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Wer kann sich mit Imagekampagnen noch mehr Freunde machen?

Montag, 2. November 2009 17:52

Sie kosten Geld, machen Produkte noch teurer, und können sowieso nur schon vorher geistig abhängige Jünger überzeugen. Trotzdem kommen unbeliebte Unternehmen immer wieder mit Imagekampagnen daher. Meinungsforschungsinstitute sind in erster Linie schuld, denn die küren vorher einmal das unbeliebteste und meistgehasste Unternehmen. Und was macht man? Anstatt zu verstehen warum einen alle Mitschüler am liebsten verhauen würden, zeigt man darauf was für einen tollen Schulranzen einem der Papa gekauft hat, und wieviele Nintendospiele man daheim gesammelt hat. Also eben all die Dinge für die man gehasst wird, werden zur Schau gestellt.

Dagegen muß natürlich entschieden vorgegangen werden. Zeigen wir der ÖMV gleich einmal den Stinkefinger. Bis jetzt waren die ja nur an der Tankstelle und als anonymer Konzern unbeliebt, jetzt aber versucht man dort den Hass auf einzelne freiwillige Mitarbeiter zu verteilen. Jeder blöde Spruch der ÖMV Marketingabteilung erzeugt natürlich sofort Würgereize, also zahlen wir es denen mit ihren eigenen Problemen heim. Würden diese Werbesujets nicht genauso gut passen?

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Nun, man könnte denken wenn das Gehalt eher nieder ist kann man es doch ruhig mal um 14% erhöhen. Blöderweise waren
die ÖMV Manager aber vorher schon die TOP-Verdiener im Land. Verständlicherweise können sich Personen mit einem Jahresgehalt
das an den Stellen die vor dem ersten Punkt beim Tausender kommen verglichen wird, sich kaum um Benzinpreise kümmern die 3 Stellen nach diesem komischen Beistrich haben. Einfacher wäre es sicherlich den Benzinpreis an der Tankstelle z.B. so anzuschreiben: 212.000 Euro für 200.000 Liter. Würde dann der Preis in den Morgenstunden plötzlich um 4.000 Euro steigen (2 Cent pro Liter), wäre das selbst für einen ÖMV Manager verständlich, wenn auch trotzdem noch unerheblich.
http://www.oe24.at/wirtschaft/Manager-Gehaelter_steigen_trotz_Krise_0457662.ece


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Gut, das ganze ist Stammtischniveau, aber “Welches Management wurde von anderen TOP-Managern zum Besten gewählt” entspricht auch in etwa der Kategorie ‘Goldene Palme für Pornostars’.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/500639/index.do


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Die Argumentationsreihe ist immer die gleiche. Große Konzerne wie die ÖMV (und deren Sprachrohre in der Politik) sagen: Wir müssen jetzt in Gaskraftwerke investieren, denn nur so können wir den Energiebedarf der nächsten Jahre decken. Alles andere ist eine Illusion, weil man kein Windkraftwerk bauen kann das 500 Megawatt und mehr liefert. Davon abgesehen könnte man aber auch in klimafreundliche Energieträger wie Wind und Sonnenenergie investieren, was aber bei garantierten Lieferverträgen für Gas mit Russland von 25 Jahren und mehr wohl etwas unternehmensschädigend wäre. Außerdem: Die ÖMV macht ihren Hauptgewinn doch mit der Exploration – und wo oder wie soll man bitte Sonnenenergie explorieren, die is ja einfach frei verfügbar. Frechheit!
Anstatt unseren Staat aber weiterhin für 50 und mehr Jahre von noch mehr fossilen Energieträgern abhängig zu machen, sollte man besser in den Ausbau von privaten Sonnen und Kleinstkraftwerken investieren. Energieautarke Gemeinde heißt das: Stichwort Güssing.
http://marktcheck.greenpeace.at/6930.html
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/389706/index.do

 


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Dazu muß man eigentlich nicht viel sagen. Klar sind es die Amis die einem auf die Finger klopfen, wenn
da ein Ölkonzern versucht Geschäfte zu machen mit denen sie nicht einverstanden sind (und bei denen sie selbst
nichts verdienen). Trotzdem wird einem Übel, wenn Manager des ÖMV Konzernes Sätze herauswürgen wie: “Wir halten uns dabei an den unternehmenseigenen “Code of Ethics” zu den Menschenrechten.” Dieser Unternehmenseigene Code kann wohl nur dem Umfang und Zweck eines Bierdeckels als Ausgleichsunterlage unterm Schreibtisch haben. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/299522/index.do


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Ohne auch nur eine feuchte Achselhöhle zu bekommen sagt ÖMV Vorstand Ruttenstorfer in einem Interview, dass die Benzinpreise sowieso am unteren Limit wären, aber dass man durch die hohe Nachfrage einen noch höheren Preis leicht durchsetzen konnte. Schön wenn man eine Firma für Exploration hat die einfach Milliardengewinne machen muß, da sie der anderen Firma die uns den Sprit verkauft, einfach hohe Preise aufdrückt.
http://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise-tankstellen-boss-verteidigt-seine-gewinne_aid_346663.html

 


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 Nun, diese Aussage lässt sich durchaus leicht beschwichtigen, aber warum soll man bei den billigen Imagesprüchen der ÖMV nicht auch mal mit ein paar FPÖ Parolen dagegen hauen? Fazit ist: Die ÖMV Investierte Milliarden in der Türkei um dort ein veraltetes Tankstellennetz aufzukaufen, und langfristig in das Raffineriegeschäft dort einzusteigen.
http://www.be24.at/blog/entry/1327/omv-tuerkei-zukauf-hat-reize-aber-auch-seinen-preis
Auch ist die ÖMV natürlich ein starker Kämpfer für die NABUCCO Pipeline. Die Förderung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas soll sich auszahlen, die Leitung geht direkt nach Österreich, und – die Türkei ist ganz ähnlich wie die Ukraine der einzige unsicherheitsfaktor im Netz, welcher sich nicht an EU Gesetze binden muß. Man wird sehen wie groß der Einfluß von österreichs größtem Steuerzahler auf die Bunderegierung ist, sollte es einmal um die Beitrittsfrage der Türkei zur EU gehen. Das Österreichische Volk dürfte wohl keine Stimme dabei haben…

 

Thema: Ärgernisse | Kommentare (0) | Autor: Elwood

Die Reaktionen der PSK und des VKI auf die PSK Kontobox NEU

Freitag, 24. April 2009 13:09

Nach den heftigen Reaktionen seitens der Kunden welche die PSK Briefe vom 21 April 2009 ausgelöst hatten gibt es nun zwei erste Antworten, eine direkt von der PSK, eine vom Verein für Konsumenteninformation VKI. Beide möchte ich hier publizieren.

Auf meine Mail an den Leiter der Privatkundenabteil der PSK , Herrn Manfred Feichter bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Malo!

Vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie uns Ihren Widerspruch zur geplanten
Kontoumstellung auf das neue Kontomodell mitteilen und natürlich auch für Ihr
ausführliches Feedback. Die BAWAG P.S.K. hat im letzten Jahr umfangreiche
Marktanalysen – Kunden- und Nichtkundenbefragungen, Mitbewerbsanalyse und
Analyse interner Daten – durchgeführt. Um künftig besser auf die Bedürfnisse der
Kunden einzugehen, haben wir daher neue Kontenmodelle entwickelt.

Die neuen Kontenmodelle bieten wir bereits seit November 2008 an und sie sind
bei sehr vielen unser KundInnen auf großen Zuspruch gestoßen. Auf dieser Basis
haben wir auch für Sie einen Vorschlag erstellt. Falls dieser Ihnen nicht
zusagt, gibt es natürlich die Möglichkeit, sich für einen anderen Kontotyp zu
entscheiden oder zu widersprechen.

Gleichzeitig  teilen  wir Ihnen mit, dass Ihre Geschäftsverbindung mit der BAWAG
PSK   unverändert   aufrecht  bleibt  und  die  mit  Ihnen  bisher  vereinbarten
Kontobedingungen  weiter  bestehen  bleiben  und ich würde mich freuen, wenn Sie
auch in Zukunft unser Kunde bleiben würden.

Ich  hoffe,  dass  Sie  uns  auch  in  Zukunft Ihr Vertrauen schenken und unsere
Angebote und Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Feichter

Interessant wäre zu erfahren bei welcher Kundenschicht dieses neuen Kontomodelle, welches nur aus eine Gebührenerhöhung besteht, auf großen Zuspruch gestoßen ist? Meine Annahme: Durch gezielte Desinformation wurde den Kunden dieses Produkt einfach als das Bessere verkauft, bzw. gibt es für Neukunden ja keine andere Alternative mehr. Weiterhin schreibt Herr Feichter, dass dieses neue Kontomodell für mich ein ‘Vorschlag’ seitens der Bank ist. Ein Vorschlag ist leider für mich etwas ganz anderes, als eine Zwangsumstellung.
Ich möchte nochmal alle PSK Kunden darauf hinweisen: Legen sie innerhalb der nächsten 5 1/2 Wochen unbedingt Einspruch gegen diese Kontoumstellung ein. Um sich die Kosten eines eingeschriebenen Briefes zu sparen, sollte man das am Besten gleich direkt bei nächster Gelegenheit in der nächsten PSK Filiale erledigen.
Ob und wie lange man im alten Kontobox Modell bleiben kann bleibt unklar, meine Vermutung ist aber, dass dies nicht der letzte Versuch seitens der Bank bleiben wird.

Hier jetzt die Antwort des Vereins für Konsumenteninformation VKI

 

Sehr geehrte/r Konsument/in!
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wenn Sie Ihr altes, günstigeres Konto behalten möchten, sollten Sie innerhalb der Frist der Änderung widersprechen. Die Bank kündigt laut eigenen Angaben auf der Homepage die Konten nicht.
Unsere Juristen prüfen noch, ob die Vorgangsweise der BAWAG rechtlich zulässig ist. Diese Prüfung kann aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn wir dazu ein Verfahren führen, lesen Sie dies auf der Seite unseres Bereiches Recht
www.verbraucherrecht.at.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Finanzierungshotline unter Tel. 0900 / 940 024 (Tarif bis max.€ 1,09/Min.).
Unsere Experten stehen Ihnen in der Zeit von Mo-Fr von 09.00-15.00 Uhr gerne für ersten Rat und Hilfe zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr VKI Beratungs-Team
Verein für Konsumenteninformation
ZVR: 389759993
A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 81
Tel: (+43 1) 58877-0/Fax: (+43 1) 58877-71
beratung@vki.at

Es gilt also wohl abzuwarten ob der VKI gegen diese Vorgehensweise der Bank vorgehen wird oder nicht, auf jeden Fall wird hier einmal juristisch nachgeprüft und die notwendigen Stellen sind informiert. Fakt ist wohl, dass in der Zwischenzeit tausende PSK Kunden zwangsweise umgestellt werden, da sie diese Informationen nicht erhalten, oder z.B. länger verhindert sind (Krankenhaus, mehrwöchiger Urlaub).

Mit der Kontobox NEU der PSK erhöhen sich ihre Gebühren übrigens sehr stark, den größten Anteil machen dabei einerseits die Buchungszeilenkosten von 15 Cent aus (Bei mir selbst wären das ca. 9 Euro im Quartal), und die stark erhöhten Sollzinsen.

Vergleicht man die Kontobox NEU z.b. mit den Angeboten der Spardabank, welche in allen Landeshauptstädten bis auf Wien vertreten ist, so ist die Argumentation der PSK immer noch eines der günstigsten Produkte zu haben wohl bald hinfällig. Vor allem Kunden aus Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg sollten sich einen Wechsel überlegen.

Kostenlos ist bei der Spardabank gegenüber der PSK nun:
* Die Kontoführung (ohne Wenn und Aber)
* Jede Buchungszeile
* Barauszahlungen am Schalter (kosten 50 Cent bei der PSK)
* Auslands-Scheckgebühren sind deutlich niedriger (zumindest ich selbst bekomme öfters noch Schecks, die PSK verlangt Pauschal 14 Euro, die Spardabank eine Grundgebühr von 3,12 Euro + 0,375% des Betrages)

* Die Sollzinsen sind verhandelbar, und liegen im Bereich zwischen 8,82 und 14,33%
* Die Maestro Karte kostet jedoch 22 Euro! (muss aber nicht genommen werden)
* Kontoauszüge per Post kosten Postgebühren (können aber auch selbst gedruckt werden über ein eigenes System)
* Die Kontoeröffnung kostet einmalig 25 Euro

Wer also völlig kostenlose Bankgeschäfte tätigen möchte muss  sich ein Spardabank Konto ohne Bankomatkarte nehmen, und auf die Kontoauszüge per Post verzichten, und sich zusätzlich ein kostenloses Konto der Deutschen Kreditbank eröffnen – unter www.dkb.at . Dort erhält man eine Visa Card und eine Maestro Karte kostenlos. Man muß halt selbst dafür sorgen, dass Geld auf dem DKB Konto ist (welches dafür aber mit 2,55% Verzinst wird!!)

Wer keine Geldgeschäfte am Bankschalter macht (Geld einzahlen, Schecks einlösen, sehr hohe Beträge abheben), der nimmt einfach nur ein Konto der DKB.
Alternativ gibt es noch das kostenlose Konto der Easybank – jedoch muss man hier einen Gehaltszettel vorweisen. (bzw. ein pfändbares Einkommen, womit zumindest Studenten, Rentner, Lehrlinge(?) nicht zu diesem Konto kommen)

Thema: Finanzen, Ärgernisse | Kommentare (6) | Autor: Elwood

Auf der Suche nach einem neuen Internet Provider?

Freitag, 13. März 2009 1:26

In Österreich wirbt der allseits bekannte tiefstpreis Anbieter Tele2 gerade omnipräsent mit seinem “Volles Rohr” Paket im Fernsehen. Doch leider ist dieses Paket für den Bestandskunde mehr ein Rohrkrepierer. Es hat sich inzwischen bei fast allen Dienstleistungsanbietern eingebürgert seine Bestandskunden zu melken, während Neukunden tolle Konditionen kassieren. Da hilft nur eines – Anbieter kostenlos wechseln sobald die Mindestvertragszeit ausläuft.

Selbst bin ich seit etwa 16 Monaten Tele2 Kunde, und konnte mir für damals 30 Euro Einstiegsgebühr zum damals sicherlich günstigsten Tarif von 29,90 einen DSL Fun Tarif zulegen. Unbegrenztes Datenvolumen bei 6Mbit Download. Doch die Preise sinken schneller als die Mindestvertragslaufzeiten lang sind. Heute wirbt Tele2 bereits mit einer anfänglichen Monatsgrundgebühr von 14,90 für seine 8Mbit Anbindung, der Tarif wird nach einigen Monaten dann auf moderate 24,90 angehoben. Auf meine Anfrage ob ich als Bestandskunde nicht auch auf dieses tolle Produkt umsteigen könnte, bot man mir nur an entweder für 29,90 auch die 8 Mbit zu bekommen, oder ich sollte 30 Euro für eine Vetragsabänderung zahlen, und bekomme dann eine 4Mbit Leitung für 24,90 und-zusätzlich muss ich für weitere 12 Monate Kunde gleiben. Gar nicht nett, Bestandskunden bekommen wohl weniger als Neukunden. Da sich die 5 Euro Ersparniss erst nach spätestens 7 Monaten zum ersten mal rentieren, da ich ja 30 Euro für den Umstieg zahlen muss, habe ich kurzerhand einfach gleich den Anbieter gewechselt. Und zwar kostenlos.

mieX.at – Mühlviertler Internet Exchange heisst die kostengünstige Konkurrenz am österreichischen Internet Provider Markt. Mit etwas Glück konnte ich dort bei einer Neukundenaktion einen 8Mbit ADSL Anschluss für 19,90 pro Monat erhalten. Es entstehen keine Umstellungskosten, ein gratis WLAN Modem kommt dazu ins Haus. Leider ist diese günstige Aktion gerade abgelaufen, doch wer sich seinen Telekom Anschluss mit dem günstigsten Tarif (ca. 15,50 Euro) erhalten hat, kann ja den Miex mieX Austria discount FLAT8**Tarif um 5,49 Euro bestellen.

Ich werde weiter berichten wie die Umstellung zu miex verläuft. Tele2 war übrigens traurig mich als Kunde zu verlieren, wie man mir am Telefon mitteilte (Kundenrückgewinnung…sehr lieb), doch anbieten konnte man mir nichts besseres. Tja.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (1) | Autor: Elwood

Zinsen starten zum Tiefflug

Montag, 5. Januar 2009 14:07

Geld
Mit 1 Jänner 2009 erreicht die Finanzkrise nun auch meine kleine Insel, und erste Panik macht sich breit. Die geliebte Livebank – eine Art Startup Unternehmen am Tagesgeld Sektor – fühlte sich dazu verpflichtet ihren Zinssatz auf täglich verfügbares Bares von 4,88 auf 2,49% zu halbieren. Welche Visionen verfolgt dieses Unternehmen? Und welche Alternativen gibt es?

Für uns Österreicher ist es nicht immer leicht, gerade im Online Bereich wird gerne nach Deutschland geguckt. Hier sind die Zinsen immer um einige Punkte saftiger, die Preise für Elektronik ein Stück niedriger. Im Versandhandel gibt es fast keine Grenzen, doch im Bankgeschäft schon. Ausländer sind da eher unerwünscht. Rein die Gesetzeslage kann es nicht sein, denn es gibt einige kleine Ausnahmen die einem erlauben Konten und Sparbücher als Österreicher im Ausland zu führen. Kein Problem war es zum Beispiel bei der Deutschen Kreditbank dkb ein kostenloses Konto zu eröffnen.  Bei den Tagesgeldkonten eröffenen die Banken aber lieber ihr eigenes Subunternehmen in Österreich. Und so bekommt man bei der ing-diba in Deutschland zeitweise 0,75 bis 1% mehr als bei ing-diba.at. Auch damit ist jetz schluß, beide Unternehmen senkten die Zinsen für täglich Bares auf 3,00% herab.

Was veranlasst aber die Kufsteiner Livebank ihre bis dahin für Österreich exorbitanten Zinsen von 4,88% mit einem mal auf 2,49% zu senken. Von der Poleposition auf den letzten Rang abzugleiten? Hat man sich von Anfang an übernommen? Oder weiß da jemand mehr als Alle anderen? Möglich ist ja dass die Zinsen in den nächsten Monaten gleich noch viel tiefer gesenkt werden. Vielleicht ist es ja an der Zeit das Tagesgeldkonto in den Ruhestand zu schicken und wieder auf Festgeld umzusteigen. Gerade bei kurzen Anlagezeiten von 6-12 Monaten blieben hier die Zinssätze noch teilweise unangetastet. Nur liegen diese eben teilweise oft 1,00% unter den Tagesgeldzinsen.

Welche Optionen gibt es also zurzeit am Tagesgeldmarkt für Österreicher? [...]

Thema: Finanzen | Kommentare (1) | Autor: Elwood