District 9 = Der späte Sommerhit in Europa

Freitag, 21. August 2009 19:29

Vorab: Keine Angst vor dem Lesen, ich werde keine wichtigen Filmdetails verraten…

Vor 3 Tagen habe ich den Film District 9 in einem US-Kino gesehen, und seit langem war ich von einem Science Fiction Film nicht mehr so begeistert. Auch im Time Magazin steht: Vergesst G.I. Joe, der wahre Sommerhit wird Disctrict 9 werden.
Was hat der Film nun? Nun, die meisten werden es kaum glauben, aber es ist keine Hollywood Produktion, sondern der Film kommt aus Südafrika, einem bisher eher wenig bekannten Terrain für Action und Sci-fi Filmen. Auch wenn überall stark mit dem Namen Peter Jackson (Herr der Ringe) geworben wird, so sind für den Film und Story eigentlich ein gewisser Neill Blomkamp (29) verantwortlich, der es geschafft hat Südafrikas heisse politische Geschichte in eine mit Alien verstrickte Geschickte zu packen – aber ohne diese Hintergründe dem Publikum zu offensichtlich und direkt aufzubürden. Die Aliens landen also in Johannesburg, nachdem ihr Raumschiff nicht mehr funktionstüchtig ist. Anstatt der üblichen Kriege folgt aber etwas ganz anderes – die Außerirdischen leben seit 20 Jahren in einem Slum am Stadtrand, auf Müllhalden, ohne sich um die Gesetze oder Moral der Menschen viel zu kümmern. Sie sind die Underdogs, aber ihre Zahl steigt täglich, denn schon 1.5 Millionen leben dort. Und somit werden sie zu einem Problem, einem lästigen Problem das man halt doch mal durch umsiedelung beseitigen sollte. Vielleicht wird man dann auch das Problem der speziesübergreifenden Prostituion endlich los…

Wer ist eigentlich der Held des Filmes? Nein, kein Arnie, Bruce oder deren harten Kumpels. Der Held des Filmes ist ein alter Schulfreund von Autor Bloomkamp, Sharlto Copley, der in seinem ersten Film gleich voll überzeugen kann. Er spielt den leicht minderbemittelten Wikus, dessen Aufgabe es Anfangs ist, alle Außerirdischen in District 10 umzusiedeln. Keine leichte Aufgabe für eine einzelne Person, noch dazu wenn er jeden Alien persönlich besucht und um eine Unterschrift für die Genehmigung der Umsiedelung bittet. Wikus fängt sich dabei – unvorsichtig wie er vorgeht – einen Virus ein, und mutiert selbst teilweise zum Alien. Damit fängt die Geschichte erst richtig an, und ihre Wendungen sind niemals vorhersehbar.

Der Film hat auch nicht das typisch  anmutende Scienfiction Umfeld, wo sich alles im düsteren dunkel der Nacht abspielt. Die Insektoiden Aliens klettern in der prallen Sonne Johannisburgs über die Müllhalden, die Kameraaufnahmen sind roh und unbearbeitet. Dazu wechselt die Story immer wieder vom realen Film in einen Dokumentationsstil über, wird von Nachrichtensendungen getragen die über das Geschehen berichten, und mittendrin verfolgt man das ganze manchmal nur mehr über schwarzweiß Überwachungskamers. All diese Elemente tragen unheimlich dazu bei, einem das Szenario als so realistisch wie möglich darzustellen. Trotzdem ist District 9 kein Endzeit Thriller, die Geschichte gibt Hoffnung, Slapstick sowie splatterhaft explodierende Körper tragen zur Unterhaltung bei, und Fans richtiger Ballereien kommen sicher nicht zu kurz. Aliens betrügen die Menschen, genauso wie diese denken gerade ein gutes Geschäft gemacht zu haben, und die weiße “Führung” des Landes versucht Wikus mutierten Körper in Einzelteilen um Millionen zu verkaufen.
District 9 ist übrigens eine Anspielung auf den tatsächlich existierenden District Six, ein Gebiet in Johannisburg in welchem nur Weiße leben durften.

Also: Unbedingt ansehen – selbst meine Freundin die absolut keine Action und keine Science Fiction Filme mag sagte: “Ja, der war gut” :-)
Apropos – obwohl mein Englisch nicht so perfekt ist kann ich den Film im Originalton empfehlen, denn Wikus spricht einen dämlichen Ausländerakzent der sich in etwa wie uns Hauptschulenglisch anhört, und die Aliens haben sowieso Untertitel, da Ihre Sprache nur aus irgendwelchen Würgelauten besteht.

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Und Michael Mittermeier hatte doch nicht recht, der Beweis lebt

Donnerstag, 2. Juli 2009 11:32

Nur wenige werden diesen Gedankensprung von Michael Mittermeier hin zu der zwölfjährige Französin Bahiya Bakari wohl selbst schon gezogen haben, daher möchte ich euch kurz einweihen in mein universelles Wissen das Comedy und Tragik erstmals wirklich verbindet, ohne dabei Woody Allen bemühne zu müssen.

Die Protagonisten:
Bahiya Bakari, 12-jährige Französin die ursprünglich von den Komoren stammt. Sie überlebt diese Woche als einzige einen Flugzeugabsturz im Indischen Ozean.
Michael Mittermeier, Dauercomedian und Ottoersatz der 90er aus Deutschland, welcher mit dem Programm zapped im Jahr 1996 seinen großen Durchbruch hatte.

Ihr seht, ich versuche die Geschichte in die Länge zu ziehen, um auch etwas Spannung in diese Tragikomödie einzubauen. Aber da mir zu Michael Mittermeier keine nennenswerten Details mehr seit den 90ern einfallen, da sich dieser der bedeutungslosen Wiederholungscomedyminuten hingibt, und kaum einen Schlagfertigen Satz bisher im Hauptabendprogramm liefern konnte, werde ich nun selbiges Konzept anwenden und ihn hier zitieren. Nur ein kurzer Vorsatz noch: Was haben wir nicht alle gelacht, und dem  Kerl recht gegeben!? ” Ja recht hat er der Comedian, sowas hat noch nie was gebracht” “Prüll” , “Prust”, “Hahaha”.

Michael Mittermeier 1996, Zapped: Das letzte Pfeifen im Atlantik

“Endlich aber saß ich im Flugzeug über dem Atlantik, und da freu ich mich schon immer voll auf die Stewardessen-Security-Show, die Sicherheitsanweisungen, und da tu ich immer voll überinteressiert so: Ooooooohhh Woa, Boah Uh. Als ob ich der einzige bin der das noch nie gesehen hat.
Aber ich finde ja, dass Sicherheitsanweisungen an Board von Flugzeugen immer zu negativ formuliert sind. Na gut, wenn auch ab und zu mal einer Abstürzt, is schon klar. Ich habe auch noch nie gehört, dass mal irgendwo einer rausgekommen ist, weil er alle Sicherheitsanweisungen beachtet hat. Haha ha. Nö?
499 Tote, aber einer…   <Brülledes Publikum> “

 

Bahiya Bakari überlebt als einzige, und sie hatte auch die von Mittermeier damals als absolut überflüssig und ins lächerliche gezogene Schwimmweste mit der “Lassie” Trillerpfeife dabei an.

Sollte man eine Verfilmung dieser ja fürs  Deutsche Breitenpublikumsfernsehen auf RTL maßgeschneiderten Story des überlbenden Mädchens nicht abgeneigt sein (”Das Wunder der Komoren”), so möge man doch bitte Mittermeiers Comedy Auftritt als Prequel unbedingt einbinden. Natürlich nur als belehrenden Schritt, z.B mit dem Hinweis: ”Lieber Kinder und Jugendliche, liebe Zielgruppe bis 35, bitte erwerben sie Ihr Grundwissen nicht von deutschen Komedians”.

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Michael Jackson lebt!

Samstag, 27. Juni 2009 11:02

Nach mehreren glaubwürdigen Quellen, welche aus juristischen Gründen zurzeit noch verdeckt bleiben müssen, hat Michael Jackson sein eigenes Ableben am 25 Juni 2009 inszeniert, um den drohenden Gesichtsverlust durch die Absage seiner Konzertreihe in London zu entgehen, und die damit verbundene Forderungen in Millionenhöhe seitens der Veranstalter der Konzerte (AEG LIVE) abzuwenden.

Die von Jacksons Managern eingefädelten Verträge mit AEG Live und deren Versicherung verpflichteten Jackson demnach zu einer Strafzahlung von 350 Millionen US-Dollar, sollten die 46 Konzerttermine nicht wahrgenommen werden. Es zeigte sich jedoch schon nach wenigen Proben, dass der 50-jährige frühere King-of-Pop nicht mehr in der Lage war eine 2-Stündige live Performance durchzustehen. Jackson besuchte nur 2 der 45 angelegten Proben da er physisch und psychisch nicht in der Lage war jene Person darzustellen die wir aus den 80er und 90er Jahren kennen. Selbst eine geplante Kurzversion der Konzerte – ein 1-stündiger Auftritt mit Playback Gesang vom Tonband, sowie 3 verschiedenen Doubles - war Michael Jackson nicht in der Lage durchzustehen.

Michael Jacksons schulden betragen nach Schätzungen eines Finanzexperten aus dem Umfeld des Stars zum heutigen Tag in etwa 500 Millionen Dollar. Selbst mit der angesagten Konzertreihe in London wäre eine Sanierung von Jacksons Privatvermögen somit noch nicht abgeschlossen gewesen. Mit bizarren Finanztransaktionen schaffte es der Star aber in den letzten 2 Monaten einen Großteil seiner Privaten Besitztümer unter der Hand zu veräußern, um so sein zukünftiges Leben als ‚Privatmann‘ wenigstens angenehm gestalten zu können. Selbst seine 3 “Kinder”, die nicht von ihm gezeugt wurden, sieht der frühere Star inzwischen besser bei seiner Mutter aufgehoben. Zumindest sind sie dort finanziell versorgt und keine Belastung für Michaels finanzen.

Tod minutiös geplant
Der inszenierte Tod Jacksons war demnach minutiös geplant, schon vor Wochen zog ein Double von Michael in dessen Villa ein, meist verhüllt unter Gesichtsmasken oder Sauerstoffzelten und Tüchern war den Angestellten und auch seinen Familienangehörigen nicht aufgefallen, dass gar nicht der wahre Michael Jackson vor ihnen stand. Der echte Star ließ sich jedoch bereits Anfang Juni außer Landes bringen, und in einer bis heute unbekannten Klinik in Kopenhagen einer Gesichtstransplantation unterziehen. Sein Aussehen wurde bei dieser wie es scheint letzten Operation so weit verändert, dass auch engste Verwandte und Freunde wie z.B. Michaels Schwestern ihn nicht mehr erkennen sollten. Michael Jacksons Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt, es dürfte sich aber nicht um bisherig bekannte Refugien wie Bahrain handeln.

Ein von uns beauftragter Phantomzeichner hat ein auf Michael Jacksons Persönlichkeitsprofil und Knochenstruktur beruhendes Phantombild erzeugt, welches zu etwa 40% dem derzeitigen Aussehen des früheren Stars entspricht.

michael-jackson-new-face

Michael Jackson Phantombild. So sieht der Star nach seiner letzten Operation aus

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Briefe und Post im Urlaub empfangen, so geht es in New York

Samstag, 13. Juni 2009 9:02

Zugegeben, nur wenige werden bisher an diese Möglichkeit gedacht haben, aber da sie diesen Artikel gefunden haben, haben sie wohl das gleiche Problem wie ich. Sie fahren ins Ausland, Vorzugsweise nun in die USA oder nach New York, und möchten dort gerne Post, Briefe oder ein Paket empfangen. Wie das geht? Nun, eine Möglichkeit ist, dass sie als Adresse das Hotel angeben in dem sie wohnen werden. Wenn das ganze in einer noblen Ecke New Yorks liegt dürfte das zu 100% funktionieren, und es ist sicher die einfachste Lösung. Wenn sie aber mit etwas weniger Budget nach New York oder in die USA Reisen, und ihr Vertrauen in den windigen Typen am Check-in Schalter etwas tiefer angesiedelt ist, dann habe ich eine zweite Lösung für sie.

General Delivery

General Delivery nennt sich jener Service der US-Post, der bei uns als ‘postlagernd’ bezeichnet wird. Und was General Delivery kann, ist mal wirklich Service 1. Klasse. Sie schicken ihre Postsendung einfach auf Ihren Namen dort hin, und können diese dann mit einem Reisepass oder irgendeiner ID-Card abholen. Das ganze ist völlig kostenlos, und in New York wirklich nötig, denn dort wird es von ca. 5500 Obdachlosen benutzt. Also, erleben sie New York pur, stellen sie sich an in einer Reihe mit Obdachlosen um Ihre Post abzuholen.
Ihre Post müssen sie dazu an eine General Delivery Adresse senden – und fast alle Postämter in größeren Städten haben diesen Service. In New York selbst ist General Delivery so gefragt, dass es dafür ein eigenes Postamt gibt.

Schicken sie Ihre Post einfach an:

Ihr Name
General Delivery
390 Ninth Ave,
New York, NY 10001

Dieses Postamt liegt zwischen der 31 und 33 Str, Ninth Avenue. Mit der U-Bahn A, C oder E fährt man zur 34th St-Penn Station, nimmt einen Reisepass mit, und kann von Montag bis Samstag zwischen 10 Uhr Vormittags und 1 Uhr Mittags seine Post abholen. Wichtig ist: Die Post wird dort maximal 30 Tage gelagert.
Quelle: http://newyork.timeout.com/file/visitor-info/atoz2.html

Dieser Service sollte laut wikipedia auch in jeder anderen größeren Stadt funktionieren, und zwar ganz einfach. Sie schicken die Post mit Ihrem Namen, dem Stichwort General Delivery, der Stadt und dem ZIP Code PLUS der Zahl 9999 ab.
Bsp:

Mrs. Jane Q. Smith
General Delivery
Washington DC 20090-9999

Ob das ganze wirklicht funktioniert kann ich euch in etwa 2 Monaten sagen. Aber ich hatte inzwischen schon Kontakt mit der Servicestelle von USPS, und dort gab man mir die Auskunft dies wäre kein Problem. Perfekt also auch wenn man in Zukunft in den Urlaub fährt, und irgendwelche Dinge in den USA bestellt (z.b. bei ebay, amazon), und diese Sachen dann gleich dort empfangen kann. Denn wer es sich nach Europa schicken lässt hat mit sehr hohen Versandkosten und vor allem ~ 25% Zoll zu rechnen. Denn Zoll am Flughafen sollte man allerdings mit brisanten Artikeln trotzdem nicht umgehen….

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Pacman Kellerfund – Verbindet Knight Rider und Mittermaier

Mittwoch, 6. Mai 2009 21:06

Hier gibt es meine (halb)eigene Version von Pacman, programmiert 1999.

Download Spiel

Download Sourcecode

 

Halbeigen deshalb, da das Programm grafisch auf Winpac 2000 beruht. Da wir dort aber bald alle Level durch hatten, und auch sonst nicht viele lustige Ideen eingebaut waren, hab ich das Programm gleich neu geschrieben. Für Grafik war ich aber zu faul, also wurde die rausgeklaut.
Dafür gibts viele lustige Soundfiles – die übrigens immer zur aktuellen Spielsituation passen.  

Das Pacman Spiel funktioniert für 4 Spieler gleichzeitg, und zwar auf einer Tastatur.

Pacman 1: Wird mit den Pfeilen gesteuert
Pacman 2: W A S D Tasten
Pacman 3: P L Ö Ä Tasten
Pacman 4: Z G H J Tasten
(der Nummernblock wurde nicht verwendet, da wir das damals auf einem Laptop spielten)

Besonderheiten (so weit ich mich erinnere)
Graue Geister: Verfolgen einen
Grüne Geister: Können über Spielrand gehen
Braune Geister: Legen falsche Pseudopunkte – die man aber nicht fressen muss
Lila Geister: Helfen dir beim Fressen der Punkte
Geister in Wandfarbe: Verfolgen dich durch Wände hindurch (und bringen leider manchmal das Spiel zum Absturz -> siehe Sourcecode) 

Birne: Schaltet den Bildschirm auf Schwarz, bis auf einen kleinen Kreis (Birnen verfolgen dich!)
Kirsche: Hält alle Geister an für x Sekunden
Banane: Macht alle Geister zu Lila Geistern – für x Sekunden
Roter leuchtender Ball: Extra Leben 

Den Sourcecode stelle ich auch gleich zur Verfügung. Das sind deshalb 6 Mb, da hier auch alle Soundfiles dabei sind (obwohl die eh in den Ressourcen nochmal eingebunden sind)
Geschrieben wurde das ganze im Visual Studio – C++
Wer den Sourcecode weiter entwickelt, und z.B. eine Funktion zum Speichern des Spielstandes einbaut, der schreibt mir doch bitte an bodomalo@gmail.com   – ich veröffentliche dann die neueste Version wieder hier.

Aja: Der Leveleditor 
Hier gibts zumindest bei mir auch einen Fehler im Programm – die Schriftart die damals verwendet wurde gibt es nicht mehr, und die Ersatzschriftart von Windows ist jetzt ein paar Pixel zu groß.Also muß man blind herumprobieren wo genau zu klicken ist (ca 1 cm mehr nach Links)
Der Sourcecode für den Leveleditor  ist leider nicht mehr auf dem neuesten Stand. Bei der mitgeführten Version fehlt die Option zum Einstellen der ZEIT. Also wer da rumarbeitet, muss diese Option zuerst dazugeben. Naja, vielleicht mach ich das auch irgendwann selbst.

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30 Euro zu Gewinnen auf www.dokumente-online.com

Montag, 4. Mai 2009 12:48

Auf der Seite www.dokumente-online.com findet gerade ein kleines Gewinnspiel statt, bei welchem sie einen 30 Euro Amazon Gutschein gewinnen können. Die Teilnahme ist sehr einfach, und da bis jetzt noch sehr wenige Mitspieler vorhanden sind, habt ihr auch große Gewinnchancen.

Wie kann man Teilnehmen am Gewinnspiel um 30 Euro?
Ganz einfach, ladet ein paar eurer eigenen Word Dokumente  von eurem Computer hinauf, je mehr, desto größter sind eure Gewinnchancen. Zurzeit nehmt ihr schon am Gewinnspiel teil wenn ihr z.B. nur 2 Dokumente hinaufladet!
www.dokumente-online.com ist eine Tauschbörse für Dokumente, Mitschriften, Hausübungen, Referate usw. Auch Gedichte oder Anleitungen könnt ihr hinaufladen, jemand anderes findet es vielleicht nützlich und wird es dann herunterladen. Alles was ihr jemals geschrieben habt kann verwendet werden, es gibt keine fachlichen Einschränkungen, nur 500 Worte Text sollte das Dokument umfassen. Schule oder Studium ist egal, auch private Texte jeder Art werden akzeptiert.

Und so leicht kommt man zurzeit kaum an 30 Euro, also direkt über dieses Gewinnspiel auf www.dokumente-online.com

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Die Reaktionen der PSK und des VKI auf die PSK Kontobox NEU

Freitag, 24. April 2009 13:09

Nach den heftigen Reaktionen seitens der Kunden welche die PSK Briefe vom 21 April 2009 ausgelöst hatten gibt es nun zwei erste Antworten, eine direkt von der PSK, eine vom Verein für Konsumenteninformation VKI. Beide möchte ich hier publizieren.

Auf meine Mail an den Leiter der Privatkundenabteil der PSK , Herrn Manfred Feichter bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Malo!

Vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie uns Ihren Widerspruch zur geplanten
Kontoumstellung auf das neue Kontomodell mitteilen und natürlich auch für Ihr
ausführliches Feedback. Die BAWAG P.S.K. hat im letzten Jahr umfangreiche
Marktanalysen – Kunden- und Nichtkundenbefragungen, Mitbewerbsanalyse und
Analyse interner Daten – durchgeführt. Um künftig besser auf die Bedürfnisse der
Kunden einzugehen, haben wir daher neue Kontenmodelle entwickelt.

Die neuen Kontenmodelle bieten wir bereits seit November 2008 an und sie sind
bei sehr vielen unser KundInnen auf großen Zuspruch gestoßen. Auf dieser Basis
haben wir auch für Sie einen Vorschlag erstellt. Falls dieser Ihnen nicht
zusagt, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich für einen anderen Kontotyp zu
entscheiden oder zu widersprechen.

Gleichzeitig  teilen  wir Ihnen mit, dass Ihre Geschäftsverbindung mit der BAWAG
PSK   unverändert   aufrecht  bleibt  und  die  mit  Ihnen  bisher  vereinbarten
Kontobedingungen  weiter  bestehen  bleiben  und ich würde mich freuen, wenn Sie
auch in Zukunft unser Kunde bleiben würden.

Ich  hoffe,  dass  Sie  uns  auch  in  Zukunft Ihr Vertrauen schenken und unsere
Angebote und Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Feichter

Interessant wäre zu erfahren bei welcher Kundenschicht dieses neuen Kontomodelle, welches nur aus eine Gebührenerhöhung besteht, auf großen Zuspruch gestoßen ist? Meine Annahme: Durch gezielte Desinformation wurde den Kunden dieses Produkt einfach als das Bessere verkauft, bzw. gibt es für Neukunden ja keine andere Alternative mehr. Weiterhin schreibt Herr Feichter, dass dieses neue Kontomodell für mich ein ‘Vorschlag’ seitens der Bank ist. Ein Vorschlag ist leider für mich etwas ganz anderes, als eine Zwangsumstellung.
Ich möchte nochmal alle PSK Kunden darauf hinweisen: Legen sie innerhalb der nächsten 5 1/2 Wochen unbedingt Einspruch gegen diese Kontoumstellung ein. Um sich die Kosten eines eingeschriebenen Briefes zu sparen, sollte man das am Besten gleich direkt bei nächster Gelegenheit in der nächsten PSK Filiale erledigen.
Ob und wie lange man im alten Kontobox Modell bleiben kann bleibt unklar, meine Vermutung ist aber, dass dies nicht der letzte Versuch seitens der Bank bleiben wird.

Hier jetzt die Antwort des Vereins für Konsumenteninformation VKI

 

Sehr geehrte/r Konsument/in!
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wenn Sie Ihr altes, günstigeres Konto behalten möchten, sollten Sie innerhalb der Frist der Änderung widersprechen. Die Bank kündigt laut eigenen Angaben auf der Homepage die Konten nicht.
Unsere Juristen prüfen noch, ob die Vorgangsweise der BAWAG rechtlich zulässig ist. Diese Prüfung kann aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn wir dazu ein Verfahren führen, lesen Sie dies auf der Seite unseres Bereiches Recht
www.verbraucherrecht.at.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Finanzierungshotline unter Tel. 0900 / 940 024 (Tarif bis max.€ 1,09/Min.).
Unsere Experten stehen Ihnen in der Zeit von Mo-Fr von 09.00-15.00 Uhr gerne für ersten Rat und Hilfe zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr VKI Beratungs-Team
Verein für Konsumenteninformation
ZVR: 389759993
A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 81
Tel: (+43 1) 58877-0/Fax: (+43 1) 58877-71
beratung@vki.at

Es gilt also wohl abzuwarten ob der VKI gegen diese Vorgehensweise der Bank vorgehen wird oder nicht, auf jeden Fall wird hier einmal juristisch nachgeprüft und die notwendigen Stellen sind informiert. Fakt ist wohl, dass in der Zwischenzeit tausende PSK Kunden zwangsweise umgestellt werden, da sie diese Informationen nicht erhalten, oder z.B. länger verhindert sind (Krankenhaus, mehrwöchiger Urlaub).

Mit der Kontobox NEU der PSK erhöhen sich ihre Gebühren übrigens sehr stark, den größten Anteil machen dabei einerseits die Buchungszeilenkosten von 15 Cent aus (Bei mir selbst wären das ca. 9 Euro im Quartal), und die stark erhöhten Sollzinsen.

Vergleicht man die Kontobox NEU z.b. mit den Angeboten der Spardabank, welche in allen Landeshauptstädten bis auf Wien vertreten ist, so ist die Argumentation der PSK immer noch eines der günstigsten Produkte zu haben wohl bald hinfällig. Vor allem Kunden aus Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg sollten sich einen Wechsel überlegen.

Kostenlos ist bei der Spardabank gegenüber der PSK nun:
* Die Kontoführung (ohne Wenn und Aber)
* Jede Buchungszeile
* Barauszahlungen am Schalter (kosten 50 Cent bei der PSK)
* Auslands-Scheckgebühren sind deutlich niedriger (zumindest ich selbst bekomme öfters noch Schecks, die PSK verlangt Pauschal 14 Euro, die Spardabank eine Grundgebühr von 3,12 Euro + 0,375% des Betrages)

* Die Sollzinsen sind verhandelbar, und liegen im Bereich zwischen 8,82 und 14,33%
* Die Maestro Karte kostet jedoch 22 Euro! (muss aber nicht genommen werden)
* Kontoauszüge per Post kosten Postgebühren (können aber auch selbst gedruckt werden über ein eigenes System)
* Die Kontoeröffnung kostet einmalig 25 Euro

Wer also völlig kostenlose Bankgeschäfte tätigen möchte muss  sich ein Spardabank Konto ohne Bankomatkarte nehmen, und auf die Kontoauszüge per Post verzichten, und sich zusätzlich ein kostenloses Konto der Deutschen Kreditbank eröffnen – unter www.dkb.at . Dort erhält man eine Visa Card und eine Maestro Karte kostenlos. Man muß halt selbst dafür sorgen, dass Geld auf dem DKB Konto ist (welches dafür aber mit 2,55% Verzinst wird!!)

Wer keine Geldgeschäfte am Bankschalter macht (Geld einzahlen, Schecks einlösen, sehr hohe Beträge abheben), der nimmt einfach nur ein Konto der DKB.
Alternativ gibt es noch das kostenlose Konto der Easybank – jedoch muss man hier einen Gehaltszettel vorweisen. (bzw. ein pfändbares Einkommen, womit zumindest Studenten, Rentner, Lehrlinge(?) nicht zu diesem Konto kommen)

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PSK Kontobox Neu oder: Wie verkaufe ich eine Gebührenerhöhung als neues Produkt? Empfehlung an alle Kunden: Sofort Einspruch erheben!

Mittwoch, 22. April 2009 16:32

Achtung – ALLE PSK KONTOBOX KUNDEN – senden sie sofort einen schriftlichen Einspruch an die PSK, um die drohende Umstellung zur Kontobox neu zu verhinden! Ihnen droht eine versteckte Gebührenerhöhung, und keine Vorteile aus dieser Umstellung. Der heute versendete Brief sollte wohl besser den Titel haben “Trari Trara – Wir erhöhen die Gebühren für dich, hurra”

    Aktuell:
    Hier die Reaktion der PSK und des
   Vereins für Konsumenteninformation:
Link

Seit mehreren Wochen wird das neue grandiose Produkt der PSK schon online Beworben, erfolglos wohl bisher, daher greift man jetzt zu härteren Mitteln bei Österreichs einziger Bank mit Stammtischniveau und Seelsorgebetreuung am Schalter. Mit 1.7.2009 werden automatisch alle Kunden die eine gratis Kontobox haben auf die Kontobox NEU umgestellt. Beworben wird das ganze mit einem grandiosen Brief im Stile eines Hauptgewinnes bei der Klassenlotterie. “Wichtige Nachricht” – “Unser Ziel ist eine Lösung speziell für ihre Bedürfnisse” …. “zahlreiche Leistungen einfach gratis inkludiert” “0,- Euro/  Quartal” - Solche Satzbausteine sind in der PSK Marketingabteilung inzwischen schon normaler Alltag. Die tatsachen werden verschwiegen, und in guter alter Finanzberatermanier berät man den Kunden einfach ein teureres und schlechteres Produkt zu nehmen: Zitat: “Gerne stellen wir Ihnen Entgelte und Leistungen ihres alten Kontomodells, dem von uns empfohlenen, neuen Kontomodell gegenüber”.

Um dieses umwerfend tolle Produkt nutzen zu können, braucht man gar nichts zu tun. Bzw. wird man einfach mal zwangsverpflichtet. Die Umstellung auf das teurere Produkt erfolgt automatisch, falls man nicht schriftlich innerhalb von 6 Wochen Einspruch erhebt. Warum sollte man eigentlich gegen ein so tolles Produkt einspruch erheben? Alles Gratis steht ja da. Ok, ein kleiner * (Stern) sagt uns, dass die Kontobox eigentlich doch nicht gratis ist, man muss ein halbes Vermögen für lächerliche Zinsen dort liegen lassen (880 Euro). Ohne diese Sterne, Doppelsterne und Dreifachsterne in moderen Verträgen wäre die Menschheit sicher schon verloren.

Legen wir die Fakten auf den Tisch.

Mit der Umstellung von der PSK Kontobox auf die PSK Kontobox NEU erhalten sie genau null neue Vergünstigungen. Nicht nur das, nebenbei werden auch alle Tarife für irgendwelche Tätigkeiten der Bank gleich mal kräftig angehoben. Und zwar wenns geht auch mal um 300% oder mehr.

1) Quartalsentgelt wird von 10,98 auf 13,50 Euro erhöht
2) manuelle Buchungen kosten nicht mehr 27 Cent sondern 1 Euro (und manuell läuft bei der Post noch vieles…)
3) Die Änderung eines Dauerauftrages ist nicht mehr gratis sondern kostet 2,39 Euro
4) Auch die Stornierung eines Einziehungsauftrages kostet jetzt 2,39 Euro
5) Sollzinsen erhöhen sich von 12 auf 13,25%
6) zusätzliche Sollzinsen (ja ich weiß, sowas gibts wohl sicher nur bei der PSK) werden von 3 auf 4,50 % erhöht

Immerhin, man war so nett und schrieb auf der Rückseite dieses Klassenlotteriebriefes im Schriftgrad 0.4 und der Schriftfarbe pastellhellgrau folgende Information: Gerne stellen wir Ihnen Entgelte und Leistungen ihres alten Kontomodells, dem von uns empfohlenen, neuen Kontomodell gegenüber. Geben Sie dazu auf http://kontoino.pskbank.at Ihre Kontonummer und folgendes Passwort ein: cwjcyy

Ich bitte alle Leser dieses Blogs ausdrücklich: Erheben sie sofort schriftlichen Einspruch wenn sie diesen Brief erhalten haben! Und erzählen sie das um Gottes willen nicht ihren Freunden und Verwandten weiter!

Eine Gebührenerhöhung heisst ab heute: Ihr Neues Konto – von uns wärmstens Empfohlen.

Hier die Internet Auswertung der Konto-Gegenüberstellung: Links das derzeitige Konto, rechts das von der PSK empfohlene Konto mit vielen Vorteilen.

http://lauwarm.net/wp-content/uploads/2009/04/kontobox-vergleich.jpg

Vergleich der PSK Kontobox alt mit der neuen von der PSK empfohlenen Kontobox NEU

Vergleich der PSK Kontobox alt mit der neuen von der PSK empfohlenen Kontobox NEU

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Billa Aktionen und Rabattschlachten, bis selbst die Verkäuferinnen w.o. geben!

Dienstag, 17. März 2009 16:43

Billa Vorteilsclub, eXtrem billa,  50% Aktion, Satte Rabatte am Fr. und Sa., 1+1 Gratis, Multipack, Dauertiefpreis und so weiter nennen sich die Angebote mit denen der BILlige LAden seit einiger Zeit die obere Vollumsgrenze unseres Briefkastens auszureizen versucht. Alle Rabatte summieren und potenzieren sich natürlich gegenseitig, es wird nicht mehr lange dauern bis wir an der Kasse auch den Satz hören: <<Und sie bekommen sogar noch 46 Cent heraus>>. Oder auch nicht, denn vor lauter Aktionen dürften die Programmierer des Kassensystems an ihre if-else-verschachtelungs-grenze gestoßen sein. Kauft man Ware die bald ihrem irdischen Ablaufdatum bedenklich nahe kommt, kann es durchaus sein, dass man als Kunde auch mal mehr bezahlt.

Ja, mir ist es so ergangen. Und natürlich fällt einem das nicht sofort auf, nicht mal die Kassierinnen sind ja heute in der Lage diese Centpreise im Kopf zu behalten, wie soll ich da noch damit multiplizieren und dividieren? Trotzdem bin ich einige Zeit später aus Protestlangeweile die Billa Rechnung durchgegangen, und siehe da habe ich erstaunt geschnaubt: ”Die stimmt ja nicht!”.

Der Fall.
Gekauft wurden 4 Bio JA-natürlich Joghurt.

Die Fakten:
Normalpreis 0,65  Euro
Multipack Aktion: Ab 3 Stück 0,45 Euro
Zusätzlich hatten 2 der Joghurt noch einen 50% Rabatt Aufkleber – die Ware läuft am nächsten Tag ab, also kauft man das doch gerne um der Kuh mehr Respekt zu erweisen, welche hier mit voller Schöpfungskraft 127 Liter Biobergmilch täglich produziert.

Richtiger Preis der Joghurts wäre also:
0,45 + 0,45  + 0,23 + 0,23  = 1,36 Euro

Bezahlt habe ich dann ordentliche 1,96 Euro dafür.
Warum? Sie vermuten Preisänderungen, welche während meines beschwerlichen Marsches zur Kasse stattfanden? Nicht wirklich, denn sowas gibt es nur allfällig beim Benzinpreis. In der Realität hat  die Kassierin ganz richtig die 50% Aktion eingegeben (händisch musste sie dafür so eine Fette 80er Jahre Taste drücken). Danach funktioniert aber dafür die Multipack Aktion nicht mehr.  Ja gut, ich hab ja nur mehr halbe Joghurts gekauft sozusagen. Aber sind 2 halbe Joghurts nicht auch wieder ein Ganzes?
0,65 + 0,65 + 0,33 + 0,33 = 1,96 Euro

 Gut, ist ja nicht so schlimm denkt man. Aber was einen dann doch ärgert ist, dass man für 4 ganz frische Joghurts die nicht ablaufen, nur 1,80 Euro gezahlt hätte.
0,45 + 0,45 + 0, 45 + 0,45 = 1,80 Euro

Sie denken sicherlich: “Wer ist so pingelig und jammert wegen 60 Cent herum?!!”. Nun ja, ich mache das für sie, seien sie froh, sonst gäbe es heute Schokolade um 20 Euro.

Beim nächsten Einkauf in einer anderen Billa Filiale fragte ich nach, ob das denn so richtig berechnet sei? Nein. Die Kassierin hat das falsch gemacht wurde mir gesagt. Oje, die arme Frau, da piept schon die Kasse den ganzen Tag blöde, und sie muss auch noch irgendwelche Rabatte ausrechnen und berücksichtigen. Mir kann man aber leider auch nicht weiterhelfen, da müsste ich in die vorige Filiale zurück fahren und dort das Joghurt umtauschen.  Quatsch natürlich, denn das Joghurt haben wir aufgegessen, sonst läuft es ja ab und riecht nach Bioschimmel.

Folglich:
Nach jedem Billa Einkauf sollten sie ihre Rechnung wohl ganz genau kontrollieren, und es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben als vor lauter anderen wartenden Kunden die Kassierin darauf aufmerksam zu machen dass das Ding da eben falsch rechnet, und hier mal 18 Cent zu viel kassiert wurden. Macht man das? Nö, will ja nicht die ganze wartende Welt wegen ein paar Cent dazu verdammen den Anfang der nächsten Krimifolge im TV zu versäumen. Da geh ich lieber heim. Beim Spar ist es übrigens nicht so kompliziert mit den Prozenten.

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Auf der Suche nach einem neuen Internet Provider?

Freitag, 13. März 2009 1:26

In Österreich wirbt der allseits bekannte tiefstpreis Anbieter Tele2 gerade omnipräsent mit seinem “Volles Rohr” Paket im Fernsehen. Doch leider ist dieses Paket für den Bestandskunde mehr ein Rohrkrepierer. Es hat sich inzwischen bei fast allen Dienstleistungsanbietern eingebürgert seine Bestandskunden zu melken, während Neukunden tolle Konditionen kassieren. Da hilft nur eines – Anbieter kostenlos wechseln sobald die Mindestvertragszeit ausläuft.

Selbst bin ich seit etwa 16 Monaten Tele2 Kunde, und konnte mir für damals 30 Euro Einstiegsgebühr zum damals sicherlich günstigsten Tarif von 29,90 einen DSL Fun Tarif zulegen. Unbegrenztes Datenvolumen bei 6Mbit Download. Doch die Preise sinken schneller als die Mindestvertragslaufzeiten lang sind. Heute wirbt Tele2 bereits mit einer anfänglichen Monatsgrundgebühr von 14,90 für seine 8Mbit Anbindung, der Tarif wird nach einigen Monaten dann auf moderate 24,90 angehoben. Auf meine Anfrage ob ich als Bestandskunde nicht auch auf dieses tolle Produkt umsteigen könnte, bot man mir nur an entweder für 29,90 auch die 8 Mbit zu bekommen, oder ich sollte 30 Euro für eine Vetragsabänderung zahlen, und bekomme dann eine 4Mbit Leitung für 24,90 und-zusätzlich muss ich für weitere 12 Monate Kunde gleiben. Gar nicht nett, Bestandskunden bekommen wohl weniger als Neukunden. Da sich die 5 Euro Ersparniss erst nach spätestens 7 Monaten zum ersten mal rentieren, da ich ja 30 Euro für den Umstieg zahlen muss, habe ich kurzerhand einfach gleich den Anbieter gewechselt. Und zwar kostenlos.

mieX.at – Mühlviertler Internet Exchange heisst die kostengünstige Konkurrenz am österreichischen Internet Provider Markt. Mit etwas Glück konnte ich dort bei einer Neukundenaktion einen 8Mbit ADSL Anschluss für 19,90 pro Monat erhalten. Es entstehen keine Umstellungskosten, ein gratis WLAN Modem kommt dazu ins Haus. Leider ist diese günstige Aktion gerade abgelaufen, doch wer sich seinen Telekom Anschluss mit dem günstigsten Tarif (ca. 15,50 Euro) erhalten hat, kann ja den Miex mieX Austria discount FLAT8**Tarif um 5,49 Euro bestellen.

Ich werde weiter berichten wie die Umstellung zu miex verläuft. Tele2 war übrigens traurig mich als Kunde zu verlieren, wie man mir am Telefon mitteilte (Kundenrückgewinnung…sehr lieb), doch anbieten konnte man mir nichts besseres. Tja.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1)

Kennt kein Gegenteil