Beitrags-Archiv für die Kategory 'Haus und Hof'

Rosenkranz und die Meinungsfreiheit der FPÖ

Mittwoch, 3. März 2010 12:47

Barbara Rosenkranz, unsere nächste Bundespräsidentin – ja das wünschen wir uns alle. Daher ein kleiner Exkurs zur Meinungsfreiheit a’la FPÖ.
Rosenkranz wünsch sich ja eine Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes – sicher die wichtigste Forderung einer Präsidentschaftskandidatin seit Waldheim sein Pferd zur SS geschickt hat. Hochaktuell eben, und das bringt sozialen Fortschritt und Heimatgefühl. Die Begründung der Frau Rosenkranz ist auch ganz klar: Dieses Gesetz richtet sich gegen die freie Meinungsäußerung, sie als Freiheitliche spreche sich dafür aus, auch “absurde und skurrile Meinungen” zuzulassen.(orf.at)

Sicher, die FPÖ hat nur die höchsten und ehrbarsten Ziele. Also wurde Herr Vilimsky zur ZIB24 gebeten um über Rosenkranz zu schwärmen. Auf die Frage ob es denn nicht vielleicht doch etwas prekär wäre eine Präsidentschaftskandidatin aufzustellen, die laut obersten Gerichtsbeschluss als “Kellernazi” bezeichnet werden darf meinte Vilimsky dann: “…dieses Gerichtsurteil ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit”….
http://tvthek.orf.at/topics/Bundespr%C3%A4sidentschaftswahl/1273797-ZIB-24/segments/1275749-Diskussion–Vilimsky–FPOe—Wallner–Gruene-

Also merket euch:
“Kellernazi” zu FPÖ Politikern zu sagen ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit.
FPÖ Politiker die sagen: KZ, so was hat es nie gegeben, das waren vielleicht nur Urlaubsdörfer. Das ist das Recht auf freie Meinungsäußerung.

So stellen wir uns die Zukunft unseres Landes vor.

Ich verlasse mich nochmal auf das Höchstgerichtsurteil: Rosenkranz ist eine Kellernazi!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

PHP Sonderzeichen aus String entfernen, aber nicht Umlaute äüö – und in UTF-8

Freitag, 5. Februar 2010 20:55

Manchmal sucht man sehr lange nach der richtigen Lösung, da in Foren 25 halbherzige und falsche Lösungen gepostet, welche meist mit dem Satz ‘Probier doch mal das hier…’ einleiten. Danke für die viele Hilfsbereitschaft ihr Mitmenschen, aber alle die es nicht Wissen sollten sich an Dieter Nuhr halten. (Zitat ist selbst rauszufinden)

 

So entfernt man Sonderzeichen aus einem String, ohne dass die deutschen Umlaute auch gelöscht werden. Und das ganze geht auch mit UTF-8 Codierung, gottseidank.

preg_replace

(‘/[^\pL]/u’, ‘ ‘, $str)

Ab php 5.2 sollte es gehen…

 

 

 

Was nicht geht kommt hier!

preg_replace

(“/[^a-zA-ZüöäÜÖÄ]/”,” “,$str);

das löschst äöü trotzdem raus, denn diese Zeichen sind ja als Sonderzeichen im String codiert, nicht als äöü.

 

 

P.S. Es sollte irgendwo im Internet die Möglichkeit geben alle Seiten mit fehlerhaften Einträgen einfach zu löschen…vielleicht fällt mal jemanden etwas ein. Es macht keinen Spaß sich 25 Foren aus den Jahren 2000 bis 2004 durchzulesen, mit lauter falschen Lösungen.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

DAS FUTTERHAUS – in Graz Bewertung negativ

Samstag, 30. Januar 2010 18:26

Seit einigen Monaten hat die deutsche Kette DAS FUTTERHAUS auch eine Filiale in Graz im neuen Shoppingcenter Nord eröffnet.

Mein kurzes Fazit: Der Laden ist schlichtweg zu vergessen. Naja, vielleicht könnte ihr irgendwelche Dosen mit 3 Jahren Haltbarkeit dort kaufen, aber meine Erfahrung bei den Terrarientieren ist durchwegs unheimlich mies.

Habe dort einen Gelbkopfgecko gekauft. Leider. Da ich schon seit Monaten nach einem Weibchen gesucht habe war ich natürlich unvorsichtig beim Kauf und hab vor Freude gleich zugeschlagen. Den Hinweis der Verkäufern, dass es bei Tieren kein Rückgaberecht gebe, wegen der Krankheiten die dadurch eingeschleppt werden hab ich zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und dann? Tja, als ich das Tier 2 Tage zuhause hatte sah ich es erst – über und über voll mit Blutmilben. Woher? Ich hatte nie irgendwelches Ungeziefer daheim. Also sehe ich im Laden nach, und siehe da – alle Gelbkopfgeckos dort haben Blutmilben. Sehr schön. Meine kleine war ja noch in Quarantäne. Als ich die Verkäuferin darauf ansprach konnte sie sich nur ‘sehr sehr entschuldigen’. Es tut ihr so leid meinte sie. Auf das Biomittel gegen Blutmilben konnte sie mir dann doch tatsächlich 10% Rabatt geben. (also 70  Cent, wow). Ich sagte noch dass dies ja wohl ein Witz wäre, kranke Tiere verkaufen, da sollten sie sie entweder zurück nehmen oder mir wenigstens das Mittel schenken. Nichts da.

Nebenbei noch bemerkt, Lebendfutter wird in dem Saftladen nur als tote Ware verkauft. In den Heimchenboxen waren 95% aller Tiere schon tot. Interessante Pflege, denn bei mir leben die Tiere daheim meist noch 4-5 Monate wenn ich sie zur Nachzucht verwende. Naja, werden wohl verhungert sein.

Ich kann nur davon abraten dort noch irgendetwas zu kaufen. Habe dort einen Gutschein bekommen, und den musste ich irgendwie aufbrauchen. Das ganze ist übrigens so umständlich, dass man lieber Bar bezahlen würde als nochmal den Gutschein herzuzeigen. Es tut mir leid, Ihr Gesamtpreis ist nur 24,99, wir können aber nur in vollen 10er Schritten vom Gutschein abbuchen, da würden sie 5 Euro verlieren. So so. Gut, dann kauf ich noch irgendeinen Scheiß den ich nicht brauche für 5 Euro dazu. So umständlich und unfähig ist kein anderer Tierladen in ganz Graz.
Vergleich Zoo Muser: Dort wird mit  Gutscheinen nicht so kompliziert herum getan, bleiben nur mehr 2-3 Euro oben, dann bezahlt einem die  Kassierin das sogar noch in Bar aus.  Bei dem Futterladen ist der Gutschein wohl nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wurde.

Bewertung  Minus 5 Sterne.

Thema: Haus und Hof, Ärgernisse | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Wie hoch sind die Gebühren für eine Überweisung aus England?

Mittwoch, 13. Januar 2010 14:35

Da sich diese Frage mir vor kurzem stellte und keine Vernünftige Antwort im Web zu finden war, habe ich dies nun im Selbstversuch herausgefunden.

Für eine Überweisung (deposit debit) aus England bzw. dem Vereinigten Königreich von einem in Pfund laufendem Konto aus, werden dir – nach der Währungsumrechnung in Euro – noch Gebühren von 5,50 Euro abgezogen. Dies gilt für eine EU-Überweisung nach Österreich, bei Auslandsüberweisungen dürfte der Betrag noch höher sein.

Ein Betrag von 30 Euro ergibt somit umgerechnet zurzeit (2010) ca. 33 Euro, minus 5,50 bleiben einem 27,50 Euro am Konto.

Das ganze gilt für die PSK, andere Banken dürften eventuell sogar noch mehr berechnen.

Also kurz:
EU Überweisung
UK Konto in Pfund
Empfängerbank PSK
Gebühren 5,50 Euro

Läuft das UK Konto in Euro (was eher selten vorkommt) dürfte die Bank keine Gebühren einheben.

Fazit: Hoffentlich sind die Fish-n-chips fresser auch bald Pleite und lassen sich ihre Managerprämien dann in Euro zahlen.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Was bringt der Internationale Studentenausweis ISIC wirklich – in den USA, oder in Südamerika?

Samstag, 22. August 2009 17:13

Vor meiner Reise in dieses Land googelte ich mehrere male nach einer Antwort auf diese Frage, doch kam ich auf kein zufriedenstellendes Ergebnis. Also habe ich die 10 Euro genommen und mir doch noch einen Ausweis ausstellen lassen.

Fazit: Der Ausweis bringt absolut NICHTS!
Es gibt so gut wie keine Studentenermässigungen in den USA, sondern nur welche für Kinder und natürlich Senioren. In New York mag es einige Museen geben die eine Studentenermässigung anbieten, jedoch fährt man viel günstiger wenn man sich einen CITY PASS kauft, der alle Museen und Attraktionen beinhaltet (50% Ersparnis)
Der Studentenausweis wird auch nicht in allen Bars oder Supermärkten akzeptiert um dort Alkohol kaufen zu können oder diese betreten zu dürfen, da der Ausweis extrem billig aussieht und sehr leicht gefälscht werden kann. Ein Führerschein wird viel leichter akzeptiert. Wir konnten den Ausweis während unserer 5 wöchigen Rundreise kein einziges mal verwenden.

Für Südamerika (dort war ich 2007): Hier gibt es an bestimmten Attraktionen durchaus Ermässigungen für Studenten, jedoch akzeptieren die Ticketschalter auch zu 99% einen Universitätsausweis (Scheckkarte). Ich war 7 Wochen in Südamerika, und es gab in dieser Zeit genau EINE Attraktion die den ISIC Studentenausweis wollte – die 12 Attraktionen Rundreise um die Stadt Cusco herum. Für Machu Picchu wurde kein ISIC benötigt. (Tja, und wir haben den Ticketverkäufer damals ausgetrickst, denn mein Kollege hatte einen ISIC Ausweis den wir dann einfach 2 mal hintereinander verwendet haben)

Weiters: ISIC zählt auf seiner Webseite isic.org verschiedenste Attraktionen auf, die man speziell mit dem Studentenausweis günstiger bekommen sollte. Was man dabei verschweigt: Diese Touristenattraktionen werden extrem stark beworben und versuchen alles mögliche um Leute anzulocken – man bekommt diesen Discount also ziemlich sicher wenn man einfach so danach verlangt, oder man bekommt den Discount mit einem der hunderten von Flyern die in allen Hotels aufliegen. Die wichtigsten Dinge wie Freiheitsstatue und Empire State Building sind aber natürlich nicht dabei, dort gibt es keine Studentenrabatte – ergo: Wer einen City Pass kauft ist immer besser dran.
Extrembeispiel: Auf ISIC.org ist als Attraktion angeführt dass man mit dem Ausweis am Mittwoch gratis in den Bronx Zoo gehen darf. Super. Das kann aber absolut JEDER, denn der Zoo ist am Mittwoch gratis.

Letztes Statement dazu: Der Ausweis ist etwa gleich viel Wert wie das Papier auf dem er gedruckt wurde. Wenn ihr euer Geburtsdatum auf einen Bierdeckel schreibt habt ihr gleich viel Spaß.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

District 9 = Der späte Sommerhit in Europa

Freitag, 21. August 2009 19:29

Vorab: Keine Angst vor dem Lesen, ich werde keine wichtigen Filmdetails verraten…

Vor 3 Tagen habe ich den Film District 9 in einem US-Kino gesehen, und seit langem war ich von einem Science Fiction Film nicht mehr so begeistert. Auch im Time Magazin steht: Vergesst G.I. Joe, der wahre Sommerhit wird Disctrict 9 werden.
Was hat der Film nun? Nun, die meisten werden es kaum glauben, aber es ist keine Hollywood Produktion, sondern der Film kommt aus Südafrika, einem bisher eher wenig bekannten Terrain für Action und Sci-fi Filmen. Auch wenn überall stark mit dem Namen Peter Jackson (Herr der Ringe) geworben wird, so sind für den Film und Story eigentlich ein gewisser Neill Blomkamp (29) verantwortlich, der es geschafft hat Südafrikas heisse politische Geschichte in eine mit Alien verstrickte Geschickte zu packen – aber ohne diese Hintergründe dem Publikum zu offensichtlich und direkt aufzubürden. Die Aliens landen also in Johannesburg, nachdem ihr Raumschiff nicht mehr funktionstüchtig ist. Anstatt der üblichen Kriege folgt aber etwas ganz anderes – die Außerirdischen leben seit 20 Jahren in einem Slum am Stadtrand, auf Müllhalden, ohne sich um die Gesetze oder Moral der Menschen viel zu kümmern. Sie sind die Underdogs, aber ihre Zahl steigt täglich, denn schon 1.5 Millionen leben dort. Und somit werden sie zu einem Problem, einem lästigen Problem das man halt doch mal durch umsiedelung beseitigen sollte. Vielleicht wird man dann auch das Problem der speziesübergreifenden Prostituion endlich los…

Wer ist eigentlich der Held des Filmes? Nein, kein Arnie, Bruce oder deren harten Kumpels. Der Held des Filmes ist ein alter Schulfreund von Autor Bloomkamp, Sharlto Copley, der in seinem ersten Film gleich voll überzeugen kann. Er spielt den leicht minderbemittelten Wikus, dessen Aufgabe es Anfangs ist, alle Außerirdischen in District 10 umzusiedeln. Keine leichte Aufgabe für eine einzelne Person, noch dazu wenn er jeden Alien persönlich besucht und um eine Unterschrift für die Genehmigung der Umsiedelung bittet. Wikus fängt sich dabei – unvorsichtig wie er vorgeht – einen Virus ein, und mutiert selbst teilweise zum Alien. Damit fängt die Geschichte erst richtig an, und ihre Wendungen sind niemals vorhersehbar.

Der Film hat auch nicht das typisch  anmutende Scienfiction Umfeld, wo sich alles im düsteren dunkel der Nacht abspielt. Die Insektoiden Aliens klettern in der prallen Sonne Johannisburgs über die Müllhalden, die Kameraaufnahmen sind roh und unbearbeitet. Dazu wechselt die Story immer wieder vom realen Film in einen Dokumentationsstil über, wird von Nachrichtensendungen getragen die über das Geschehen berichten, und mittendrin verfolgt man das ganze manchmal nur mehr über schwarzweiß Überwachungskamers. All diese Elemente tragen unheimlich dazu bei, einem das Szenario als so realistisch wie möglich darzustellen. Trotzdem ist District 9 kein Endzeit Thriller, die Geschichte gibt Hoffnung, Slapstick sowie splatterhaft explodierende Körper tragen zur Unterhaltung bei, und Fans richtiger Ballereien kommen sicher nicht zu kurz. Aliens betrügen die Menschen, genauso wie diese denken gerade ein gutes Geschäft gemacht zu haben, und die weiße “Führung” des Landes versucht Wikus mutierten Körper in Einzelteilen um Millionen zu verkaufen.
District 9 ist übrigens eine Anspielung auf den tatsächlich existierenden District Six, ein Gebiet in Johannisburg in welchem nur Weiße leben durften.

Also: Unbedingt ansehen – selbst meine Freundin die absolut keine Action und keine Science Fiction Filme mag sagte: “Ja, der war gut” :-)
Apropos – obwohl mein Englisch nicht so perfekt ist kann ich den Film im Originalton empfehlen, denn Wikus spricht einen dämlichen Ausländerakzent der sich in etwa wie uns Hauptschulenglisch anhört, und die Aliens haben sowieso Untertitel, da Ihre Sprache nur aus irgendwelchen Würgelauten besteht.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Und Michael Mittermeier hatte doch nicht recht, der Beweis lebt

Donnerstag, 2. Juli 2009 11:32

Nur wenige werden diesen Gedankensprung von Michael Mittermeier hin zu der zwölfjährige Französin Bahiya Bakari wohl selbst schon gezogen haben, daher möchte ich euch kurz einweihen in mein universelles Wissen das Comedy und Tragik erstmals wirklich verbindet, ohne dabei Woody Allen bemühne zu müssen.

Die Protagonisten:
Bahiya Bakari, 12-jährige Französin die ursprünglich von den Komoren stammt. Sie überlebt diese Woche als einzige einen Flugzeugabsturz im Indischen Ozean.
Michael Mittermeier, Dauercomedian und Ottoersatz der 90er aus Deutschland, welcher mit dem Programm zapped im Jahr 1996 seinen großen Durchbruch hatte.

Ihr seht, ich versuche die Geschichte in die Länge zu ziehen, um auch etwas Spannung in diese Tragikomödie einzubauen. Aber da mir zu Michael Mittermeier keine nennenswerten Details mehr seit den 90ern einfallen, da sich dieser der bedeutungslosen Wiederholungscomedyminuten hingibt, und kaum einen Schlagfertigen Satz bisher im Hauptabendprogramm liefern konnte, werde ich nun selbiges Konzept anwenden und ihn hier zitieren. Nur ein kurzer Vorsatz noch: Was haben wir nicht alle gelacht, und dem  Kerl recht gegeben!? ” Ja recht hat er der Comedian, sowas hat noch nie was gebracht” “Prüll” , “Prust”, “Hahaha”.

Michael Mittermeier 1996, Zapped: Das letzte Pfeifen im Atlantik

“Endlich aber saß ich im Flugzeug über dem Atlantik, und da freu ich mich schon immer voll auf die Stewardessen-Security-Show, die Sicherheitsanweisungen, und da tu ich immer voll überinteressiert so: Ooooooohhh Woa, Boah Uh. Als ob ich der einzige bin der das noch nie gesehen hat.
Aber ich finde ja, dass Sicherheitsanweisungen an Board von Flugzeugen immer zu negativ formuliert sind. Na gut, wenn auch ab und zu mal einer Abstürzt, is schon klar. Ich habe auch noch nie gehört, dass mal irgendwo einer rausgekommen ist, weil er alle Sicherheitsanweisungen beachtet hat. Haha ha. Nö?
499 Tote, aber einer…   <Brülledes Publikum> “

 

Bahiya Bakari überlebt als einzige, und sie hatte auch die von Mittermeier damals als absolut überflüssig und ins lächerliche gezogene Schwimmweste mit der “Lassie” Trillerpfeife dabei an.

Sollte man eine Verfilmung dieser ja fürs  Deutsche Breitenpublikumsfernsehen auf RTL maßgeschneiderten Story des überlbenden Mädchens nicht abgeneigt sein (“Das Wunder der Komoren”), so möge man doch bitte Mittermeiers Comedy Auftritt als Prequel unbedingt einbinden. Natürlich nur als belehrenden Schritt, z.B mit dem Hinweis: ”Lieber Kinder und Jugendliche, liebe Zielgruppe bis 35, bitte erwerben sie Ihr Grundwissen nicht von deutschen Komedians”.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (2) | Autor: Elwood

Michael Jackson lebt!

Samstag, 27. Juni 2009 11:02

Nach mehreren glaubwürdigen Quellen, welche aus juristischen Gründen zurzeit noch verdeckt bleiben müssen, hat Michael Jackson sein eigenes Ableben am 25 Juni 2009 inszeniert, um den drohenden Gesichtsverlust durch die Absage seiner Konzertreihe in London zu entgehen, und die damit verbundene Forderungen in Millionenhöhe seitens der Veranstalter der Konzerte (AEG LIVE) abzuwenden.

Die von Jacksons Managern eingefädelten Verträge mit AEG Live und deren Versicherung verpflichteten Jackson demnach zu einer Strafzahlung von 350 Millionen US-Dollar, sollten die 46 Konzerttermine nicht wahrgenommen werden. Es zeigte sich jedoch schon nach wenigen Proben, dass der 50-jährige frühere King-of-Pop nicht mehr in der Lage war eine 2-Stündige live Performance durchzustehen. Jackson besuchte nur 2 der 45 angelegten Proben da er physisch und psychisch nicht in der Lage war jene Person darzustellen die wir aus den 80er und 90er Jahren kennen. Selbst eine geplante Kurzversion der Konzerte – ein 1-stündiger Auftritt mit Playback Gesang vom Tonband, sowie 3 verschiedenen Doubles - war Michael Jackson nicht in der Lage durchzustehen.

Michael Jacksons schulden betragen nach Schätzungen eines Finanzexperten aus dem Umfeld des Stars zum heutigen Tag in etwa 500 Millionen Dollar. Selbst mit der angesagten Konzertreihe in London wäre eine Sanierung von Jacksons Privatvermögen somit noch nicht abgeschlossen gewesen. Mit bizarren Finanztransaktionen schaffte es der Star aber in den letzten 2 Monaten einen Großteil seiner Privaten Besitztümer unter der Hand zu veräußern, um so sein zukünftiges Leben als ‚Privatmann‘ wenigstens angenehm gestalten zu können. Selbst seine 3 “Kinder”, die nicht von ihm gezeugt wurden, sieht der frühere Star inzwischen besser bei seiner Mutter aufgehoben. Zumindest sind sie dort finanziell versorgt und keine Belastung für Michaels finanzen.

Tod minutiös geplant
Der inszenierte Tod Jacksons war demnach minutiös geplant, schon vor Wochen zog ein Double von Michael in dessen Villa ein, meist verhüllt unter Gesichtsmasken oder Sauerstoffzelten und Tüchern war den Angestellten und auch seinen Familienangehörigen nicht aufgefallen, dass gar nicht der wahre Michael Jackson vor ihnen stand. Der echte Star ließ sich jedoch bereits Anfang Juni außer Landes bringen, und in einer bis heute unbekannten Klinik in Kopenhagen einer Gesichtstransplantation unterziehen. Sein Aussehen wurde bei dieser wie es scheint letzten Operation so weit verändert, dass auch engste Verwandte und Freunde wie z.B. Michaels Schwestern ihn nicht mehr erkennen sollten. Michael Jacksons Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt, es dürfte sich aber nicht um bisherig bekannte Refugien wie Bahrain handeln.

Ein von uns beauftragter Phantomzeichner hat ein auf Michael Jacksons Persönlichkeitsprofil und Knochenstruktur beruhendes Phantombild erzeugt, welches zu etwa 40% dem derzeitigen Aussehen des früheren Stars entspricht.

michael-jackson-new-face

Michael Jackson Phantombild. So sieht der Star nach seiner letzten Operation aus

Thema: Haus und Hof | Kommentare (8) | Autor: Elwood

Billa Aktionen und Rabattschlachten, bis selbst die Verkäuferinnen w.o. geben!

Dienstag, 17. März 2009 16:43

Billa Vorteilsclub, eXtrem billa,  50% Aktion, Satte Rabatte am Fr. und Sa., 1+1 Gratis, Multipack, Dauertiefpreis und so weiter nennen sich die Angebote mit denen der BILlige LAden seit einiger Zeit die obere Vollumsgrenze unseres Briefkastens auszureizen versucht. Alle Rabatte summieren und potenzieren sich natürlich gegenseitig, es wird nicht mehr lange dauern bis wir an der Kasse auch den Satz hören: <<Und sie bekommen sogar noch 46 Cent heraus>>. Oder auch nicht, denn vor lauter Aktionen dürften die Programmierer des Kassensystems an ihre if-else-verschachtelungs-grenze gestoßen sein. Kauft man Ware die bald ihrem irdischen Ablaufdatum bedenklich nahe kommt, kann es durchaus sein, dass man als Kunde auch mal mehr bezahlt.

Ja, mir ist es so ergangen. Und natürlich fällt einem das nicht sofort auf, nicht mal die Kassierinnen sind ja heute in der Lage diese Centpreise im Kopf zu behalten, wie soll ich da noch damit multiplizieren und dividieren? Trotzdem bin ich einige Zeit später aus Protestlangeweile die Billa Rechnung durchgegangen, und siehe da habe ich erstaunt geschnaubt: ”Die stimmt ja nicht!”.

Der Fall.
Gekauft wurden 4 Bio JA-natürlich Joghurt.

Die Fakten:
Normalpreis 0,65  Euro
Multipack Aktion: Ab 3 Stück 0,45 Euro
Zusätzlich hatten 2 der Joghurt noch einen 50% Rabatt Aufkleber – die Ware läuft am nächsten Tag ab, also kauft man das doch gerne um der Kuh mehr Respekt zu erweisen, welche hier mit voller Schöpfungskraft 127 Liter Biobergmilch täglich produziert.

Richtiger Preis der Joghurts wäre also:
0,45 + 0,45  + 0,23 + 0,23  = 1,36 Euro

Bezahlt habe ich dann ordentliche 1,96 Euro dafür.
Warum? Sie vermuten Preisänderungen, welche während meines beschwerlichen Marsches zur Kasse stattfanden? Nicht wirklich, denn sowas gibt es nur allfällig beim Benzinpreis. In der Realität hat  die Kassierin ganz richtig die 50% Aktion eingegeben (händisch musste sie dafür so eine Fette 80er Jahre Taste drücken). Danach funktioniert aber dafür die Multipack Aktion nicht mehr.  Ja gut, ich hab ja nur mehr halbe Joghurts gekauft sozusagen. Aber sind 2 halbe Joghurts nicht auch wieder ein Ganzes?
0,65 + 0,65 + 0,33 + 0,33 = 1,96 Euro

 Gut, ist ja nicht so schlimm denkt man. Aber was einen dann doch ärgert ist, dass man für 4 ganz frische Joghurts die nicht ablaufen, nur 1,80 Euro gezahlt hätte.
0,45 + 0,45 + 0, 45 + 0,45 = 1,80 Euro

Sie denken sicherlich: “Wer ist so pingelig und jammert wegen 60 Cent herum?!!”. Nun ja, ich mache das für sie, seien sie froh, sonst gäbe es heute Schokolade um 20 Euro.

Beim nächsten Einkauf in einer anderen Billa Filiale fragte ich nach, ob das denn so richtig berechnet sei? Nein. Die Kassierin hat das falsch gemacht wurde mir gesagt. Oje, die arme Frau, da piept schon die Kasse den ganzen Tag blöde, und sie muss auch noch irgendwelche Rabatte ausrechnen und berücksichtigen. Mir kann man aber leider auch nicht weiterhelfen, da müsste ich in die vorige Filiale zurück fahren und dort das Joghurt umtauschen.  Quatsch natürlich, denn das Joghurt haben wir aufgegessen, sonst läuft es ja ab und riecht nach Bioschimmel.

Folglich:
Nach jedem Billa Einkauf sollten sie ihre Rechnung wohl ganz genau kontrollieren, und es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben als vor lauter anderen wartenden Kunden die Kassierin darauf aufmerksam zu machen dass das Ding da eben falsch rechnet, und hier mal 18 Cent zu viel kassiert wurden. Macht man das? Nö, will ja nicht die ganze wartende Welt wegen ein paar Cent dazu verdammen den Anfang der nächsten Krimifolge im TV zu versäumen. Da geh ich lieber heim. Beim Spar ist es übrigens nicht so kompliziert mit den Prozenten.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (2) | Autor: Elwood

Auf der Suche nach einem neuen Internet Provider?

Freitag, 13. März 2009 1:26

In Österreich wirbt der allseits bekannte tiefstpreis Anbieter Tele2 gerade omnipräsent mit seinem “Volles Rohr” Paket im Fernsehen. Doch leider ist dieses Paket für den Bestandskunde mehr ein Rohrkrepierer. Es hat sich inzwischen bei fast allen Dienstleistungsanbietern eingebürgert seine Bestandskunden zu melken, während Neukunden tolle Konditionen kassieren. Da hilft nur eines – Anbieter kostenlos wechseln sobald die Mindestvertragszeit ausläuft.

Selbst bin ich seit etwa 16 Monaten Tele2 Kunde, und konnte mir für damals 30 Euro Einstiegsgebühr zum damals sicherlich günstigsten Tarif von 29,90 einen DSL Fun Tarif zulegen. Unbegrenztes Datenvolumen bei 6Mbit Download. Doch die Preise sinken schneller als die Mindestvertragslaufzeiten lang sind. Heute wirbt Tele2 bereits mit einer anfänglichen Monatsgrundgebühr von 14,90 für seine 8Mbit Anbindung, der Tarif wird nach einigen Monaten dann auf moderate 24,90 angehoben. Auf meine Anfrage ob ich als Bestandskunde nicht auch auf dieses tolle Produkt umsteigen könnte, bot man mir nur an entweder für 29,90 auch die 8 Mbit zu bekommen, oder ich sollte 30 Euro für eine Vetragsabänderung zahlen, und bekomme dann eine 4Mbit Leitung für 24,90 und-zusätzlich muss ich für weitere 12 Monate Kunde gleiben. Gar nicht nett, Bestandskunden bekommen wohl weniger als Neukunden. Da sich die 5 Euro Ersparniss erst nach spätestens 7 Monaten zum ersten mal rentieren, da ich ja 30 Euro für den Umstieg zahlen muss, habe ich kurzerhand einfach gleich den Anbieter gewechselt. Und zwar kostenlos.

mieX.at – Mühlviertler Internet Exchange heisst die kostengünstige Konkurrenz am österreichischen Internet Provider Markt. Mit etwas Glück konnte ich dort bei einer Neukundenaktion einen 8Mbit ADSL Anschluss für 19,90 pro Monat erhalten. Es entstehen keine Umstellungskosten, ein gratis WLAN Modem kommt dazu ins Haus. Leider ist diese günstige Aktion gerade abgelaufen, doch wer sich seinen Telekom Anschluss mit dem günstigsten Tarif (ca. 15,50 Euro) erhalten hat, kann ja den Miex mieX Austria discount FLAT8**Tarif um 5,49 Euro bestellen.

Ich werde weiter berichten wie die Umstellung zu miex verläuft. Tele2 war übrigens traurig mich als Kunde zu verlieren, wie man mir am Telefon mitteilte (Kundenrückgewinnung…sehr lieb), doch anbieten konnte man mir nichts besseres. Tja.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Kennt kein Gegenteil