektiv gesehen für jeden Menschen sehr differenziert auszulegen. Daher eine einfache Grundregel: Wenn sie für einen Satz mit 6 Wörtern länger als 10 Sekunden brauchen um seinen Sinn zu erfassen, wurde das Ziel aller Frauenbewegungen erreicht – die völlige Verblödung der deutschen Sprache.
Also hier das Satzbeispiel: Bitte überprüfe selbst ob du dieses Niveau noch erträgst.
gender

Soso, der Gender Direktor für öffentliche Sicherheit, Herr Doktor Herbert Anderl, sucht hier dIeN motiviertesteN PraktikantEIn! (Ja, auch ich kann das!)
Mein Vorschlag: Bevor wir die ganze schöne Sprache unserer Großeltern versauen, packen wir sie doch in ein Museum für Ewiggestrige und Historiker, und sprechen selbst nur mehr Englisch? Wie leicht wäre es dann solche Altnazis wie Rosenkranz zu entlarven (“die versteht Deutsch – Nazi!”). Und es ist ja ganz klar, in Sprachen in denen es keine geschlechtsspezifischen Schreibweisen gibt, gibt es auch keine Benachteiligungen bestimmter Geschlechter. Logo oder? England, USA, Südafrika, Australien – alle duttenhappy dort, lauter Frauen in Führungspositionen, sogar besser einparken können die dort schon.

Ernsthaft jetzt: Es reicht, keiner will den Scheiß mehr lesen müssen! Wie sollen denn die ganzen Immigranten deutsch lernen, wenn auf unseren Taferln steht: Ich such den motiviertesten Praktikantin!

…”He, Dragan, tun ma uns bewerben für motiviertesten Praktikantin ha? Is eh supa Job, wie Monica bei Bill oda?”

Schön langsam wird alles nur mehr deppat in dem Land, es gehört wieder ein Mundl her der das richtig stellt und schreit:
MEI SPROCH IS NET DEPPAT!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Die Freiheitlichen in Kärnten – ein Politkabarett auf Heimattour

Dienstag, 9. März 2010 23:04

Keine Angst, der Artikel wird nur kurz, denn zu lange will ich diesem Kasperltheater auch keine Bühne bieten. Jedoch ist es bedenklich wie schnell der Skandal um Uwe Scheuchs Russenhandel wieder aus dem täglichen Medienmistkübel entleert wurde. Falls die Staatsanwaltschaft also noch sachdienliche Hinweise benötigt, möchte ich mich hiermit als Informant dienlich zeigen.

Falls es noch Zweifel an den Praktiken der Kärntner Politiker gibt, so möchte man sich doch bitte kurz Herrn Gerhard Dörflers Tätigkeitsfeld in der Kärntner Landesregierung näher zu Gemüte führen. Wir kennen ja das ganze auch von der Bundesregierung, da gibt es so unverständliche und weltfremde Ressorts wie “Unterricht”, “Gesundheit” oder “Frauen”. Diese Idee wollte man in Kärnten aufgreifen, und daher verwundert es kaum, dass Herr Dörfler das Ressort für …lei lei.. “Wahlen und Staatsbürgerschaften” erfunden hat.
Nein, da gibt es sicher keine Zusammenhänge mit irgendwelchen Russengeschichten, denn ein Ressort für “Geheime Tonbandaufnahmen” existiert nicht, man sieht:In Kärnten wird nichts verheimlicht.

Nun, wie hat man sich dieses Ressort “Wahlen und Staatsbürgerschaften” nun vorzustellen? Grundsätzlich ist es, und darauf ist man stolz, eines der wenigen ausgeglichenen Ressorts, auch wenn es enorm kostenintensiv ist. Wie kommt das? Ganz einfach, die Kosten für ca. 8 bis 10 Wahlplakate pro Kärntner und Jahr müssen über dieses Ressort finanziert werden, und das schafft man recht leicht über den dual geführten zweiten Kernbereich “Staatsbürgerschaften”. Üblicherweise bekommt Herr Dörfler also kurz vor, während oder nach den Wahlen verschiedene Anrufe von Scheuch Brüdern, welcher ‘nonanet’ gutes neues Klientel für die Partei besorgen. Gerhard und der neue Wahlkärntner (das ist die ressortinterne Bezeichnung für Spenderobjekte fremdartiger Kulturen) treffen sich dann bei einem stadtbekannten Krämern zur Wodkaverkostung.  Nach einem Liter Wodka und fünf Russenwitzen von Gerhard erfolgt die offizielle Übergabe der Staatsbürgerschaftsurkunde  sowie eines maßgefertigten Kärntneranzuges und eines Gutscheins für 2 CD’s mit Kärntnerliedern als part of the game.

kk

 

http://www.freiheitliche-ktn.at/index.php/gerhard-doerfler.28.html

Thema: Skuriles | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Rosenkranz und die Meinungsfreiheit der FPÖ

Mittwoch, 3. März 2010 12:47

Barbara Rosenkranz, unsere nächste Bundespräsidentin – ja das wünschen wir uns alle. Daher ein kleiner Exkurs zur Meinungsfreiheit a’la FPÖ.
Rosenkranz wünsch sich ja eine Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes – sicher die wichtigste Forderung einer Präsidentschaftskandidatin seit Waldheim sein Pferd zur SS geschickt hat. Hochaktuell eben, und das bringt sozialen Fortschritt und Heimatgefühl. Die Begründung der Frau Rosenkranz ist auch ganz klar: Dieses Gesetz richtet sich gegen die freie Meinungsäußerung, sie als Freiheitliche spreche sich dafür aus, auch “absurde und skurrile Meinungen” zuzulassen.(orf.at)

Sicher, die FPÖ hat nur die höchsten und ehrbarsten Ziele. Also wurde Herr Vilimsky zur ZIB24 gebeten um über Rosenkranz zu schwärmen. Auf die Frage ob es denn nicht vielleicht doch etwas prekär wäre eine Präsidentschaftskandidatin aufzustellen, die laut obersten Gerichtsbeschluss als “Kellernazi” bezeichnet werden darf meinte Vilimsky dann: “…dieses Gerichtsurteil ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit”….
http://tvthek.orf.at/topics/Bundespr%C3%A4sidentschaftswahl/1273797-ZIB-24/segments/1275749-Diskussion–Vilimsky–FPOe—Wallner–Gruene-

Also merket euch:
“Kellernazi” zu FPÖ Politikern zu sagen ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit.
FPÖ Politiker die sagen: KZ, so was hat es nie gegeben, das waren vielleicht nur Urlaubsdörfer. Das ist das Recht auf freie Meinungsäußerung.

So stellen wir uns die Zukunft unseres Landes vor.

Ich verlasse mich nochmal auf das Höchstgerichtsurteil: Rosenkranz ist eine Kellernazi!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Kennt kein Gegenteil