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Grüne Zone wird in Graz erweitert. Wehrt euch!

Montag, 19. April 2010 17:57

Am Wochenende um den 17 bis 18 April 2010 wurden die Grünen Zonen im Stadtgebiet von Graz noch einmal erweitert. Ziel ist es wohl all jene die schon seit langem vor den Gebühren flüchten nun endgültig den letzten Parkplatz zu nehmen. Der östliche Teil der Heinrichstraße ab der ÖMV Tankstelle sowie alle abzweigenden Straßen (Panoramastraße, Schönbrunngasse) wurden still und heimlich umgefärbt, in den nächsten Tagen kommen dann wohl die Parkautomaten hinzu.

Wenn trifft es hier?CMS_Parkkarten

Die Frage ist nun, wenn trifft diese neue Grüne Zone? Geschäfte und Lokale gibt es in dieser Straße kaum welche, aber diese dürften natürlich die stärkste Lobby bei unserem ÖVP Bürgermeister haben. In diesem Gebiet wohnen fast nur Studenten, wie man an den Kennzeichen leicht erkennen kann. Kaum ein Grazer Auto ist zu finden. Jetzt werden also endgültig die Ärmsten Abgezockt. Warum Ärmsten? Nun, als Student lebt man durchschnittlich von 500 bis 670 Euro im Monat (davon ist bitte die Miete zu zahlen) – die neue Mindestsicherung unserer Bundesregierung beträgt 744 Euro, weniger soll kein Mensch in Österreich haben heißt es von Seiten der Regierung. Interessant wenn man sich das so anhört. Jeder darf sich dazu selber seine Gedanken machen.
Und diese Studenten dürfen jetzt weitere 105 bzw. 162 Euro pro Jahr an die Stadt Graz abliefern sofern sie ein Auto haben. Sehr schön wo man sich das Geld holt in Graz. Umgekehrt sollte sich die Stadt einmal Gedanken darüber machen wie sie ohne die ganzen Studenten aussieht. (Siehe Juli bis Mitte September: leere Lokale, leere Bars, tote Stadt)

Protestiere

nagl_laermDa ich finde, dass es mit der Abzockerei endgültig reicht habe ich diese Plattform dafür zur Verfügung gestellt. Ja, ich denke auch eine kleine Gruppe kann durch genügend Druck etwas erreichen. Beschwert euch bei Bürgermeister Siegfried Nagl buergermeister.nagl@stadt.graz.at, schreibt ihm was ihr über die neue Parkgebühr in eurer Straße denkt. Fragt ihn wo Ihr parken sollt, und wo Ihr um einen Parkgebührenzuschuss ansuchen könnt. Nervt diese Leute hier (verkehrsplanung@stadt.graz.at) einmal ordentlich, damit sie anfangen ein wenig nachzudenken.

Schnell reagieren – bis 10 Mai!

Auf dem Portal der Stadt Graz ist nachzulesen welche Grünen Zonen wann aktiviert werden.
http://www.graz.at/cms/beitrag/10140628/3135769
Anmerkung dabei: * (Planung = falls keine gravierenden äußeren Einflüsse auftreten). Das heißt jetzt schnell reagieren, protestiert gegen diese neuen Grünen Zonen. Zeigt dem Bürgermeister und der Verkehrsplanung, dass ihr hier keine Grüne Zone wollt!

Warum gibt es Grüne Zonen

Das Konzept der Grünen Zonen sollte eigentlich Parkplätze für die Anrainer der Innenstadt zur Verfügung stellen. So wurde dieses Konzept entwickelt. Was die Politik daraus macht ist ganz klar – eine Parksteuer mit klingendem Namen, hat er doch den Hauch von Ökologie und Umwelt in sich. Tatsächlich ist es eine Veräppelung aller Bürger, denn wenn man die ganze Stadt zur GRÜNEN ZONE erklärt hat sich das Projekt selbst obsolet gemacht. Jeder muss sich wieder eine Karte zum Parken in Grünen Zonen kaufen, und jeder parkt wieder überall in der Stadt (denn die Pauschalkarte gilt für ALLE Grünen Zonen in der Stadt). Das ganze Projekt hat am Ende nur Geld in die Stadtkasse gebracht.

Mach dir selbst ein Bild:
Sieh dir die Grünen Zonen der Stadt Graz an. Diese liegen Großteils überhaupt nicht im Innenstadtbereich, sondern in leicht verbauten Gebieten wie in Geidorf in der Schubertstraße. Geht man durch die Schubertstrasse, so sind hier meist 50% der Parkplätze frei. Warum? Nun, die Studenten die hier vorher parkten mussten alle in die Heinrichstraße und weiter hinaus ausweichen, denn wer möchte einfach so 100 Euro zahlen für einen Parkplatz den er vorher auch leicht bekommen hätte? Nun ist die Heinrichstraße voll, also macht man diese zur Grünen Zone. Gerade aus diesem Grund wurden diese Zonen in den letzten Jahren auch immer erweitert. Weil die Leute einfach ausweichen, manche um etwas zu sparen, manche weil sie sich das nicht leisten können. Und die Stadt spricht ganz einfach von einem ‘erfolgreichem Konzept das erweitert gehört’. Tolle Politik.
Ist dies das einzige Beispiel? Nein – seht euch die Kreuzgasse an. Diese wurde 2007 zur Grünen Zone, seitdem ist sie autoleer, dafür parken alle in der nächsthöheren Nebenstraße. Jetzt ist das auch eine Grüne Zone. Das Konzept ist ganz einfach – solange nicht alle zahlen, wird die Stadt die Grünen Zonen erweitern. Es geht ja schließlich um das Geld, nicht darum etwas zu verbessern.

Antrag auf Parkkostenzuschuß

Genauso wie es einen Mietkostenzuschuss und einen Heizkostenzuschuß gibt, werden wir jetzt einfach folgendes machen. Wir verlangen von der Stadt Graz einen Parkkostenzuschuss. Wie soll ich sonst weitere 105 Euro Belastung hinnehmen? Sind wir so weit dass nun jeder auf das Auto verzichten muss, auch wenn er am Wochenende heim ins hinterste Seitental in Kärnten fährt?

Wo werden ab Mai überall neue Parkzonen eingeführt?

http://www.graz.at/cms/beitrag/10140628/3135769
Macht euch ein Bild. 5600 neue Parkplätze werden zur Grünen Zone. Kurz hochgerechnet ergibt das 560.000 Euro pro Jahr für die Stadt Graz von Anwohnern, Plus die Gebühren in den Parkautomaten (jeder Besucher zahlt ja auch pro Stunde), plus Strafzettel. Schätzungsweise 700.000 Euro wird sich die Stadt wohl pro Jahr mit diesen Grünen Zonen holen. Danke Herr Bürgermeister.

Ist die Bodenmarkierung eigentlich ausreichend?

Schon seit es diese dilettantischen Grünen Zonen gibt habe ich mich immer gefragt ob die Bodenmarkierung überhaupt ausreichend ist. Mein Vater – zum ersten mal in Graz – parkte natürlich prompt in einer Grünen Zone, irgendwo mittendrin wo alles weiß markiert ist. Wenn ich in einer fremden Stadt parke und die Parkplatzmarkierung ist zu 99% weiß, nur ganz am Ende und ganz am Anfang befindet sich ein grüner Strich, ich würde das niemals erkennen. Die Bodenmarkierungen sind farblich von der EU vorgeschrieben, es ist also wirklich zu hinterfragen ob diese 2 kleinen kurzen grünen Striche genügen. Ja ich weiß, die Hinweistafel am Anfang der Zone gibt es auch noch, trotzdem ist das meiner Meinung nach zu wenig. Wenn jemand eine genauere Rechtsauskunft geben kann wäre ich daran sehr interessiert.

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Thema: Haus und Hof | Kommentare (3) | Autor: Elwood

Vorsicht BIGBANK – hohe Zinsen nicht in Euro!

Montag, 19. April 2010 15:15

Seit einigen Monaten drängt die estnische BIGBANK mit verlockend hohen Zinsen in den deutschen und österreichischen Markt. Geworben wird mit maximal 4.7%, erreichbar sind auch bei nur kurzer Laufzeit und kleineren Beträgen immerhin 3,00 bis 3,40%. Die Zinsen liegen also durchwegs 100 Punkte über den höchsten in Österreich erhältlichen Sparzinsen.

Doch wo ist der Hacken dabei?
Vorsicht ist geboten! Denn Estland gehört nicht so wie Holland oder Liechtenstein zum EURO Raum. Darauf wird auf der Homepage der Bank nicht ausdrücklich hingewiesen. Auf meine Nachfrage hin sendete mir der Mitarbeiter nur einen Link zu den Kontaktdaten und meinte, es sei doch alles klar ersichtlich. Dass das eröffnete Konto NICHT in Euro geführt wird ist aber heutzutage vielen Mitteleuropäern nicht mehr bewußt, sind doch schon Länder wie die Slowakei oder Slowenien seit einiger Zeit der Eurozone beigetreten.


Was ist das Problem?

a) Es fallen Auslandsüberweisungsgebühren im Bereich von 20 bis 100 oder mehr Euro an (hin und zurück)
b) Es fallen Wechselgebühren an die nur schwer zu berechnen sind – auf jeden Fall zu ihrem Nachteil.
c) Sie können nicht mehr über Ihr Geld verfügen das Fix veranlagt wurde. Sie können den Vertrag nicht wie  bei heimischen Banken üblich vorzeitig lösen (gegen Zinsabschlag auf 0,25% üblicherweise). Das heißt ihr Geld ist für Jahre weg, ohne Zugriffsrechte.
d) Eine ungebremste Inflation in Estland könnte ihr Sparguthaben weiter mindern. Dazu besteht nicht unbedingt anlass, aber Estland durfte 2007  Euro nicht einführen da seine Inflationsrate zu hoch ist. Der Ministerpräsident möchte weiter an diesem Kurs festhalten um das Wirtschaftswachstum nicht zu senken. Sollte aber die Wirtschaft in Estland in ein paar Jahren nicht mehr boomen und die Inflation gleichzeitig weiter steigen, dann sinkt auch der Wechselkurs zum Euro hin stark ab. Das Währungsrisiko bleibt also hier voll erhalten! In absehbarer Zeit wird der Euro nicht eingeführt.

Fazit

Für 1% mehr Zinsen ist dieses Modell auf keinen Fall zu empfehlen wenn sie nur Beträge bis 20.000 oder 30.000 Euro anlegen. Die Gebühren fressen den Mehrertrag förmlich auf, und dazu besteht noch ein kleines Restrisiko. Die Webseite der Bank versucht seriös zu wirken, ist aber tatsächlich nur ein übergestülptes Kommunikationsportal ohne viel Inhalte. Denn die Veranlagung führt ein Mitarbeiter danach sozusagen händisch durch, den Geldbetrag müssen sie ‘händisch’ von ihrem Konto auf das Konto der BIGBANK in Estland überweisen.

ANMERKUNG / NACHTRAG
Auf dieser Seite hier werden einige Gegenteilige Behauptungen gemacht, und dieser Artikel strengstens angegriffen:
http://www.finanz-journal.at/bigbank-ist-hier-vorsicht-angebracht/
Interessanterweise widersprechen die Aussage des Blogges www.finanz-journal.at sogar den offiziellen Aussagen der BigBank Mitarbeiter! Wer wird also recht haben? Der Mitarbeiter oder ein Blogger?

Wenn man bei den Bigbank Mitarbeitern nachfrägt erfährt man, dass sehr wohl Auslandsspesen für die Überweisung anfallen, welche nicht berechnet werden können da sie von Bank zu Bank verschieden sind. Ich möchte hier auch ausddrücklich noch einmal darauf hinweisen, dass diese Spesen auch Anfallen wenn sie Geld z.B. nach Großbritannien überweisen (siehe http://lauwarm.net/index.php/2010/01/wie-hoch-sind-die-gebuhren-fur-eine-uberweisung-aus-england/). Die kostenlose EU Überweisung gilt nur innerhalb des Euroraumes!
Der Blogger auf finanz-journal.at spricht davon genau 5 Minuten zu recherchiert haben, wenn das vertrauenswürdig genug ist kann ich nur den Kopf schütteln. Ich habe sowohl ein Konto bei BIGBANK, als auch selbst schon Überweisungen mit IBAN und BIC in den NICHT-Euro-Raum durchgeführt. Fazit: Spesen fallen ganz sicher an!

Weiters: Der Wechselkurs EURO zur estnischen Krone wurde nur an den Euro gekoppelt, diese Koppelung wurde nur von der D-Mark übernommen, trotzdem gibt es noch Kursschwankunge

Siehe dazu diese Kurs-Charts:
http://de.exchange-rates.org/history/EEK/EUR/G/30
http://www.finanzen.net/devisen/euro-estnische_krone-kurs

(Wer sich den 5 Jahre-Verlauf ansieht, wird erkennen dass es durchaus öfters zu kurzzeitigen Aussetzern nach unten hin kommt)
Fakt bleibt – die Bank wird euch einen EINKAUFS und einen VERKAUSPREIS anbieten, und natürlich zu euren ungunsten. Genaueres hierzu: Estland ist 2004 dem Wechselkursmechanismus II der Eu beigetreten, das heißt nur, dass die Währung zum Euro nur maximal um ±15% Schwanken darf. Engere Schwankungsräume können festgelegt sein. Es heißt auf keinen Fall, dass hier schon ein fixer Umrechnungskurs existiert.

Weiters: Estland hat nach der gescheiterten Einführung des Euros im Jahr 2007 nicht vor den Euro in den nächsten Jahren einzuführen, schon gar nicht im Jahr 2011 wie von anderen Seiten behauptet. Siehe hierzu http://www.euro-anwaerter.de/anwaerter/estland.html

Fazit bleibt: Wer möchte kann es ja gerne ausprobieren. Estland ist in jedem Fall genauso einzuschätzen wie Island. Kleines Land – versucht sich am großen Finanzmarkt und holt Kapital aus dem Ausland – und muß sich nicht an die Euro-Kriterien halten. Zinsen von 4,7% in Zeiten in denen alle Banken im Euroraum kaum mehr als 2.5% geben sagen wohl alles.

Es bleibt noch einmal festzuhalten: Die Auskunft der BIGBANK Mitarbeiter selbst ist, dass Spesen anfallen, deren Höhe sie nicht voraussagen können. Wer sich diesen Spaß antut, bitte sehr.

Ich nehme an die Personen die hier Kommentare gepostet haben, haben schon ein Bigbank Konto und konnten sich davon überzeugen, dass alles kostenlos ist? Ich jedenfalls habe ein Konto eröffnet, und nach mehreren Nachfragen dann kein Geld überwiesen. Die einzeiligen Emails der Mitarbeiter welche als Antwort kamen konnten nämlich auch kaum überzeugen.

Nachtrag

Ich möchte mit diesem Artikel nur davor Warnen ohne Hintergedanken gleich jedem Lockangebot zu folgen. Meine persönlich schlechte Erfahrung mit BIGBANK beruht nur darauf, dass der Internetauftritt der Bank so gut wie möglich verschleiert, dass man sein Geld in einer anderen Währung anlegen muss, und somit Spesen für die Geldanlage anfallen (mindestens 2 mal). Auch in diesem Umfangreichen FAQ Teil http://www.bigbank.at/hilfe-und-info spart man genau diese Frage aus. Es ist typisch, dass alle negativen Teile ausgeblendet werden um dem Kunden ein rein positives Bild zu zeigen. In Geldgeschäften verlange ich als Kunde absolute Offenheit, ich verlange über alles von vornherein informiert zu werden, und nicht auf erst Nachfrage einen kurzen Hinweis zu bekommen, dass man schon recht hat und Gebühren anfallen, aber da diese nicht berechnet werden können will man nicht darüber sprechen.

Es mag nun jedem selbst überlassen bleiben was er darüber denkt. Wer sich erklären kann wie die hohen Zinsen zustandekommen während alle anderen Banken knausern, der soll glücklich werden in Estland. Machen sie sich aber auch ein Bild ob eine solche Seite mit diesen Werbeaussagen sehr seriös ist: http://bigbank.at/rueckmeldungen – ich kenne das nur von Pyramidenspielen und den “Ich verdiene 6000 Euro mit Heimarbeit” Werbungen. Eine Recherche von 1-2 Stunden bringt meist doch mehr als 5 Minuten zu googeln und wikipedia zu zitieren.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (8) | Autor: Elwood

Gendergerechte Schreibweise – na gut, ich steige jetzt dann auf Englisch um!

Samstag, 13. März 2010 17:02

Liebe Leute, schön langsam ist der Gipfel erreicht, der Gipfel jenes Müllberges unter welchem unsere deutsche Sprache vergraben wird. Sicher, dieser Tiefstpunkt des Niveaus den ich hier als Gipfel bezeichne ist subjektiv gesehen für jeden Menschen sehr differenziert auszulegen. Daher eine einfache Grundregel: Wenn sie für einen Satz mit 6 Wörtern länger als 10 Sekunden brauchen um seinen Sinn zu erfassen, wurde das Ziel aller Frauenbewegungen erreicht – die völlige Verblödung der deutschen Sprache.
Also hier das Satzbeispiel: Bitte überprüfe selbst ob du dieses Niveau noch erträgst.
gender

Soso, der Gender Direktor für öffentliche Sicherheit, Herr Doktor Herbert Anderl, sucht hier dIeN motiviertesteN PraktikantEIn! (Ja, auch ich kann das!)
Mein Vorschlag: Bevor wir die ganze schöne Sprache unserer Großeltern versauen, packen wir sie doch in ein Museum für Ewiggestrige und Historiker, und sprechen selbst nur mehr Englisch? Wie leicht wäre es dann solche Altnazis wie Rosenkranz zu entlarven (”die versteht Deutsch – Nazi!”). Und es ist ja ganz klar, in Sprachen in denen es keine geschlechtsspezifischen Schreibweisen gibt, gibt es auch keine Benachteiligungen bestimmter Geschlechter. Logo oder? England, USA, Südafrika, Australien – alle duttenhappy dort, lauter Frauen in Führungspositionen, sogar besser einparken können die dort schon.

Ernsthaft jetzt: Es reicht, keiner will den Scheiß mehr lesen müssen! Wie sollen denn die ganzen Immigranten deutsch lernen, wenn auf unseren Taferln steht: Ich such den motiviertesten Praktikantin!

…”He, Dragan, tun ma uns bewerben für motiviertesten Praktikantin ha? Is eh supa Job, wie Monica bei Bill oda?”

Schön langsam wird alles nur mehr deppat in dem Land, es gehört wieder ein Mundl her der das richtig stellt und schreit:
MEI SPROCH IS NET DEPPAT!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Die Freiheitlichen in Kärnten – ein Politkabarett auf Heimattour

Dienstag, 9. März 2010 23:04

Keine Angst, der Artikel wird nur kurz, denn zu lange will ich diesem Kasperltheater auch keine Bühne bieten. Jedoch ist es bedenklich wie schnell der Skandal um Uwe Scheuchs Russenhandel wieder aus dem täglichen Medienmistkübel entleert wurde. Falls die Staatsanwaltschaft also noch sachdienliche Hinweise benötigt, möchte ich mich hiermit als Informant dienlich zeigen.

Falls es noch Zweifel an den Praktiken der Kärntner Politiker gibt, so möchte man sich doch bitte kurz Herrn Gerhard Dörflers Tätigkeitsfeld in der Kärntner Landesregierung näher zu Gemüte führen. Wir kennen ja das ganze auch von der Bundesregierung, da gibt es so unverständliche und weltfremde Ressorts wie “Unterricht”, “Gesundheit” oder “Frauen”. Diese Idee wollte man in Kärnten aufgreifen, und daher verwundert es kaum, dass Herr Dörfler das Ressort für …lei lei.. “Wahlen und Staatsbürgerschaften” erfunden hat.
Nein, da gibt es sicher keine Zusammenhänge mit irgendwelchen Russengeschichten, denn ein Ressort für “Geheime Tonbandaufnahmen” existiert nicht, man sieht:In Kärnten wird nichts verheimlicht.

Nun, wie hat man sich dieses Ressort “Wahlen und Staatsbürgerschaften” nun vorzustellen? Grundsätzlich ist es, und darauf ist man stolz, eines der wenigen ausgeglichenen Ressorts, auch wenn es enorm kostenintensiv ist. Wie kommt das? Ganz einfach, die Kosten für ca. 8 bis 10 Wahlplakate pro Kärntner und Jahr müssen über dieses Ressort finanziert werden, und das schafft man recht leicht über den dual geführten zweiten Kernbereich “Staatsbürgerschaften”. Üblicherweise bekommt Herr Dörfler also kurz vor, während oder nach den Wahlen verschiedene Anrufe von Scheuch Brüdern, welcher ‘nonanet’ gutes neues Klientel für die Partei besorgen. Gerhard und der neue Wahlkärntner (das ist die ressortinterne Bezeichnung für Spenderobjekte fremdartiger Kulturen) treffen sich dann bei einem stadtbekannten Krämern zur Wodkaverkostung.  Nach einem Liter Wodka und fünf Russenwitzen von Gerhard erfolgt die offizielle Übergabe der Staatsbürgerschaftsurkunde  sowie eines maßgefertigten Kärntneranzuges und eines Gutscheins für 2 CD’s mit Kärntnerliedern als part of the game.

kk

 

http://www.freiheitliche-ktn.at/index.php/gerhard-doerfler.28.html

Thema: Skuriles | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Rosenkranz und die Meinungsfreiheit der FPÖ

Mittwoch, 3. März 2010 12:47

Barbara Rosenkranz, unsere nächste Bundespräsidentin – ja das wünschen wir uns alle. Daher ein kleiner Exkurs zur Meinungsfreiheit a’la FPÖ.
Rosenkranz wünsch sich ja eine Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes – sicher die wichtigste Forderung einer Präsidentschaftskandidatin seit Waldheim sein Pferd zur SS geschickt hat. Hochaktuell eben, und das bringt sozialen Fortschritt und Heimatgefühl. Die Begründung der Frau Rosenkranz ist auch ganz klar: Dieses Gesetz richtet sich gegen die freie Meinungsäußerung, sie als Freiheitliche spreche sich dafür aus, auch “absurde und skurrile Meinungen” zuzulassen.(orf.at)

Sicher, die FPÖ hat nur die höchsten und ehrbarsten Ziele. Also wurde Herr Vilimsky zur ZIB24 gebeten um über Rosenkranz zu schwärmen. Auf die Frage ob es denn nicht vielleicht doch etwas prekär wäre eine Präsidentschaftskandidatin aufzustellen, die laut obersten Gerichtsbeschluss als “Kellernazi” bezeichnet werden darf meinte Vilimsky dann: “…dieses Gerichtsurteil ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit”….
http://tvthek.orf.at/topics/Bundespr%C3%A4sidentschaftswahl/1273797-ZIB-24/segments/1275749-Diskussion–Vilimsky–FPOe—Wallner–Gruene-

Also merket euch:
“Kellernazi” zu FPÖ Politikern zu sagen ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit.
FPÖ Politiker die sagen: KZ, so was hat es nie gegeben, das waren vielleicht nur Urlaubsdörfer. Das ist das Recht auf freie Meinungsäußerung.

So stellen wir uns die Zukunft unseres Landes vor.

Ich verlasse mich nochmal auf das Höchstgerichtsurteil: Rosenkranz ist eine Kellernazi!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

PHP Sonderzeichen aus String entfernen, aber nicht Umlaute äüö – und in UTF-8

Freitag, 5. Februar 2010 20:55

Manchmal sucht man sehr lange nach der richtigen Lösung, da in Foren 25 halbherzige und falsche Lösungen gepostet, welche meist mit dem Satz ‘Probier doch mal das hier…’ einleiten. Danke für die viele Hilfsbereitschaft ihr Mitmenschen, aber alle die es nicht Wissen sollten sich an Dieter Nuhr halten. (Zitat ist selbst rauszufinden)

 

So entfernt man Sonderzeichen aus einem String, ohne dass die deutschen Umlaute auch gelöscht werden. Und das ganze geht auch mit UTF-8 Codierung, gottseidank.

preg_replace

(‘/[^\pL]/u’, ‘ ‘, $str)

Ab php 5.2 sollte es gehen…

 

 

 

Was nicht geht kommt hier!

preg_replace

(“/[^a-zA-ZüöäÜÖÄ]/”,” “,$str);

das löschst äöü trotzdem raus, denn diese Zeichen sind ja als Sonderzeichen im String codiert, nicht als äöü.

 

 

P.S. Es sollte irgendwo im Internet die Möglichkeit geben alle Seiten mit fehlerhaften Einträgen einfach zu löschen…vielleicht fällt mal jemanden etwas ein. Es macht keinen Spaß sich 25 Foren aus den Jahren 2000 bis 2004 durchzulesen, mit lauter falschen Lösungen.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

DAS FUTTERHAUS – in Graz Bewertung negativ

Samstag, 30. Januar 2010 18:26

Seit einigen Monaten hat die deutsche Kette DAS FUTTERHAUS auch eine Filiale in Graz im neuen Shoppingcenter Nord eröffnet.

Mein kurzes Fazit: Der Laden ist schlichtweg zu vergessen. Naja, vielleicht könnte ihr irgendwelche Dosen mit 3 Jahren Haltbarkeit dort kaufen, aber meine Erfahrung bei den Terrarientieren ist durchwegs unheimlich mies.

Habe dort einen Gelbkopfgecko gekauft. Leider. Da ich schon seit Monaten nach einem Weibchen gesucht habe war ich natürlich unvorsichtig beim Kauf und hab vor Freude gleich zugeschlagen. Den Hinweis der Verkäufern, dass es bei Tieren kein Rückgaberecht gebe, wegen der Krankheiten die dadurch eingeschleppt werden hab ich zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und dann? Tja, als ich das Tier 2 Tage zuhause hatte sah ich es erst – über und über voll mit Blutmilben. Woher? Ich hatte nie irgendwelches Ungeziefer daheim. Also sehe ich im Laden nach, und siehe da – alle Gelbkopfgeckos dort haben Blutmilben. Sehr schön. Meine kleine war ja noch in Quarantäne. Als ich die Verkäuferin darauf ansprach konnte sie sich nur ’sehr sehr entschuldigen’. Es tut ihr so leid meinte sie. Auf das Biomittel gegen Blutmilben konnte sie mir dann doch tatsächlich 10% Rabatt geben. (also 70  Cent, wow). Ich sagte noch dass dies ja wohl ein Witz wäre, kranke Tiere verkaufen, da sollten sie sie entweder zurück nehmen oder mir wenigstens das Mittel schenken. Nichts da.

Nebenbei noch bemerkt, Lebendfutter wird in dem Saftladen nur als tote Ware verkauft. In den Heimchenboxen waren 95% aller Tiere schon tot. Interessante Pflege, denn bei mir leben die Tiere daheim meist noch 4-5 Monate wenn ich sie zur Nachzucht verwende. Naja, werden wohl verhungert sein.

Ich kann nur davon abraten dort noch irgendetwas zu kaufen. Habe dort einen Gutschein bekommen, und den musste ich irgendwie aufbrauchen. Das ganze ist übrigens so umständlich, dass man lieber Bar bezahlen würde als nochmal den Gutschein herzuzeigen. Es tut mir leid, Ihr Gesamtpreis ist nur 24,99, wir können aber nur in vollen 10er Schritten vom Gutschein abbuchen, da würden sie 5 Euro verlieren. So so. Gut, dann kauf ich noch irgendeinen Scheiß den ich nicht brauche für 5 Euro dazu. So umständlich und unfähig ist kein anderer Tierladen in ganz Graz.
Vergleich Zoo Muser: Dort wird mit  Gutscheinen nicht so kompliziert herum getan, bleiben nur mehr 2-3 Euro oben, dann bezahlt einem die  Kassierin das sogar noch in Bar aus.  Bei dem Futterladen ist der Gutschein wohl nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wurde.

Bewertung  Minus 5 Sterne.

Thema: Haus und Hof, Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Wie hoch sind die Gebühren für eine Überweisung aus England?

Mittwoch, 13. Januar 2010 14:35

Da sich diese Frage mir vor kurzem stellte und keine Vernünftige Antwort im Web zu finden war, habe ich dies nun im Selbstversuch herausgefunden.

Für eine Überweisung (deposit debit) aus England bzw. dem Vereinigten Königreich von einem in Pfund laufendem Konto aus, werden dir – nach der Währungsumrechnung in Euro – noch Gebühren von 5,50 Euro abgezogen. Dies gilt für eine EU-Überweisung nach Österreich, bei Auslandsüberweisungen dürfte der Betrag noch höher sein.

Ein Betrag von 30 Euro ergibt somit umgerechnet zurzeit (2010) ca. 33 Euro, minus 5,50 bleiben einem 27,50 Euro am Konto.

Das ganze gilt für die PSK, andere Banken dürften eventuell sogar noch mehr berechnen.

Also kurz:
EU Überweisung
UK Konto in Pfund
Empfängerbank PSK
Gebühren 5,50 Euro

Läuft das UK Konto in Euro (was eher selten vorkommt) dürfte die Bank keine Gebühren einheben.

Fazit: Hoffentlich sind die Fish-n-chips fresser auch bald Pleite und lassen sich ihre Managerprämien dann in Euro zahlen.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Wer kann sich mit Imagekampagnen noch mehr Freunde machen?

Montag, 2. November 2009 17:52

Sie kosten Geld, machen Produkte noch teurer, und können sowieso nur schon vorher geistig abhängige Jünger überzeugen. Trotzdem kommen unbeliebte Unternehmen immer wieder mit Imagekampagnen daher. Meinungsforschungsinstitute sind in erster Linie schuld, denn die küren vorher einmal das unbeliebteste und meistgehasste Unternehmen. Und was macht man? Anstatt zu verstehen warum einen alle Mitschüler am liebsten verhauen würden, zeigt man darauf was für einen tollen Schulranzen einem der Papa gekauft hat, und wieviele Nintendospiele man daheim gesammelt hat. Also eben all die Dinge für die man gehasst wird, werden zur Schau gestellt.

Dagegen muß natürlich entschieden vorgegangen werden. Zeigen wir der ÖMV gleich einmal den Stinkefinger. Bis jetzt waren die ja nur an der Tankstelle und als anonymer Konzern unbeliebt, jetzt aber versucht man dort den Hass auf einzelne freiwillige Mitarbeiter zu verteilen. Jeder blöde Spruch der ÖMV Marketingabteilung erzeugt natürlich sofort Würgereize, also zahlen wir es denen mit ihren eigenen Problemen heim. Würden diese Werbesujets nicht genauso gut passen?

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Nun, man könnte denken wenn das Gehalt eher nieder ist kann man es doch ruhig mal um 14% erhöhen. Blöderweise waren
die ÖMV Manager aber vorher schon die TOP-Verdiener im Land. Verständlicherweise können sich Personen mit einem Jahresgehalt
das an den Stellen die vor dem ersten Punkt beim Tausender kommen verglichen wird, sich kaum um Benzinpreise kümmern die 3 Stellen nach diesem komischen Beistrich haben. Einfacher wäre es sicherlich den Benzinpreis an der Tankstelle z.B. so anzuschreiben: 212.000 Euro für 200.000 Liter. Würde dann der Preis in den Morgenstunden plötzlich um 4.000 Euro steigen (2 Cent pro Liter), wäre das selbst für einen ÖMV Manager verständlich, wenn auch trotzdem noch unerheblich.
http://www.oe24.at/wirtschaft/Manager-Gehaelter_steigen_trotz_Krise_0457662.ece


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Gut, das ganze ist Stammtischniveau, aber “Welches Management wurde von anderen TOP-Managern zum Besten gewählt” entspricht auch in etwa der Kategorie ‘Goldene Palme für Pornostars’.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/500639/index.do


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Die Argumentationsreihe ist immer die gleiche. Große Konzerne wie die ÖMV (und deren Sprachrohre in der Politik) sagen: Wir müssen jetzt in Gaskraftwerke investieren, denn nur so können wir den Energiebedarf der nächsten Jahre decken. Alles andere ist eine Illusion, weil man kein Windkraftwerk bauen kann das 500 Megawatt und mehr liefert. Davon abgesehen könnte man aber auch in klimafreundliche Energieträger wie Wind und Sonnenenergie investieren, was aber bei garantierten Lieferverträgen für Gas mit Russland von 25 Jahren und mehr wohl etwas unternehmensschädigend wäre. Außerdem: Die ÖMV macht ihren Hauptgewinn doch mit der Exploration – und wo oder wie soll man bitte Sonnenenergie explorieren, die is ja einfach frei verfügbar. Frechheit!
Anstatt unseren Staat aber weiterhin für 50 und mehr Jahre von noch mehr fossilen Energieträgern abhängig zu machen, sollte man besser in den Ausbau von privaten Sonnen und Kleinstkraftwerken investieren. Energieautarke Gemeinde heißt das: Stichwort Güssing.
http://marktcheck.greenpeace.at/6930.html
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/389706/index.do

 


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Dazu muß man eigentlich nicht viel sagen. Klar sind es die Amis die einem auf die Finger klopfen, wenn
da ein Ölkonzern versucht Geschäfte zu machen mit denen sie nicht einverstanden sind (und bei denen sie selbst
nichts verdienen). Trotzdem wird einem Übel, wenn Manager des ÖMV Konzernes Sätze herauswürgen wie: “Wir halten uns dabei an den unternehmenseigenen “Code of Ethics” zu den Menschenrechten.” Dieser Unternehmenseigene Code kann wohl nur dem Umfang und Zweck eines Bierdeckels als Ausgleichsunterlage unterm Schreibtisch haben. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/299522/index.do


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Ohne auch nur eine feuchte Achselhöhle zu bekommen sagt ÖMV Vorstand Ruttenstorfer in einem Interview, dass die Benzinpreise sowieso am unteren Limit wären, aber dass man durch die hohe Nachfrage einen noch höheren Preis leicht durchsetzen konnte. Schön wenn man eine Firma für Exploration hat die einfach Milliardengewinne machen muß, da sie der anderen Firma die uns den Sprit verkauft, einfach hohe Preise aufdrückt.
http://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise-tankstellen-boss-verteidigt-seine-gewinne_aid_346663.html

 


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 Nun, diese Aussage lässt sich durchaus leicht beschwichtigen, aber warum soll man bei den billigen Imagesprüchen der ÖMV nicht auch mal mit ein paar FPÖ Parolen dagegen hauen? Fazit ist: Die ÖMV Investierte Milliarden in der Türkei um dort ein veraltetes Tankstellennetz aufzukaufen, und langfristig in das Raffineriegeschäft dort einzusteigen.
http://www.be24.at/blog/entry/1327/omv-tuerkei-zukauf-hat-reize-aber-auch-seinen-preis
Auch ist die ÖMV natürlich ein starker Kämpfer für die NABUCCO Pipeline. Die Förderung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas soll sich auszahlen, die Leitung geht direkt nach Österreich, und – die Türkei ist ganz ähnlich wie die Ukraine der einzige unsicherheitsfaktor im Netz, welcher sich nicht an EU Gesetze binden muß. Man wird sehen wie groß der Einfluß von österreichs größtem Steuerzahler auf die Bunderegierung ist, sollte es einmal um die Beitrittsfrage der Türkei zur EU gehen. Das Österreichische Volk dürfte wohl keine Stimme dabei haben…

 

Thema: Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Was bringt der Internationale Studentenausweis ISIC wirklich – in den USA, oder in Südamerika?

Samstag, 22. August 2009 17:13

Vor meiner Reise in dieses Land googelte ich mehrere male nach einer Antwort auf diese Frage, doch kam ich auf kein zufriedenstellendes Ergebnis. Also habe ich die 10 Euro genommen und mir doch noch einen Ausweis ausstellen lassen.

Fazit: Der Ausweis bringt absolut NICHTS!
Es gibt so gut wie keine Studentenermässigungen in den USA, sondern nur welche für Kinder und natürlich Senioren. In New York mag es einige Museen geben die eine Studentenermässigung anbieten, jedoch fährt man viel günstiger wenn man sich einen CITY PASS kauft, der alle Museen und Attraktionen beinhaltet (50% Ersparnis)
Der Studentenausweis wird auch nicht in allen Bars oder Supermärkten akzeptiert um dort Alkohol kaufen zu können oder diese betreten zu dürfen, da der Ausweis extrem billig aussieht und sehr leicht gefälscht werden kann. Ein Führerschein wird viel leichter akzeptiert. Wir konnten den Ausweis während unserer 5 wöchigen Rundreise kein einziges mal verwenden.

Für Südamerika (dort war ich 2007): Hier gibt es an bestimmten Attraktionen durchaus Ermässigungen für Studenten, jedoch akzeptieren die Ticketschalter auch zu 99% einen Universitätsausweis (Scheckkarte). Ich war 7 Wochen in Südamerika, und es gab in dieser Zeit genau EINE Attraktion die den ISIC Studentenausweis wollte – die 12 Attraktionen Rundreise um die Stadt Cusco herum. Für Machu Picchu wurde kein ISIC benötigt. (Tja, und wir haben den Ticketverkäufer damals ausgetrickst, denn mein Kollege hatte einen ISIC Ausweis den wir dann einfach 2 mal hintereinander verwendet haben)

Weiters: ISIC zählt auf seiner Webseite isic.org verschiedenste Attraktionen auf, die man speziell mit dem Studentenausweis günstiger bekommen sollte. Was man dabei verschweigt: Diese Touristenattraktionen werden extrem stark beworben und versuchen alles mögliche um Leute anzulocken – man bekommt diesen Discount also ziemlich sicher wenn man einfach so danach verlangt, oder man bekommt den Discount mit einem der hunderten von Flyern die in allen Hotels aufliegen. Die wichtigsten Dinge wie Freiheitsstatue und Empire State Building sind aber natürlich nicht dabei, dort gibt es keine Studentenrabatte – ergo: Wer einen City Pass kauft ist immer besser dran.
Extrembeispiel: Auf ISIC.org ist als Attraktion angeführt dass man mit dem Ausweis am Mittwoch gratis in den Bronx Zoo gehen darf. Super. Das kann aber absolut JEDER, denn der Zoo ist am Mittwoch gratis.

Letztes Statement dazu: Der Ausweis ist etwa gleich viel Wert wie das Papier auf dem er gedruckt wurde. Wenn ihr euer Geburtsdatum auf einen Bierdeckel schreibt habt ihr gleich viel Spaß.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Kennt kein Gegenteil