Beitrags-Archiv für die Kategory 'Ärgernisse'

DAS FUTTERHAUS – in Graz Bewertung negativ

Samstag, 30. Januar 2010 18:26

Seit einigen Monaten hat die deutsche Kette DAS FUTTERHAUS auch eine Filiale in Graz im neuen Shoppingcenter Nord eröffnet.

Mein kurzes Fazit: Der Laden ist schlichtweg zu vergessen. Naja, vielleicht könnte ihr irgendwelche Dosen mit 3 Jahren Haltbarkeit dort kaufen, aber meine Erfahrung bei den Terrarientieren ist durchwegs unheimlich mies.

Habe dort einen Gelbkopfgecko gekauft. Leider. Da ich schon seit Monaten nach einem Weibchen gesucht habe war ich natürlich unvorsichtig beim Kauf und hab vor Freude gleich zugeschlagen. Den Hinweis der Verkäufern, dass es bei Tieren kein Rückgaberecht gebe, wegen der Krankheiten die dadurch eingeschleppt werden hab ich zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und dann? Tja, als ich das Tier 2 Tage zuhause hatte sah ich es erst – über und über voll mit Blutmilben. Woher? Ich hatte nie irgendwelches Ungeziefer daheim. Also sehe ich im Laden nach, und siehe da – alle Gelbkopfgeckos dort haben Blutmilben. Sehr schön. Meine kleine war ja noch in Quarantäne. Als ich die Verkäuferin darauf ansprach konnte sie sich nur ’sehr sehr entschuldigen’. Es tut ihr so leid meinte sie. Auf das Biomittel gegen Blutmilben konnte sie mir dann doch tatsächlich 10% Rabatt geben. (also 70  Cent, wow). Ich sagte noch dass dies ja wohl ein Witz wäre, kranke Tiere verkaufen, da sollten sie sie entweder zurück nehmen oder mir wenigstens das Mittel schenken. Nichts da.

Nebenbei noch bemerkt, Lebendfutter wird in dem Saftladen nur als tote Ware verkauft. In den Heimchenboxen waren 95% aller Tiere schon tot. Interessante Pflege, denn bei mir leben die Tiere daheim meist noch 4-5 Monate wenn ich sie zur Nachzucht verwende. Naja, werden wohl verhungert sein.

Ich kann nur davon abraten dort noch irgendetwas zu kaufen. Habe dort einen Gutschein bekommen, und den musste ich irgendwie aufbrauchen. Das ganze ist übrigens so umständlich, dass man lieber Bar bezahlen würde als nochmal den Gutschein herzuzeigen. Es tut mir leid, Ihr Gesamtpreis ist nur 24,99, wir können aber nur in vollen 10er Schritten vom Gutschein abbuchen, da würden sie 5 Euro verlieren. So so. Gut, dann kauf ich noch irgendeinen Scheiß den ich nicht brauche für 5 Euro dazu. So umständlich und unfähig ist kein anderer Tierladen in ganz Graz.
Vergleich Zoo Muser: Dort wird mit  Gutscheinen nicht so kompliziert herum getan, bleiben nur mehr 2-3 Euro oben, dann bezahlt einem die  Kassierin das sogar noch in Bar aus.  Bei dem Futterladen ist der Gutschein wohl nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wurde.

Bewertung  Minus 5 Sterne.

Thema: Haus und Hof, Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Wer kann sich mit Imagekampagnen noch mehr Freunde machen?

Montag, 2. November 2009 17:52

Sie kosten Geld, machen Produkte noch teurer, und können sowieso nur schon vorher geistig abhängige Jünger überzeugen. Trotzdem kommen unbeliebte Unternehmen immer wieder mit Imagekampagnen daher. Meinungsforschungsinstitute sind in erster Linie schuld, denn die küren vorher einmal das unbeliebteste und meistgehasste Unternehmen. Und was macht man? Anstatt zu verstehen warum einen alle Mitschüler am liebsten verhauen würden, zeigt man darauf was für einen tollen Schulranzen einem der Papa gekauft hat, und wieviele Nintendospiele man daheim gesammelt hat. Also eben all die Dinge für die man gehasst wird, werden zur Schau gestellt.

Dagegen muß natürlich entschieden vorgegangen werden. Zeigen wir der ÖMV gleich einmal den Stinkefinger. Bis jetzt waren die ja nur an der Tankstelle und als anonymer Konzern unbeliebt, jetzt aber versucht man dort den Hass auf einzelne freiwillige Mitarbeiter zu verteilen. Jeder blöde Spruch der ÖMV Marketingabteilung erzeugt natürlich sofort Würgereize, also zahlen wir es denen mit ihren eigenen Problemen heim. Würden diese Werbesujets nicht genauso gut passen?

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Nun, man könnte denken wenn das Gehalt eher nieder ist kann man es doch ruhig mal um 14% erhöhen. Blöderweise waren
die ÖMV Manager aber vorher schon die TOP-Verdiener im Land. Verständlicherweise können sich Personen mit einem Jahresgehalt
das an den Stellen die vor dem ersten Punkt beim Tausender kommen verglichen wird, sich kaum um Benzinpreise kümmern die 3 Stellen nach diesem komischen Beistrich haben. Einfacher wäre es sicherlich den Benzinpreis an der Tankstelle z.B. so anzuschreiben: 212.000 Euro für 200.000 Liter. Würde dann der Preis in den Morgenstunden plötzlich um 4.000 Euro steigen (2 Cent pro Liter), wäre das selbst für einen ÖMV Manager verständlich, wenn auch trotzdem noch unerheblich.
http://www.oe24.at/wirtschaft/Manager-Gehaelter_steigen_trotz_Krise_0457662.ece


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Gut, das ganze ist Stammtischniveau, aber “Welches Management wurde von anderen TOP-Managern zum Besten gewählt” entspricht auch in etwa der Kategorie ‘Goldene Palme für Pornostars’.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/500639/index.do


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Die Argumentationsreihe ist immer die gleiche. Große Konzerne wie die ÖMV (und deren Sprachrohre in der Politik) sagen: Wir müssen jetzt in Gaskraftwerke investieren, denn nur so können wir den Energiebedarf der nächsten Jahre decken. Alles andere ist eine Illusion, weil man kein Windkraftwerk bauen kann das 500 Megawatt und mehr liefert. Davon abgesehen könnte man aber auch in klimafreundliche Energieträger wie Wind und Sonnenenergie investieren, was aber bei garantierten Lieferverträgen für Gas mit Russland von 25 Jahren und mehr wohl etwas unternehmensschädigend wäre. Außerdem: Die ÖMV macht ihren Hauptgewinn doch mit der Exploration – und wo oder wie soll man bitte Sonnenenergie explorieren, die is ja einfach frei verfügbar. Frechheit!
Anstatt unseren Staat aber weiterhin für 50 und mehr Jahre von noch mehr fossilen Energieträgern abhängig zu machen, sollte man besser in den Ausbau von privaten Sonnen und Kleinstkraftwerken investieren. Energieautarke Gemeinde heißt das: Stichwort Güssing.
http://marktcheck.greenpeace.at/6930.html
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/389706/index.do

 


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Dazu muß man eigentlich nicht viel sagen. Klar sind es die Amis die einem auf die Finger klopfen, wenn
da ein Ölkonzern versucht Geschäfte zu machen mit denen sie nicht einverstanden sind (und bei denen sie selbst
nichts verdienen). Trotzdem wird einem Übel, wenn Manager des ÖMV Konzernes Sätze herauswürgen wie: “Wir halten uns dabei an den unternehmenseigenen “Code of Ethics” zu den Menschenrechten.” Dieser Unternehmenseigene Code kann wohl nur dem Umfang und Zweck eines Bierdeckels als Ausgleichsunterlage unterm Schreibtisch haben. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/299522/index.do


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Ohne auch nur eine feuchte Achselhöhle zu bekommen sagt ÖMV Vorstand Ruttenstorfer in einem Interview, dass die Benzinpreise sowieso am unteren Limit wären, aber dass man durch die hohe Nachfrage einen noch höheren Preis leicht durchsetzen konnte. Schön wenn man eine Firma für Exploration hat die einfach Milliardengewinne machen muß, da sie der anderen Firma die uns den Sprit verkauft, einfach hohe Preise aufdrückt.
http://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise-tankstellen-boss-verteidigt-seine-gewinne_aid_346663.html

 


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 Nun, diese Aussage lässt sich durchaus leicht beschwichtigen, aber warum soll man bei den billigen Imagesprüchen der ÖMV nicht auch mal mit ein paar FPÖ Parolen dagegen hauen? Fazit ist: Die ÖMV Investierte Milliarden in der Türkei um dort ein veraltetes Tankstellennetz aufzukaufen, und langfristig in das Raffineriegeschäft dort einzusteigen.
http://www.be24.at/blog/entry/1327/omv-tuerkei-zukauf-hat-reize-aber-auch-seinen-preis
Auch ist die ÖMV natürlich ein starker Kämpfer für die NABUCCO Pipeline. Die Förderung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas soll sich auszahlen, die Leitung geht direkt nach Österreich, und – die Türkei ist ganz ähnlich wie die Ukraine der einzige unsicherheitsfaktor im Netz, welcher sich nicht an EU Gesetze binden muß. Man wird sehen wie groß der Einfluß von österreichs größtem Steuerzahler auf die Bunderegierung ist, sollte es einmal um die Beitrittsfrage der Türkei zur EU gehen. Das Österreichische Volk dürfte wohl keine Stimme dabei haben…

 

Thema: Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Die Reaktionen der PSK und des VKI auf die PSK Kontobox NEU

Freitag, 24. April 2009 13:09

Nach den heftigen Reaktionen seitens der Kunden welche die PSK Briefe vom 21 April 2009 ausgelöst hatten gibt es nun zwei erste Antworten, eine direkt von der PSK, eine vom Verein für Konsumenteninformation VKI. Beide möchte ich hier publizieren.

Auf meine Mail an den Leiter der Privatkundenabteil der PSK , Herrn Manfred Feichter bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Malo!

Vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie uns Ihren Widerspruch zur geplanten
Kontoumstellung auf das neue Kontomodell mitteilen und natürlich auch für Ihr
ausführliches Feedback. Die BAWAG P.S.K. hat im letzten Jahr umfangreiche
Marktanalysen – Kunden- und Nichtkundenbefragungen, Mitbewerbsanalyse und
Analyse interner Daten – durchgeführt. Um künftig besser auf die Bedürfnisse der
Kunden einzugehen, haben wir daher neue Kontenmodelle entwickelt.

Die neuen Kontenmodelle bieten wir bereits seit November 2008 an und sie sind
bei sehr vielen unser KundInnen auf großen Zuspruch gestoßen. Auf dieser Basis
haben wir auch für Sie einen Vorschlag erstellt. Falls dieser Ihnen nicht
zusagt, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich für einen anderen Kontotyp zu
entscheiden oder zu widersprechen.

Gleichzeitig  teilen  wir Ihnen mit, dass Ihre Geschäftsverbindung mit der BAWAG
PSK   unverändert   aufrecht  bleibt  und  die  mit  Ihnen  bisher  vereinbarten
Kontobedingungen  weiter  bestehen  bleiben  und ich würde mich freuen, wenn Sie
auch in Zukunft unser Kunde bleiben würden.

Ich  hoffe,  dass  Sie  uns  auch  in  Zukunft Ihr Vertrauen schenken und unsere
Angebote und Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Feichter

Interessant wäre zu erfahren bei welcher Kundenschicht dieses neuen Kontomodelle, welches nur aus eine Gebührenerhöhung besteht, auf großen Zuspruch gestoßen ist? Meine Annahme: Durch gezielte Desinformation wurde den Kunden dieses Produkt einfach als das Bessere verkauft, bzw. gibt es für Neukunden ja keine andere Alternative mehr. Weiterhin schreibt Herr Feichter, dass dieses neue Kontomodell für mich ein ‘Vorschlag’ seitens der Bank ist. Ein Vorschlag ist leider für mich etwas ganz anderes, als eine Zwangsumstellung.
Ich möchte nochmal alle PSK Kunden darauf hinweisen: Legen sie innerhalb der nächsten 5 1/2 Wochen unbedingt Einspruch gegen diese Kontoumstellung ein. Um sich die Kosten eines eingeschriebenen Briefes zu sparen, sollte man das am Besten gleich direkt bei nächster Gelegenheit in der nächsten PSK Filiale erledigen.
Ob und wie lange man im alten Kontobox Modell bleiben kann bleibt unklar, meine Vermutung ist aber, dass dies nicht der letzte Versuch seitens der Bank bleiben wird.

Hier jetzt die Antwort des Vereins für Konsumenteninformation VKI

 

Sehr geehrte/r Konsument/in!
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wenn Sie Ihr altes, günstigeres Konto behalten möchten, sollten Sie innerhalb der Frist der Änderung widersprechen. Die Bank kündigt laut eigenen Angaben auf der Homepage die Konten nicht.
Unsere Juristen prüfen noch, ob die Vorgangsweise der BAWAG rechtlich zulässig ist. Diese Prüfung kann aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn wir dazu ein Verfahren führen, lesen Sie dies auf der Seite unseres Bereiches Recht
www.verbraucherrecht.at.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Finanzierungshotline unter Tel. 0900 / 940 024 (Tarif bis max.€ 1,09/Min.).
Unsere Experten stehen Ihnen in der Zeit von Mo-Fr von 09.00-15.00 Uhr gerne für ersten Rat und Hilfe zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr VKI Beratungs-Team
Verein für Konsumenteninformation
ZVR: 389759993
A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 81
Tel: (+43 1) 58877-0/Fax: (+43 1) 58877-71
beratung@vki.at

Es gilt also wohl abzuwarten ob der VKI gegen diese Vorgehensweise der Bank vorgehen wird oder nicht, auf jeden Fall wird hier einmal juristisch nachgeprüft und die notwendigen Stellen sind informiert. Fakt ist wohl, dass in der Zwischenzeit tausende PSK Kunden zwangsweise umgestellt werden, da sie diese Informationen nicht erhalten, oder z.B. länger verhindert sind (Krankenhaus, mehrwöchiger Urlaub).

Mit der Kontobox NEU der PSK erhöhen sich ihre Gebühren übrigens sehr stark, den größten Anteil machen dabei einerseits die Buchungszeilenkosten von 15 Cent aus (Bei mir selbst wären das ca. 9 Euro im Quartal), und die stark erhöhten Sollzinsen.

Vergleicht man die Kontobox NEU z.b. mit den Angeboten der Spardabank, welche in allen Landeshauptstädten bis auf Wien vertreten ist, so ist die Argumentation der PSK immer noch eines der günstigsten Produkte zu haben wohl bald hinfällig. Vor allem Kunden aus Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg sollten sich einen Wechsel überlegen.

Kostenlos ist bei der Spardabank gegenüber der PSK nun:
* Die Kontoführung (ohne Wenn und Aber)
* Jede Buchungszeile
* Barauszahlungen am Schalter (kosten 50 Cent bei der PSK)
* Auslands-Scheckgebühren sind deutlich niedriger (zumindest ich selbst bekomme öfters noch Schecks, die PSK verlangt Pauschal 14 Euro, die Spardabank eine Grundgebühr von 3,12 Euro + 0,375% des Betrages)

* Die Sollzinsen sind verhandelbar, und liegen im Bereich zwischen 8,82 und 14,33%
* Die Maestro Karte kostet jedoch 22 Euro! (muss aber nicht genommen werden)
* Kontoauszüge per Post kosten Postgebühren (können aber auch selbst gedruckt werden über ein eigenes System)
* Die Kontoeröffnung kostet einmalig 25 Euro

Wer also völlig kostenlose Bankgeschäfte tätigen möchte muss  sich ein Spardabank Konto ohne Bankomatkarte nehmen, und auf die Kontoauszüge per Post verzichten, und sich zusätzlich ein kostenloses Konto der Deutschen Kreditbank eröffnen – unter www.dkb.at . Dort erhält man eine Visa Card und eine Maestro Karte kostenlos. Man muß halt selbst dafür sorgen, dass Geld auf dem DKB Konto ist (welches dafür aber mit 2,55% Verzinst wird!!)

Wer keine Geldgeschäfte am Bankschalter macht (Geld einzahlen, Schecks einlösen, sehr hohe Beträge abheben), der nimmt einfach nur ein Konto der DKB.
Alternativ gibt es noch das kostenlose Konto der Easybank – jedoch muss man hier einen Gehaltszettel vorweisen. (bzw. ein pfändbares Einkommen, womit zumindest Studenten, Rentner, Lehrlinge(?) nicht zu diesem Konto kommen)

Thema: Finanzen, Ärgernisse | Kommentare (6) | Autor: Elwood

PSK Kontobox Neu oder: Wie verkaufe ich eine Gebührenerhöhung als neues Produkt? Empfehlung an alle Kunden: Sofort Einspruch erheben!

Mittwoch, 22. April 2009 16:32

Achtung – ALLE PSK KONTOBOX KUNDEN – senden sie sofort einen schriftlichen Einspruch an die PSK, um die drohende Umstellung zur Kontobox neu zu verhinden! Ihnen droht eine versteckte Gebührenerhöhung, und keine Vorteile aus dieser Umstellung. Der heute versendete Brief sollte wohl besser den Titel haben “Trari Trara – Wir erhöhen die Gebühren für dich, hurra”

    Aktuell:
    Hier die Reaktion der PSK und des
   Vereins für Konsumenteninformation:
Link

Seit mehreren Wochen wird das neue grandiose Produkt der PSK schon online Beworben, erfolglos wohl bisher, daher greift man jetzt zu härteren Mitteln bei Österreichs einziger Bank mit Stammtischniveau und Seelsorgebetreuung am Schalter. Mit 1.7.2009 werden automatisch alle Kunden die eine gratis Kontobox haben auf die Kontobox NEU umgestellt. Beworben wird das ganze mit einem grandiosen Brief im Stile eines Hauptgewinnes bei der Klassenlotterie. “Wichtige Nachricht” – “Unser Ziel ist eine Lösung speziell für ihre Bedürfnisse” …. “zahlreiche Leistungen einfach gratis inkludiert” “0,- Euro/  Quartal” - Solche Satzbausteine sind in der PSK Marketingabteilung inzwischen schon normaler Alltag. Die tatsachen werden verschwiegen, und in guter alter Finanzberatermanier berät man den Kunden einfach ein teureres und schlechteres Produkt zu nehmen: Zitat: “Gerne stellen wir Ihnen Entgelte und Leistungen ihres alten Kontomodells, dem von uns empfohlenen, neuen Kontomodell gegenüber”.

Um dieses umwerfend tolle Produkt nutzen zu können, braucht man gar nichts zu tun. Bzw. wird man einfach mal zwangsverpflichtet. Die Umstellung auf das teurere Produkt erfolgt automatisch, falls man nicht schriftlich innerhalb von 6 Wochen Einspruch erhebt. Warum sollte man eigentlich gegen ein so tolles Produkt einspruch erheben? Alles Gratis steht ja da. Ok, ein kleiner * (Stern) sagt uns, dass die Kontobox eigentlich doch nicht gratis ist, man muss ein halbes Vermögen für lächerliche Zinsen dort liegen lassen (880 Euro). Ohne diese Sterne, Doppelsterne und Dreifachsterne in moderen Verträgen wäre die Menschheit sicher schon verloren.

Legen wir die Fakten auf den Tisch.

Mit der Umstellung von der PSK Kontobox auf die PSK Kontobox NEU erhalten sie genau null neue Vergünstigungen. Nicht nur das, nebenbei werden auch alle Tarife für irgendwelche Tätigkeiten der Bank gleich mal kräftig angehoben. Und zwar wenns geht auch mal um 300% oder mehr.

1) Quartalsentgelt wird von 10,98 auf 13,50 Euro erhöht
2) manuelle Buchungen kosten nicht mehr 27 Cent sondern 1 Euro (und manuell läuft bei der Post noch vieles…)
3) Die Änderung eines Dauerauftrages ist nicht mehr gratis sondern kostet 2,39 Euro
4) Auch die Stornierung eines Einziehungsauftrages kostet jetzt 2,39 Euro
5) Sollzinsen erhöhen sich von 12 auf 13,25%
6) zusätzliche Sollzinsen (ja ich weiß, sowas gibts wohl sicher nur bei der PSK) werden von 3 auf 4,50 % erhöht

Immerhin, man war so nett und schrieb auf der Rückseite dieses Klassenlotteriebriefes im Schriftgrad 0.4 und der Schriftfarbe pastellhellgrau folgende Information: Gerne stellen wir Ihnen Entgelte und Leistungen ihres alten Kontomodells, dem von uns empfohlenen, neuen Kontomodell gegenüber. Geben Sie dazu auf http://kontoino.pskbank.at Ihre Kontonummer und folgendes Passwort ein: cwjcyy

Ich bitte alle Leser dieses Blogs ausdrücklich: Erheben sie sofort schriftlichen Einspruch wenn sie diesen Brief erhalten haben! Und erzählen sie das um Gottes willen nicht ihren Freunden und Verwandten weiter!

Eine Gebührenerhöhung heisst ab heute: Ihr Neues Konto – von uns wärmstens Empfohlen.

Hier die Internet Auswertung der Konto-Gegenüberstellung: Links das derzeitige Konto, rechts das von der PSK empfohlene Konto mit vielen Vorteilen.

http://lauwarm.net/wp-content/uploads/2009/04/kontobox-vergleich.jpg

Vergleich der PSK Kontobox alt mit der neuen von der PSK empfohlenen Kontobox NEU

Vergleich der PSK Kontobox alt mit der neuen von der PSK empfohlenen Kontobox NEU

Thema: Finanzen, Ärgernisse | Kommentare (26) | Autor: Elwood

Gericom Service: Ruf schlecht – Service spitze.

Mittwoch, 25. Februar 2009 10:47

Lob für Gericom!: Es ist ein typisches Internet-Syndrom: Kritik wird lautstark publiziert, und Lob gibt es nicht, da ja nur die übliche Arbeit gemacht wurde. Daher warne ich jeden bei seiner Kaufentscheidung vorher zu viel Internetrecherche zu betreiben – denn jeder Artikel kann einem so mies gemacht werden. Kritik wird 100 mal publiziert, bevor eine positive Nachricht kommt. Gerade bin ich selbst wieder auf die Internetmiesmacherei hereingefallen.

Vorgeschichte:
Mein Notebook gab den Geist auf, und zwar auf eine jener merkwürdigen Arten die nicht einmal ich als PC Dauerbenutzer noch verstand. Mitten im Betrieb fährt es herunter, und piept danach nur mehr. Verdammt! Das Ding wurde auch noch beim Hofer gekauft (nein nicht von mir…), also was jetzt tun? Gericom nennt sich die Herstellerfirma, mit dem unter PC Junkies doch leicht verschrienem Ruf. Erste Erkenntnis meinerseits war: Das Piepen sagt eigentlich der Hauptspeicher ist defekt oder sitzt nicht richtig im Schacht. Was nun? Garantie hat das Gerät noch, aber wegen einem locker sitzendem Speichermodul das Gerät einsenden? Ein warnendes Garantiesiegel an der Rückseite ignoriere ich mal schnell – schon öfters habe ich gelesen dies hat eigentlich keinen rechtlichen Wert(?)…Naja, außerdem habe ich 5 Jahre in der Branche gearbeitet, also darf ich wohl an meinen Ram ran. Aufgemacht, Ram raus und wieder rein. Das piepen blieb. Verdammt!
Jetz guck ich mal im Internet was über den Gericom Service so geschrieben steht. Mein Gesicht wird etwas länger: Zerstörte Notebooks, 7 Wochen Wartezeit bei Reparatur, 18 Minuten in der Telefonwarteschleife, Versand selber zahlen … naja, und mein Garantiesiegel ist ja auch schon hin. Statt 7 Wochen zu warten geh ich lieber mal zum nächsten Hardwarehändler und probier einen neuen Speicherriegel aus, denn mehr als 25 Euro kostet der auch nicht. Gesagt getan – doch hilft alles nichts. Den Speicher kaufe ich erst gar nicht, der Händler meint auch das Board wäre kaputt. Wie denn das? Ich hab dem doch nichts getan.

Jetzt hilft alles nichts mehr, der Laptop muss eingesendet werden. Der Email Support bei Gericom ist eigentlich erstaunlich schnell für die miese Kritik (ja am Telefon klappt es wirklich nicht so - aber wozu dann auch, Email ist auch gratis?). Ich soll das Gerät Unfrei zu Gericom schicken (aha, also keine Versandkosten…interessant). Am Donnerstag den 19. Februar schicke ich das Gerät ab. Hoffnung habe ich eigentlich keine es vor April noch zu erhalten, aber man kann ja auch mal ohne sowas auskommen. Ausserdem beginnen jetzt noch inner Zweifel: Was mache ich wenn Gericom die Garantie verweigert, da das Siegel aufgebrochen ist? Naja, ich habe ja auch 2 Jahre Gewährleistung… doch hier muss laut Gesetz dann ICH beweisen, dass das Gerät nicht in Ordnung war. Wie denn? Im schlimmsten Fall einen Anwalt Fragen der das mal kärt? Meine befragten Freunde die alle wenig bewandert sind in Garantiedingen machen mir noch weniger Hoffnung: Was reisst das auch auf?

6 Tage später läutet es an der Tür. Die Post ist da, mit meinem Gericom Laptop.  WAS, jetzt schon? Die haben das Gerät wohl nicht mal angesehen, einfach gleich retour geschickt! Hm, ein Zettel liegt dabei:
RMA Report: Mainboard reworked, Lüfter gereinigt, sämtliche Hardwaretests ok.
Mein Notebook von Gericom läuft wieder bestens. Und das nach 6 Tagen! Kein Kosten, schneller Service, null Probleme. Ich möchte es hier laut und eindeutig sagen: Der Service von Gericom ist sehr gut. 1A. Und der Service ist meiner Meinung nach auch sauschnell, immerhin war ja gestern bzw. vorgestern auch noch ein halber Faschingsfeiertag. Keine Probleme mit dem Garantiesiegel (innerhalb der Gewährleistungszeit)

Fazit: Gericoms Service ist lange nicht so wie es sein Ruf voraussagt: Vor allem – und das ist wohl auch wichtig zu bemerken – viele Kritiken im Internet sind 5-8 Jahre alt. Inzwischen hat sich dort wohl vieles geändert dort. Einen Laptop beim Hofer zu kaufen ist also schon lange nicht mehr die schlimmste Sünde.

Thema: Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Amazon Betrugs-Warnung! Werbung auf Amazon führt zu Betrügern!

Samstag, 21. Februar 2009 14:28

Syndeck: Professionelle Betrugsseite im Internet mit   Niedrigstpreisen
Syndeck: Professionelle Betrugsseite im Internet mit Niedrigstpreisen

Es klingt wohl wie ein schlechter Scherz um Besucher anzulocken, doch ist es leider die Wahrheit. Die bei der Amazon Produktsuche angeworbenen Werbelinks führen tatsächlich manchmal zu professionellen Betrügern. Beweise und Bilder folgen im Artikel!
Zuerst zur Vorgeschichte:
Vor 3 Tagen kommt mein Wohnungskollege ins Zimmer gestürmt und meint: Wieviel wolltest du nochmal für das tolle Nikon 16-85 Objektiv bezahlen? 500 Euro? Tja, ich hab es hier für 257 gefunden. Skeptisch bin ich von Natur aus, also sehe ich mir den Webshop auf seiner Seite mal an. Tatsächlich 257 Euro soll das Teil kosten. Und eine Kamera (Nion D90) mit Objektiv nur 513 Euro. Die Preise im Onlineshop von www.syndeck.com sind 35-50% unter den günstigsten in ganz Europa. Sollen wir bestellen? Testweise geben wir mal Fantasiedaten ein, und kommen bis zur Bezahlung: Only bank wire transfer, and minimum cash 500 Euros. WAS? Okay, also da stimmt dann doch was nicht. Keine sichere Kreditkartenzahlung, und was soll der Scherz mit der 500-Euro-Minimum Überweisung? Da sind wohl Betrüger am Werk.

Jetzt frage ich meinen Freund wie er denn auf diese Seite gekommen ist? Nun, er hat auf amazon.com nach Digitalkameras gesucht, ist dort nach ganz unten gescrollt und auf die Anzeige einer Nikon D90 um 528,89 USD gestoßen. Sonnenklar! Das sieht gut aus, und Amazon wirbt ja auch dafür,  also sollte man dort sicher einkaufen können.

Auflösung

Eine kurze Recherche meinerseits führt mich dann zu folgender Seite:
http://www.redelijkheid.com/tag/syndeck/

Zusammenfassend: Syndeck ist ein professionel angelegter Scam. Man wirbt mit billigsten Preisen, erhält Überweisungen, und die Ware wird nie versendet. Da es eine internationale Überweisung war, bekommt man sein Geld nie mehr wieder zurück. Von Zeit zu Zeit müssen die Betrüger mit ihrer Webseite umziehen, da Ihre Machenschaften aufgedeckt werden. Hier ein paar frühere Namen:
http://xenosworld.com/items.php?id=56421483
http://www.evadisonline.co.uk/cart.php?id=56421483
http://www.mobice.co.uk/items.php?id=56421483
http://onichtech.com/items.php?reviews=1&id=56421483
http://www.cendice.co.uk/items.php?id=56421483
…uvm.

Was mach aber AMAZON damit?

Tja, diese Frage bleibt bisher unbeantwortet. Unter dem Link: [Whats this] steht auf amazon.com jedenfalls folgender Text:


SPONSORED LINKS

Sponsored links are advertisements related to your recent product search query or content on the page.

Sponsored links are always clearly labeled. When you click on a sponsored link, we get revenue. Generating additional revenue from sponsored links allows Amazon.com to offer lower prices to you – something we are dedicated to doing in every way we can.


Schön. Also Amazon möchte wohl auch noch Geld an dieser Betrugsgeschichte verdienen? Wohl nicht wissentlich, denn das möchte ich Amazon auf keinen Fall unterstellen. Jedoch sollte die Firma wohl mehr Augenmerk darauf legen welche Kunden sie als Sponsoren anheuert. Denn immerhin erwartet man sich auf einer seriösen Seite auch Links zu seriösen Firmen. Hier noch ein Bild des von Amazon zur Verfügung gestellten Werbeblockes mit der Syndeck Werbung:

Amazon Werbung zu Betrügerseite Syndeck.com
Amazon Werbung zu Betrügerseite Syndeck.com

Man kann nur hoffen, dass Amazon in Zukunft ihre Sponsorenlinks etwas genauer untersucht, bevor diese aktiviert werden. Bis jetzt habe ich diesen Werbelink nicht mehr gefunden, also anscheinend hat man diesbezüglich schon reagiert. Trotzdem sollte dieser Artikel an alle Internetnutzer eine Warnung sein: Trauen sie keinem Werbelink, weder auf Amazon, noch irgendwelchen Google Adsense Blöcken. Hier werben auch Betrüger!

Thema: Haus und Hof, Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood