Script um Besucher mit Werbeblocker Aufzuklären – Werbeblocker senken Ihre Einnahmen

Sonntag, 12. Dezember 2010 14:51

Geschätzte 25 – 35% Prozent aller Internetnutzer in Deutschland benutzen einen Werbeblocker. Dieser Anteil ist höher als in allen anderen Ländern der Welt, das mag auch mit der Verbreitung und Beliebtheit des Browsers Firefox zusammenhängen.

Mit diesem Skript können Webmaster die Aktivität eines Werbeblockers erkennen, und z.B. eine aufklärende Nachricht ausgeben. (Erklärung weiter unten). Dieses Skript gehört an das Ende jeder Webseite. Den Text den sie ausgeben wollen können sie natürlich selbst anpassen wie sie wollen.

a) Um einen Werbeblock (vorzugsweise Adsense) legen wir ein DIV Element herum, Köder 1

<div id="skylayer">
 //  Gültiger unveränderter Adsense Code
</div>

b) Eine Variable setzen, die einmal grundsätzlich davon ausgeht dass ein Werbeblocker verwendet wird

<script type="text/javascript">
   var adblock = true;
</script>
b) Ein Skript aufrufen, das diese Variable wieder auf FALSE setzte. Das Skript ist Köder 2,
der Werbeblocker wird es nämlich höchstwahrscheinlich herausfiltern. Dann bleibt die Variable
auf TRUE...
<script type="text/javascript" src="http://IHRE-DOMAIN/ads/ad/banner/468x60/adframe.js"></script>

c) Zusätzlich prüfen wir jetzt am Ende das DIV Element auf sein Größe. Wenn die Werbung
herausgeschnitten wurde, ist das Element 0 Pixel hoch.
 Danach fragen wir ob adblock TRUE ist, und geben einen alert aus - unsere Nachricht.
<script type="text/javascript">
  var h1 = document.getElementById("skylayer").offsetHeight;
      if(h1 < 1)
             adblock = true;
if(adblock == true) {
alert('Sie verwenden einen Werbeblocker.\n\n
Würden sie diesen lieber deaktivieren, oder für die Inhalte dieser Webseite bezahlen?\n\n\n
Wir finanzieren uns durch Werbung, daher sind alle Inhalte
bis jetzt kostenlos.\n\nIndem sie einen Werbeblocker verwenden zerstören
sie sowohl die Zukunft dieser Webseite, als auch die Zukunft vieler
anderer kostenloser Webseiten (z.B. Online Zeitungen). Wir müssen den
Service dann einstellen. Bedenken sie bitte, dass die Wartung und Pflege
dieser Webseite sehr viele Stunden in Anspruch nimmt.\n\n Wir verwenden
KEINE lästige Layer oder Pop-up Werbung, sondern nur zurückhaltende Banner
oder Textlinks, welche als solche auch leicht zu erkennen sind.\n\nBitte
denken sie darüber nach ob sie wirklich jede Werbung blockieren wollen,
denn kostenlose Medien finanzieren sich nun einmal alleine über Werbung.
Ansonsten bleibt ihnen am Ende nur mehr Wikipedia oder Wikileaks als
Quelle übrig (welche durch Spenden finanziert werden).\n\n
Danke für Ihr Verständnis\n\n\n\nP.S.:
Nur Besucher mit aktiviertem Werbeblocker erhalten diese Meldung');
}
</script>

e) Hier noch die Datei adframe.js (Einfach Textdatei erstellen und adframe.js benennen, danach
Erzeugen sie diese Ordnerstruktur auf ihrem Webspace (diese Namen sollen sicherstellen, dass
der Werbeblocker auch eine Werbung dahinter vermutet:
/ads/ad/banner/468x60/
dorthin kopieren sie adframe.js

Datei adframe.js enthält nur diese Zeile
    adblock=false;

Was für Möglichkeiten bieten sich noch?

Man sollte noch nicht zu weit gehen, eine alert Box ist schon recht auffällig. Nur jene Besucher die einen Werbeblocker installiert haben werden diese Box sehen, damit sind diese nun eigentlich bestraft, denn ohne Werbeblocker würde ja nur dezente (wir bleiben dabei, keine full-frame nervige Layer) Werbung erscheinen.
Trotzdem gibt es noch weiter Spielarten:

1) Wenn ihnen gar nichts an dem Besucher mit Werbeblocker liegt, leiten sie ihn einfach weiter auf eine andere Webseite. Sie könnten z.b. eine Aufklärungsseite erstellen warum Werbung wichtig ist. Erklären sie auf jeden Fall warum der Besucher nun weitergeleitet wird.
Dieser Code folgt einfach nach dem alert()

window.location.href=”http://www.eine-andere-webseite.de”;

2) Sie können auch überprüfen ob dem Besucher ihre Nachricht wichtig war oder nicht, ob er z.B. den Werbeblocker tatsächlich abgestellt hat. Denn wenn er einfach OK klickt und dann weiterliest als wäre nichts, hat er vielleicht den Text gar nie gelesen? (Es gibt sehr viele User die einfach schnell alles weggklicken). Also geben wir Ihnen 1 oder 2 Minuten zeit, und fragen dann nochmal nach. Erweitern sie das Script um diesen Teil.


function nachricht2() {
alert('Ihr Werbeblocker ist noch aktiv?\n\n\nSie lesen schon seit einiger Zeit die Inhalte dieser Webseite, welche wohl interessant und wertvoll für sie sind.\n\n\nDas Internet bleibt aber nur kostenlos, wenn es irgendjemand finanziert. Werbung ist ein weg es für sie kostenlos zu finanzieren.\n\n\n\nP.S.: Nur Besucher bei welchen die Werbung vom Browser automatisiert entfernt wurde erhalten diese Meldung.');
}

Und rufen sie nach dem ersten alert() diese Zeitgesteuerte Funktion auf (hier nach 60 Sekunden):

window.setTimeout("nachricht2()",60000);

Sie können 1 und 2 auch kombinieren. Entscheiden sie einfach selbst wie sehr ihnen der Benutzer eines Werbeblockers am Herzen liegt. Grundsätzlich sollte man ja seine Benutzer nicht rauswerfen, es ist also wichtig abzuwägen ob man wiederkehrende Besucher hat, oder einfach Einzelbesuche (das kommt auf das Webangebot an). Als ein Blog mit regelmäßigen Lesern werden sie diesen auf keinen Fall hinauswerfen, schreiben sie doch einfach mal einen Artikel darüber warum Werbung wichtig ist, das wird Ihre Leser aufklären. Es sei aber trotzdem gesagt, dass gerade regelmäßige regelmäßige kaum auf Werbung klicken, da diese sowieso Werbeblind werden (dafür müssten sie die Werbung zusätzlich rotieren, immer wieder neu designen). Ich würde aber grundsätzlich davon ausgehen, dass Werbung viel stärker von Besuchern angeklickt wird, die Ihre Seite nur 1-10 mal pro Jahr ansurfen.

Natürlich habe ich mir sehr viele grundsätzliche Gedanken zu dem ganzen Thema gemacht, empfehlen möchte ich daher auch diesen Beitrag, lesen sie sich auch mal alle Forumsbeiträge dazu durch.
http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/12/werbeblocker-will-den-wunsch-der-publisher-respektieren/comment-page-1/#comment-920519

Es ist klar wie die derzeitige Situation entstand:
a)   Viele kleine Webseiten wollten mehr Geld verdienen mit Werbung, daher wurden System wie pop-up, pop-under und flächendeckende Layer entwickelt. Jeder sollte zur Kasse gebeten werden. Nur so konnten auch Portale mit nur wenigen Besuchern, bei einer Klickrate von ca 1 bis 1,5% gut verdienen.
b) Daraufhin wurden schlaue Entwickler aufgeweckt, und entwickelten für den offenen Browser Firefox ein Plugin, welches diese nervtötenden Werbungen ausschalten sollte.
c) Leider haben diese Entwickler nur ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. Es wurde überhaupt jegliche Werbung entfernt. Damit greifen diese Plugins mutwillig in das Design und in das Finanzierungssystem vieler Webseiten ein. Die Wertschöpfung sinkt ganz gewaltig. Warum wurde eigentlich die nette Werbung auch stillgelegt?
d) Konsequenz 1: Noch aufdringlichere Werbung, um die User ohne Werbeblocker noch mehr auszuquetschen. Eine Spirale mit schlechtem Ausgang
e) Konsequenz 2: Große Webseiten konnten nicht mehr auf externe Werbenetzwerke setzen, daher wird die Werbung nun IN den Content gepackt. Beispiel fällig: www.standard.at – Können sie Werbung und redaktionellen Inhalt unterscheiden? Ja? Nur weil ich jetzt danach gefragt habe oder.
f) Kleine Webseiten können sich den Aufwand nicht leisten, Werbung in den Content zu packen. Adsense liefert vernünftige Inhalte ohne extra Aufwand. Viele dieser kleinen Webseiten werden wohl aussterben.

Versuchen sie Ihre Besucher zu überzeugen, dass Werbung wichtig ist, und ein Werbefreies Internet nicht finanzierbar ist.
Welche Argumente werden Ihre Besucher bringen?
1)  Ich klicke nie auf Werbung
Gegenargument: Werbung wirkt nicht nur über Klicken, es geht um die Wahrnehmung des Produktes. Pay Per View wird zwar kaum noch ausgezahlt, aber indirekt doch – denn durch erhöhte Umsätze des Werbetreibenden steigen auch die Zahlungen pro Klick (also Einblenden führt zur indirekten Wahrnehmung, irgendwann wird das Produkt gekauft, der Verkäufer sieht dass die Werbung wirkt und investiert so wiederum mehr in Werbung, und das könnte so auch höhere Klickwerte bringen).
Jedoch sei Grundsätzlich gesagt, wenn eine Werbung gut und für das richtige Produkt ist, klickt JEDER darauf. Ich selbst bin z.B. kein Werbeklicker, ich erkenne diese natürlich auch sofort. Trotzdem muss ich mich immer wieder davor zurückhalten meine eigenen Werbungen anzuklicken. Wenn da steht: “PINK FLOYD TOUR 2011 – jetzt Tickets sichern” , dann bin ich hin und weg, und muss wissen was das ist. Natürlich nur wenn ich vorher noch nichts von einer solchen Tour gehört habe. Aber jeder hat irgendeinen Schwachpunkt, und wer es nicht zugeben will, der klickt wahrscheinlich auf jeden Erotikbanner.

2) Werbung verbraucht Bandbreite und macht alles ganz langsam
Grundsätzlich mal: Viel Werbung wird von Werbeblockern gar nicht blockiert, sondern einfach ausgeblendet. Also es wird übertragen, und dann aber das entsprechende Div auf größe 0 gesetzt. Aber das Argument hat natürlich etwas, wenn wir von den typsichen lästigen Full-frame Layern in Flash sprechen. Und ich sage daher eindeutig: VERWENDET SOLCHE WERBUNG NICHT! Vor kurzem kaufte ich mir ein neues Subnotebook, eigentlich eines der Leistungsstärksten Geräte im mini-Bereich. Das Gerät hatte bei all den blöden Layern und Flash einblendungen auf manchen verseuchten Webseiten aber schon eine so hohe Prozessorauslastung, dass Arbeiten nicht mehr möglich war. Klar installieren die Leute da Werbeblocker. Weg mit dieser Werbung, Text, Links, Bilder, zurückhaltende (kleine) Animationen. Mehr nicht!

Thema: Haus und Hof | Kommentare (0)

Wie Werbeblocker (adblock) dir deinen Verdienst minimieren, und was man dagegen machen kann

Freitag, 10. Dezember 2010 18:52

Nun, du bist auf dieser Seite gelandet da du deinen Verdienst mit Adsense oder auch anderen Werbenetzwerken erhöhen möchtest. Die üblichen Tipps hast du schon gelesen (Platzierung, Farbwahl, Rotation, Channels beobachten, je weniger sinnvollen Inhalt deine Seite hat desto mehr Klicks bekommt man auf die Werbung…autsch[aber leider läuft es so]).

Trotzdem entgeht dir ein Großteil der Werbeeinnahmen, denn in unserem Sprachraum ist der beliebteste Browser zurzeit Firefox, und eines der beliebtesten Plug-in’s heißt ADBLOCK. Wer einen Interessanten Artikel dazu lesen möchte, dem Empfehle ich die Lektüre von spiegel.de:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,683579,00.html

Schätzungsweise bald an die 30% der Internetsurfer verwenden einen Adblocker. Warum sie das machen ist sehr einfach zu erklären. Layerwerbung nervt ohne Ende! Andauernd springen irgendwelche psychedelischen Farbkästen über den Bildschirm, oft dauert es gefühlte 5 Minuten bis man das kryptische X zum Schließen des Fensters gefunden hat. Jeder vernünftige Webmaster sollte es seinen Benutzern nicht zumuten eine gute Webseite so zu zerstören.
Als Gegenmaßnahme installieren nun viele Besucher einen Adblock, und zwar zurecht!?

Meiner Meinung nach akkumuliert sich damit sogar noch das Problem, denn bei sinkenden Impressionen greifen die Webmaster dann noch verstärkter auf höher vergütete Layerwerbung zurück, und jene paar armseligen Besucher die nun immer noch keinen Werbeblocker haben sollen so weit wie möglich ausgequetscht werden. Ist das Vernünftig? Der automatische Werbeblocker wird wohl beim nächsten Firefox gleich aktiviert sein.

Es ist Zeit eine Aufklärungskampagne zu starten.

Folgendes sei euch gesagt: Eure Besucher wissen gar nicht, dass sie euch mit dem Werbeblocker schaden. Bzw. sie erkennen die weitreichenden Folgen nicht. Grundsätzlich sagen viele Werbeverweigerer auch mal gleich: Ich hätte da sowieso nicht drauf geklickt. (Und das ist anzuzweifeln, denn Werbung wirkt immer!)

So läuft der Deal ab:
Ihr klärt eure Besucher darüber auf, dass eine vernünftige und kostenlose Webseite nur über Werbung finanzierbar ist. Wer weiterhin Webinhalte lukrieren möchte, sollte vernünftig sein und seinen Werbeblocker deinstallieren. Online Zeitungen überlegen bereits Ihre Angebote einzustellen.

Als Gegenangebot nehmt IHR aber dafür jede lästige Layer, Flash, Pop-under, Pop-up usw. Werbung welche den Nutzen der Webseite einschränkt von euren Seiten herunter. Werbung soll konsumiert werden, nicht aufgezwungen.


Wie könnt Ihr eure Besucher aufklären?

Ich würde sagen ‘sachlich’ aber mit ‘nachdruck’. Wer einen Werbeblocker installiert hat bekommt eine Meldung, und wird darüber aufgeklärt welche Folgen sein Handeln hat. Dieses Skript gebe ich gerne an jeden Webmaster weiter. Mit ein paar kleinen Tricks ist nämlich jeder Werbeblocker zu erkennen, und der Nutzer bekommt seine Information:

Also, wie sieht das Skript aus:


In euren Webdateien baut Ihr folgendes Skript ein, am besten ganz unten!

<script type="text/javascript">
var adblock = true;
</script>
<script type="text/javascript" src="adframe.js"></script>
<script type="text/javascript">
var h1 = document.getElementById("skylayer").offsetHeight;
if(h1 < 1)
   adblock = true;
if(adblock == true) {
alert('Werbeblocker bitte deaktivieren!\n\n
Wir finanzieren uns alleine durch Werbung, daher sind alle Inhalte
 bis jetzt kostenlos.\n\nIndem sie einen Werbeblocker verwenden zerstören
sie sowohl die Zukunft dieser Webseite, als auch die Zukunft vieler
anderer kostenloser Webseiten (z.B. Online Zeitungen). Wir müssen den
Service dann einstellen. Bedenken sie bitte, dass die Wartung und Pflege
dieser Webseite etwa 20 Stunden pro Woche in Anspruch nimmt.\n\n Wir verwenden
KEINE lästige Layer oder Pop-up Werbung, sondern nur zurückhaltende Banner
oder Textlinks, welche als solche auch leicht zu erkennen sind.\n\n Bitte
denken sie darüber nach ob sie wirklich jede Werbung blockieren wollen,
denn kostenlose Medien finanzieren sich nun einmal alleine über Werbung.
 Ansonsten bleibt ihnen am Ende nur mehr Wikipedia oder Wikileaks als
Quelle übrig (welche durch Spenden finanziert werden).\n\n
Danke für Ihr Verständnis');
}
</script>

Zusätzlich nehmt ihr einen zurzeit aktiven Werbeblock  eurer Seite (am besten Adsense Block), und schließt ihn in diesen DIV ein (nur 1 mal!)

<div id="skylayer">
ADSENSE WERBECODE....
</div>

Und Ihr erstellt eine Datei adframe.js im selben Verzeichnis, welche diesen Inhalt hat

adblock=false;

Da es sehr mühselig ist das auf jeder Webseite einzubauen, solltet ihr (sofern ihr ein vernünftiges System aufgebaut hat), diesen ganzen Code in eine Inclulde Datei packen, und z.b. im FOOTER einmalig einbinden. Das System sollte zuverlässig jeden Werbeblocker erkennen (bzw. seine Symptome, nämlich das rausschneiden der Werbung), und eine einfache Warnung und Erklärung an eure Besucher ausgeben. Den Text könnt Ihr natürlich auch frei umbauen und auf eure Bedürfnisse anpassen (oder Rechtschreibfehler herausnehmen…)

Wird sich etwas ändern?
Das hoffen wir doch sehr. Wenn viele diesem Beispiel folgen und die Nutzer aufklären. Auf einer Einzelseite wirkt es noch etwas pingelig, aber wenn solche oder ähnliche Warnungen auf jeder 10ten Webseite erscheinen, dann wird vielleicht ein Umdenken stattfinden.

Durchaus wäre es möglich den Benutzer mit dieser Methode auch ganz von der Webseite zu entfernen (Tipp: window.location.href=…..irgendeine Seite), doch so weit solltet Ihr noch nicht gehen, denn das wirkt wieder wie ein lästiger Layer. Es wird dauern dieses Land Werbeblockerfrei zu bekommen. Ihr solltet Vernünftig arbeiten, denn ansonsten drehen die Werbeblocker einfach den Hahn wieder enger und bessern ihre Codes aus, was nur zu einem gegenseitigen Aufrüsten führt (aber sicher nicht zu mehr Umsatz). Wir wollen, dass die Benutzer freiwillig auf einen Werbeblocker verzichten, und dafür produzieren wir im  Gegenzug wieder ordentliche Webseiten.

Welche Seiten gehören an den Pranger?

www.bild.de
www.news.at

So etwas möchte niemand im Netz sehen.

Thema: Finanzen, Ärgernisse | Kommentare (0)

Samsung NF310 – erste Tests aus Frankreich. Akkulaufzeit (noch) enttäuschend

Mittwoch, 27. Oktober 2010 13:28

samsungErgebnisorientierte Leser bitte bei Absatz 4 beginnen.
Das Samsung NF310 Netbook wird in wenigen Wochen oder Tagen am heimischen Markt eintreffen, und sollte ein wenig mehr Glanz in die Kategorie Subnotebook bringen. Was sich der Kunde erhoffen kann ist einmal eine fast doppelt so hohe Rechenleistung durch einen Dual Core Atom N 550 Prozessor. Immerhin  soltlen damit Full HD videos ruckelfrei laufen, denn das verspricht schon der 10,2 Zoll Monitor mit einer Auflösung von 1366×720 Pixel – der, danke an Samsung, mit einer matten bzw. semi-matten Oberfläche kommt.

Bisher sind noch keine Tests des Gerätes in den deutschen Sprachraum vorgedrungen, doch die lieben Franzosen haben das Gerät seit ca 10-14 Tagen auf Lager (amazon.fr z.b. um 399) – aber leider haben die Franzosen kein öäü (und wohl auch kein h) auf ihren Tasten… deshalb warten wir besser noch 2-3 Wochen bis die fleißigen Asiaten uns ein paar Ü-Pünktchen aufgemalen haben und unser Containerschiff voller Samsungs in der Nordsee angelegt hat.

Wie auch immer, lange Rede, die weiter geht. Trotzdem haben die Franzosen Ihre Geräte natürlich fleißig angeworfen und getestet, und einmal durchschnittlich etwas lahme Noten erteilt. Warum? Die angepriesene Akkulaufzeit von 9 Stunden dürfte wohl durch einen Übersetzungsfehler aus dem Koreanischen entstanden sein, wohl eine Sprache in welcher man Zahlen grundsätzlich auf den Kopf gedreht darstellt.
Ein Test der Seite 01net zeigte uns, dass das Gerät bei Videowiedergabe schon nach 4:30 Stunden aufgibt. Nunja, sooo schlecht ist das nicht würde ich jetzt sagen, da gehen sich ja 2 Kinofilme leicht aus. Außerdem gucken wir nicht durchgehend Videos. Ein privater Blogger hat sich dann redlich bemüht sein Gerät auch bezüglich der Autonomie zu testen. Schön welche Wörter die Franzosen so für Akkulaufzeit haben, man merkt eben, dass sie Vorreiter in der Demokratiebewegung waren. Der Blogger vergleicht sein Gerät mit einem alten Compaq c311 Gerät, und meint 5:03 oui oui, besser als mein altes Gerät. Leider hat er seinen Test aber nicht im Batteriesparmodus durchgeführt, und wie hell sein Display geleuchtet hat wurde auch nicht verraten (ich nehme an bei den Franzosen leuchtet aber alles sehr hell, die haben ja genug Kernenergie aus Ihren 50 AKW’s).

Fazit: Akkulaufzeit bei Videobetrieb: 4:30 Stunden
Akkulaufzeit mit Wlan, normales Arbeiten, ohne Energiesparen: 5:03
Mit Energiesparen: Bisher unbekannt…(schätze mal 6-7 Stunden)
9 Stunden von Samsung: Erreicht das Gerät evtl. im ausgeschalteten Zustand?

Nachsatz: Die 1GB RAM sind laut Franzosen eine Beleidigung der Souveränität aller auf dem Festland lebenden Landsmänner. “Mir kommt es von Herrn Crucial!” sagt daher jeder Baguettebäcker, und schiebt eine 2GB Tafel besten RAMs aus der Provence ein. Samsung soll sich schämen diese paar müden Euro für guten RAM zu sparen.

Quellen

http://www.01net.com/fiche-produit/prise-main-8941/pc-portables-samsung-nf310/

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Grüne Zone wird in Graz erweitert. Wehrt euch!

Montag, 19. April 2010 17:57

Am Wochenende um den 17 bis 18 April 2010 wurden die Grünen Zonen im Stadtgebiet von Graz noch einmal erweitert. Ziel ist es wohl all jene die schon seit langem vor den Gebühren flüchten nun endgültig den letzten Parkplatz zu nehmen. Der östliche Teil der Heinrichstraße ab der ÖMV Tankstelle sowie alle abzweigenden Straßen (Panoramastraße, Schönbrunngasse) wurden still und heimlich umgefärbt, in den nächsten Tagen kommen dann wohl die Parkautomaten hinzu.

Wenn trifft es hier?CMS_Parkkarten

Die Frage ist nun, wenn trifft diese neue Grüne Zone? Geschäfte und Lokale gibt es in dieser Straße kaum welche, aber diese dürften natürlich die stärkste Lobby bei unserem ÖVP Bürgermeister haben. In diesem Gebiet wohnen fast nur Studenten, wie man an den Kennzeichen leicht erkennen kann. Kaum ein Grazer Auto ist zu finden. Jetzt werden also endgültig die Ärmsten Abgezockt. Warum Ärmsten? Nun, als Student lebt man durchschnittlich von 500 bis 670 Euro im Monat (davon ist bitte die Miete zu zahlen) – die neue Mindestsicherung unserer Bundesregierung beträgt 744 Euro, weniger soll kein Mensch in Österreich haben heißt es von Seiten der Regierung. Interessant wenn man sich das so anhört. Jeder darf sich dazu selber seine Gedanken machen.
Und diese Studenten dürfen jetzt weitere 105 bzw. 162 Euro pro Jahr an die Stadt Graz abliefern sofern sie ein Auto haben. Sehr schön wo man sich das Geld holt in Graz. Umgekehrt sollte sich die Stadt einmal Gedanken darüber machen wie sie ohne die ganzen Studenten aussieht. (Siehe Juli bis Mitte September: leere Lokale, leere Bars, tote Stadt)

Protestiere

nagl_laermDa ich finde, dass es mit der Abzockerei endgültig reicht habe ich diese Plattform dafür zur Verfügung gestellt. Ja, ich denke auch eine kleine Gruppe kann durch genügend Druck etwas erreichen. Beschwert euch bei Bürgermeister Siegfried Nagl buergermeister.nagl@stadt.graz.at, schreibt ihm was ihr über die neue Parkgebühr in eurer Straße denkt. Fragt ihn wo Ihr parken sollt, und wo Ihr um einen Parkgebührenzuschuss ansuchen könnt. Nervt diese Leute hier (verkehrsplanung@stadt.graz.at) einmal ordentlich, damit sie anfangen ein wenig nachzudenken.

Schnell reagieren – bis 10 Mai!

Auf dem Portal der Stadt Graz ist nachzulesen welche Grünen Zonen wann aktiviert werden.
http://www.graz.at/cms/beitrag/10140628/3135769
Anmerkung dabei: * (Planung = falls keine gravierenden äußeren Einflüsse auftreten). Das heißt jetzt schnell reagieren, protestiert gegen diese neuen Grünen Zonen. Zeigt dem Bürgermeister und der Verkehrsplanung, dass ihr hier keine Grüne Zone wollt!

Warum gibt es Grüne Zonen

Das Konzept der Grünen Zonen sollte eigentlich Parkplätze für die Anrainer der Innenstadt zur Verfügung stellen. So wurde dieses Konzept entwickelt. Was die Politik daraus macht ist ganz klar – eine Parksteuer mit klingendem Namen, hat er doch den Hauch von Ökologie und Umwelt in sich. Tatsächlich ist es eine Veräppelung aller Bürger, denn wenn man die ganze Stadt zur GRÜNEN ZONE erklärt hat sich das Projekt selbst obsolet gemacht. Jeder muss sich wieder eine Karte zum Parken in Grünen Zonen kaufen, und jeder parkt wieder überall in der Stadt (denn die Pauschalkarte gilt für ALLE Grünen Zonen in der Stadt). Das ganze Projekt hat am Ende nur Geld in die Stadtkasse gebracht.

Mach dir selbst ein Bild:
Sieh dir die Grünen Zonen der Stadt Graz an. Diese liegen Großteils überhaupt nicht im Innenstadtbereich, sondern in leicht verbauten Gebieten wie in Geidorf in der Schubertstraße. Geht man durch die Schubertstrasse, so sind hier meist 50% der Parkplätze frei. Warum? Nun, die Studenten die hier vorher parkten mussten alle in die Heinrichstraße und weiter hinaus ausweichen, denn wer möchte einfach so 100 Euro zahlen für einen Parkplatz den er vorher auch leicht bekommen hätte? Nun ist die Heinrichstraße voll, also macht man diese zur Grünen Zone. Gerade aus diesem Grund wurden diese Zonen in den letzten Jahren auch immer erweitert. Weil die Leute einfach ausweichen, manche um etwas zu sparen, manche weil sie sich das nicht leisten können. Und die Stadt spricht ganz einfach von einem ‘erfolgreichem Konzept das erweitert gehört’. Tolle Politik.
Ist dies das einzige Beispiel? Nein – seht euch die Kreuzgasse an. Diese wurde 2007 zur Grünen Zone, seitdem ist sie autoleer, dafür parken alle in der nächsthöheren Nebenstraße. Jetzt ist das auch eine Grüne Zone. Das Konzept ist ganz einfach – solange nicht alle zahlen, wird die Stadt die Grünen Zonen erweitern. Es geht ja schließlich um das Geld, nicht darum etwas zu verbessern.

Antrag auf Parkkostenzuschuß

Genauso wie es einen Mietkostenzuschuss und einen Heizkostenzuschuß gibt, werden wir jetzt einfach folgendes machen. Wir verlangen von der Stadt Graz einen Parkkostenzuschuss. Wie soll ich sonst weitere 105 Euro Belastung hinnehmen? Sind wir so weit dass nun jeder auf das Auto verzichten muss, auch wenn er am Wochenende heim ins hinterste Seitental in Kärnten fährt?

Wo werden ab Mai überall neue Parkzonen eingeführt?

http://www.graz.at/cms/beitrag/10140628/3135769
Macht euch ein Bild. 5600 neue Parkplätze werden zur Grünen Zone. Kurz hochgerechnet ergibt das 560.000 Euro pro Jahr für die Stadt Graz von Anwohnern, Plus die Gebühren in den Parkautomaten (jeder Besucher zahlt ja auch pro Stunde), plus Strafzettel. Schätzungsweise 700.000 Euro wird sich die Stadt wohl pro Jahr mit diesen Grünen Zonen holen. Danke Herr Bürgermeister.

Ist die Bodenmarkierung eigentlich ausreichend?

Schon seit es diese dilettantischen Grünen Zonen gibt habe ich mich immer gefragt ob die Bodenmarkierung überhaupt ausreichend ist. Mein Vater – zum ersten mal in Graz – parkte natürlich prompt in einer Grünen Zone, irgendwo mittendrin wo alles weiß markiert ist. Wenn ich in einer fremden Stadt parke und die Parkplatzmarkierung ist zu 99% weiß, nur ganz am Ende und ganz am Anfang befindet sich ein grüner Strich, ich würde das niemals erkennen. Die Bodenmarkierungen sind farblich von der EU vorgeschrieben, es ist also wirklich zu hinterfragen ob diese 2 kleinen kurzen grünen Striche genügen. Ja ich weiß, die Hinweistafel am Anfang der Zone gibt es auch noch, trotzdem ist das meiner Meinung nach zu wenig. Wenn jemand eine genauere Rechtsauskunft geben kann wäre ich daran sehr interessiert.

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Thema: Haus und Hof | Kommentare (5)

Vorsicht BIGBANK – hohe Zinsen nicht in Euro!

Montag, 19. April 2010 15:15

Seit einigen Monaten drängt die estnische BIGBANK mit verlockend hohen Zinsen in den deutschen und österreichischen Markt. Geworben wird mit maximal 4.7%, erreichbar sind auch bei nur kurzer Laufzeit und kleineren Beträgen immerhin 3,00 bis 3,40%. Die Zinsen liegen also durchwegs 100 Punkte über den höchsten in Österreich erhältlichen Sparzinsen.

Doch wo ist der Hacken dabei?
Vorsicht ist geboten! Denn Estland gehört nicht so wie Holland oder Liechtenstein zum EURO Raum. Darauf wird auf der Homepage der Bank nicht ausdrücklich hingewiesen. Auf meine Nachfrage hin sendete mir der Mitarbeiter nur einen Link zu den Kontaktdaten und meinte, es sei doch alles klar ersichtlich. Dass das eröffnete Konto NICHT in Euro geführt wird ist aber heutzutage vielen Mitteleuropäern nicht mehr bewußt, sind doch schon Länder wie die Slowakei oder Slowenien seit einiger Zeit der Eurozone beigetreten.


Was ist das Problem?

a) Es fallen Auslandsüberweisungsgebühren im Bereich von 20 bis 100 oder mehr Euro an (hin und zurück)
b) Es fallen Wechselgebühren an die nur schwer zu berechnen sind – auf jeden Fall zu ihrem Nachteil.
c) Sie können nicht mehr über Ihr Geld verfügen das Fix veranlagt wurde. Sie können den Vertrag nicht wie  bei heimischen Banken üblich vorzeitig lösen (gegen Zinsabschlag auf 0,25% üblicherweise). Das heißt ihr Geld ist für Jahre weg, ohne Zugriffsrechte.
d) Eine ungebremste Inflation in Estland könnte ihr Sparguthaben weiter mindern. Dazu besteht nicht unbedingt anlass, aber Estland durfte 2007  Euro nicht einführen da seine Inflationsrate zu hoch ist. Der Ministerpräsident möchte weiter an diesem Kurs festhalten um das Wirtschaftswachstum nicht zu senken. Sollte aber die Wirtschaft in Estland in ein paar Jahren nicht mehr boomen und die Inflation gleichzeitig weiter steigen, dann sinkt auch der Wechselkurs zum Euro hin stark ab. Das Währungsrisiko bleibt also hier voll erhalten! In absehbarer Zeit wird der Euro nicht eingeführt.

Fazit

Für 1% mehr Zinsen ist dieses Modell auf keinen Fall zu empfehlen wenn sie nur Beträge bis 20.000 oder 30.000 Euro anlegen. Die Gebühren fressen den Mehrertrag förmlich auf, und dazu besteht noch ein kleines Restrisiko. Die Webseite der Bank versucht seriös zu wirken, ist aber tatsächlich nur ein übergestülptes Kommunikationsportal ohne viel Inhalte. Denn die Veranlagung führt ein Mitarbeiter danach sozusagen händisch durch, den Geldbetrag müssen sie ‘händisch’ von ihrem Konto auf das Konto der BIGBANK in Estland überweisen.

ANMERKUNG / NACHTRAG
Auf dieser Seite hier werden einige Gegenteilige Behauptungen gemacht, und dieser Artikel strengstens angegriffen:
http://www.finanz-journal.at/bigbank-ist-hier-vorsicht-angebracht/
Interessanterweise widersprechen die Aussage des Blogges www.finanz-journal.at sogar den offiziellen Aussagen der BigBank Mitarbeiter! Wer wird also recht haben? Der Mitarbeiter oder ein Blogger?

Wenn man bei den Bigbank Mitarbeitern nachfrägt erfährt man, dass sehr wohl Auslandsspesen für die Überweisung anfallen, welche nicht berechnet werden können da sie von Bank zu Bank verschieden sind. Ich möchte hier auch ausddrücklich noch einmal darauf hinweisen, dass diese Spesen auch Anfallen wenn sie Geld z.B. nach Großbritannien überweisen (siehe http://lauwarm.net/index.php/2010/01/wie-hoch-sind-die-gebuhren-fur-eine-uberweisung-aus-england/). Die kostenlose EU Überweisung gilt nur innerhalb des Euroraumes!
Der Blogger auf finanz-journal.at spricht davon genau 5 Minuten zu recherchiert haben, wenn das vertrauenswürdig genug ist kann ich nur den Kopf schütteln. Ich habe sowohl ein Konto bei BIGBANK, als auch selbst schon Überweisungen mit IBAN und BIC in den NICHT-Euro-Raum durchgeführt. Fazit: Spesen fallen ganz sicher an!

Weiters: Der Wechselkurs EURO zur estnischen Krone wurde nur an den Euro gekoppelt, diese Koppelung wurde nur von der D-Mark übernommen, trotzdem gibt es noch Kursschwankunge

Siehe dazu diese Kurs-Charts:
http://de.exchange-rates.org/history/EEK/EUR/G/30

http://www.finanzen.net/devisen/euro-estnische_krone-kurs

(Wer sich den 5 Jahre-Verlauf ansieht, wird erkennen dass es durchaus öfters zu kurzzeitigen Aussetzern nach unten hin kommt)
Fakt bleibt – die Bank wird euch einen EINKAUFS und einen VERKAUSPREIS anbieten, und natürlich zu euren ungunsten. Genaueres hierzu: Estland ist 2004 dem Wechselkursmechanismus II der Eu beigetreten, das heißt nur, dass die Währung zum Euro nur maximal um ±15% Schwanken darf. Engere Schwankungsräume können festgelegt sein. Es heißt auf keinen Fall, dass hier schon ein fixer Umrechnungskurs existiert.

Weiters: Estland hat nach der gescheiterten Einführung des Euros im Jahr 2007 nicht vor den Euro in den nächsten Jahren einzuführen, schon gar nicht im Jahr 2011 wie von anderen Seiten behauptet. Siehe hierzu http://www.euro-anwaerter.de/anwaerter/estland.html

Fazit bleibt: Wer möchte kann es ja gerne ausprobieren. Estland ist in jedem Fall genauso einzuschätzen wie Island. Kleines Land – versucht sich am großen Finanzmarkt und holt Kapital aus dem Ausland – und muß sich nicht an die Euro-Kriterien halten. Zinsen von 4,7% in Zeiten in denen alle Banken im Euroraum kaum mehr als 2.5% geben sagen wohl alles.

Es bleibt noch einmal festzuhalten: Die Auskunft der BIGBANK Mitarbeiter selbst ist, dass Spesen anfallen, deren Höhe sie nicht voraussagen können. Wer sich diesen Spaß antut, bitte sehr.

Ich nehme an die Personen die hier Kommentare gepostet haben, haben schon ein Bigbank Konto und konnten sich davon überzeugen, dass alles kostenlos ist? Ich jedenfalls habe ein Konto eröffnet, und nach mehreren Nachfragen dann kein Geld überwiesen. Die einzeiligen Emails der Mitarbeiter welche als Antwort kamen konnten nämlich auch kaum überzeugen.

Nachtrag

Ich möchte mit diesem Artikel nur davor Warnen ohne Hintergedanken gleich jedem Lockangebot zu folgen. Meine persönlich schlechte Erfahrung mit BIGBANK beruht nur darauf, dass der Internetauftritt der Bank so gut wie möglich verschleiert, dass man sein Geld in einer anderen Währung anlegen muss, und somit Spesen für die Geldanlage anfallen (mindestens 2 mal). Auch in diesem Umfangreichen FAQ Teil http://www.bigbank.at/hilfe-und-info spart man genau diese Frage aus. Es ist typisch, dass alle negativen Teile ausgeblendet werden um dem Kunden ein rein positives Bild zu zeigen. In Geldgeschäften verlange ich als Kunde absolute Offenheit, ich verlange über alles von vornherein informiert zu werden, und nicht auf erst Nachfrage einen kurzen Hinweis zu bekommen, dass man schon recht hat und Gebühren anfallen, aber da diese nicht berechnet werden können will man nicht darüber sprechen.

Es mag nun jedem selbst überlassen bleiben was er darüber denkt. Wer sich erklären kann wie die hohen Zinsen zustandekommen während alle anderen Banken knausern, der soll glücklich werden in Estland. Machen sie sich aber auch ein Bild ob eine solche Seite mit diesen Werbeaussagen sehr seriös ist: http://bigbank.at/rueckmeldungen – ich kenne das nur von Pyramidenspielen und den “Ich verdiene 6000 Euro mit Heimarbeit” Werbungen. Eine Recherche von 1-2 Stunden bringt meist doch mehr als 5 Minuten zu googeln und wikipedia zu zitieren.

Thema: Haus und Hof | Kommentare (11)

Gendergerechte Schreibweise – na gut, ich steige jetzt dann auf Englisch um!

Samstag, 13. März 2010 17:02

Liebe Leute, schön langsam ist der Gipfel erreicht, der Gipfel jenes Müllberges unter welchem unsere deutsche Sprache vergraben wird. Sicher, dieser Tiefstpunkt des Niveaus den ich hier als Gipfel bezeichne ist subjektiv gesehen für jeden Menschen sehr differenziert auszulegen. Daher eine einfache Grundregel: Wenn sie für einen Satz mit 6 Wörtern länger als 10 Sekunden brauchen um seinen Sinn zu erfassen, wurde das Ziel aller Frauenbewegungen erreicht – die völlige Verblödung der deutschen Sprache.
Also hier das Satzbeispiel: Bitte überprüfe selbst ob du dieses Niveau noch erträgst.
gender

Soso, der Gender Direktor für öffentliche Sicherheit, Herr Doktor Herbert Anderl, sucht hier dIeN motiviertesteN PraktikantEIn! (Ja, auch ich kann das!)
Mein Vorschlag: Bevor wir die ganze schöne Sprache unserer Großeltern versauen, packen wir sie doch in ein Museum für Ewiggestrige und Historiker, und sprechen selbst nur mehr Englisch? Wie leicht wäre es dann solche Altnazis wie Rosenkranz zu entlarven (“die versteht Deutsch – Nazi!”). Und es ist ja ganz klar, in Sprachen in denen es keine geschlechtsspezifischen Schreibweisen gibt, gibt es auch keine Benachteiligungen bestimmter Geschlechter. Logo oder? England, USA, Südafrika, Australien – alle duttenhappy dort, lauter Frauen in Führungspositionen, sogar besser einparken können die dort schon.

Ernsthaft jetzt: Es reicht, keiner will den Scheiß mehr lesen müssen! Wie sollen denn die ganzen Immigranten deutsch lernen, wenn auf unseren Taferln steht: Ich such den motiviertesten Praktikantin!

…”He, Dragan, tun ma uns bewerben für motiviertesten Praktikantin ha? Is eh supa Job, wie Monica bei Bill oda?”

Schön langsam wird alles nur mehr deppat in dem Land, es gehört wieder ein Mundl her der das richtig stellt und schreit:
MEI SPROCH IS NET DEPPAT!

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Die Freiheitlichen in Kärnten – ein Politkabarett auf Heimattour

Dienstag, 9. März 2010 23:04

Keine Angst, der Artikel wird nur kurz, denn zu lange will ich diesem Kasperltheater auch keine Bühne bieten. Jedoch ist es bedenklich wie schnell der Skandal um Uwe Scheuchs Russenhandel wieder aus dem täglichen Medienmistkübel entleert wurde. Falls die Staatsanwaltschaft also noch sachdienliche Hinweise benötigt, möchte ich mich hiermit als Informant dienlich zeigen.

Falls es noch Zweifel an den Praktiken der Kärntner Politiker gibt, so möchte man sich doch bitte kurz Herrn Gerhard Dörflers Tätigkeitsfeld in der Kärntner Landesregierung näher zu Gemüte führen. Wir kennen ja das ganze auch von der Bundesregierung, da gibt es so unverständliche und weltfremde Ressorts wie “Unterricht”, “Gesundheit” oder “Frauen”. Diese Idee wollte man in Kärnten aufgreifen, und daher verwundert es kaum, dass Herr Dörfler das Ressort für …lei lei.. “Wahlen und Staatsbürgerschaften” erfunden hat.
Nein, da gibt es sicher keine Zusammenhänge mit irgendwelchen Russengeschichten, denn ein Ressort für “Geheime Tonbandaufnahmen” existiert nicht, man sieht:In Kärnten wird nichts verheimlicht.

Nun, wie hat man sich dieses Ressort “Wahlen und Staatsbürgerschaften” nun vorzustellen? Grundsätzlich ist es, und darauf ist man stolz, eines der wenigen ausgeglichenen Ressorts, auch wenn es enorm kostenintensiv ist. Wie kommt das? Ganz einfach, die Kosten für ca. 8 bis 10 Wahlplakate pro Kärntner und Jahr müssen über dieses Ressort finanziert werden, und das schafft man recht leicht über den dual geführten zweiten Kernbereich “Staatsbürgerschaften”. Üblicherweise bekommt Herr Dörfler also kurz vor, während oder nach den Wahlen verschiedene Anrufe von Scheuch Brüdern, welcher ‘nonanet’ gutes neues Klientel für die Partei besorgen. Gerhard und der neue Wahlkärntner (das ist die ressortinterne Bezeichnung für Spenderobjekte fremdartiger Kulturen) treffen sich dann bei einem stadtbekannten Krämern zur Wodkaverkostung.  Nach einem Liter Wodka und fünf Russenwitzen von Gerhard erfolgt die offizielle Übergabe der Staatsbürgerschaftsurkunde  sowie eines maßgefertigten Kärntneranzuges und eines Gutscheins für 2 CD’s mit Kärntnerliedern als part of the game.

kk

 

http://www.freiheitliche-ktn.at/index.php/gerhard-doerfler.28.html

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Rosenkranz und die Meinungsfreiheit der FPÖ

Mittwoch, 3. März 2010 12:47

Barbara Rosenkranz, unsere nächste Bundespräsidentin – ja das wünschen wir uns alle. Daher ein kleiner Exkurs zur Meinungsfreiheit a’la FPÖ.
Rosenkranz wünsch sich ja eine Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes – sicher die wichtigste Forderung einer Präsidentschaftskandidatin seit Waldheim sein Pferd zur SS geschickt hat. Hochaktuell eben, und das bringt sozialen Fortschritt und Heimatgefühl. Die Begründung der Frau Rosenkranz ist auch ganz klar: Dieses Gesetz richtet sich gegen die freie Meinungsäußerung, sie als Freiheitliche spreche sich dafür aus, auch “absurde und skurrile Meinungen” zuzulassen.(orf.at)

Sicher, die FPÖ hat nur die höchsten und ehrbarsten Ziele. Also wurde Herr Vilimsky zur ZIB24 gebeten um über Rosenkranz zu schwärmen. Auf die Frage ob es denn nicht vielleicht doch etwas prekär wäre eine Präsidentschaftskandidatin aufzustellen, die laut obersten Gerichtsbeschluss als “Kellernazi” bezeichnet werden darf meinte Vilimsky dann: “…dieses Gerichtsurteil ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit”….
http://tvthek.orf.at/topics/Bundespr%C3%A4sidentschaftswahl/1273797-ZIB-24/segments/1275749-Diskussion–Vilimsky–FPOe—Wallner–Gruene-

Also merket euch:
“Kellernazi” zu FPÖ Politikern zu sagen ist eine völlig übertriebene Meinungsfreiheit.
FPÖ Politiker die sagen: KZ, so was hat es nie gegeben, das waren vielleicht nur Urlaubsdörfer. Das ist das Recht auf freie Meinungsäußerung.

So stellen wir uns die Zukunft unseres Landes vor.

Ich verlasse mich nochmal auf das Höchstgerichtsurteil: Rosenkranz ist eine Kellernazi!

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PHP Sonderzeichen aus String entfernen, aber nicht Umlaute äüö – und in UTF-8

Freitag, 5. Februar 2010 20:55

Manchmal sucht man sehr lange nach der richtigen Lösung, da in Foren 25 halbherzige und falsche Lösungen gepostet, welche meist mit dem Satz ‘Probier doch mal das hier…’ einleiten. Danke für die viele Hilfsbereitschaft ihr Mitmenschen, aber alle die es nicht Wissen sollten sich an Dieter Nuhr halten. (Zitat ist selbst rauszufinden)

 

So entfernt man Sonderzeichen aus einem String, ohne dass die deutschen Umlaute auch gelöscht werden. Und das ganze geht auch mit UTF-8 Codierung, gottseidank.

preg_replace

(‘/[^\pL]/u’, ‘ ‘, $str)

Ab php 5.2 sollte es gehen…

 

 

 

Was nicht geht kommt hier!

preg_replace

(“/[^a-zA-ZüöäÜÖÄ]/”,” “,$str);

das löschst äöü trotzdem raus, denn diese Zeichen sind ja als Sonderzeichen im String codiert, nicht als äöü.

 

 

P.S. Es sollte irgendwo im Internet die Möglichkeit geben alle Seiten mit fehlerhaften Einträgen einfach zu löschen…vielleicht fällt mal jemanden etwas ein. Es macht keinen Spaß sich 25 Foren aus den Jahren 2000 bis 2004 durchzulesen, mit lauter falschen Lösungen.

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DAS FUTTERHAUS – in Graz Bewertung negativ

Samstag, 30. Januar 2010 18:26

Seit einigen Monaten hat die deutsche Kette DAS FUTTERHAUS auch eine Filiale in Graz im neuen Shoppingcenter Nord eröffnet.

Mein kurzes Fazit: Der Laden ist schlichtweg zu vergessen. Naja, vielleicht könnte ihr irgendwelche Dosen mit 3 Jahren Haltbarkeit dort kaufen, aber meine Erfahrung bei den Terrarientieren ist durchwegs unheimlich mies.

Habe dort einen Gelbkopfgecko gekauft. Leider. Da ich schon seit Monaten nach einem Weibchen gesucht habe war ich natürlich unvorsichtig beim Kauf und hab vor Freude gleich zugeschlagen. Den Hinweis der Verkäufern, dass es bei Tieren kein Rückgaberecht gebe, wegen der Krankheiten die dadurch eingeschleppt werden hab ich zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und dann? Tja, als ich das Tier 2 Tage zuhause hatte sah ich es erst – über und über voll mit Blutmilben. Woher? Ich hatte nie irgendwelches Ungeziefer daheim. Also sehe ich im Laden nach, und siehe da – alle Gelbkopfgeckos dort haben Blutmilben. Sehr schön. Meine kleine war ja noch in Quarantäne. Als ich die Verkäuferin darauf ansprach konnte sie sich nur ‘sehr sehr entschuldigen’. Es tut ihr so leid meinte sie. Auf das Biomittel gegen Blutmilben konnte sie mir dann doch tatsächlich 10% Rabatt geben. (also 70  Cent, wow). Ich sagte noch dass dies ja wohl ein Witz wäre, kranke Tiere verkaufen, da sollten sie sie entweder zurück nehmen oder mir wenigstens das Mittel schenken. Nichts da.

Nebenbei noch bemerkt, Lebendfutter wird in dem Saftladen nur als tote Ware verkauft. In den Heimchenboxen waren 95% aller Tiere schon tot. Interessante Pflege, denn bei mir leben die Tiere daheim meist noch 4-5 Monate wenn ich sie zur Nachzucht verwende. Naja, werden wohl verhungert sein.

Ich kann nur davon abraten dort noch irgendetwas zu kaufen. Habe dort einen Gutschein bekommen, und den musste ich irgendwie aufbrauchen. Das ganze ist übrigens so umständlich, dass man lieber Bar bezahlen würde als nochmal den Gutschein herzuzeigen. Es tut mir leid, Ihr Gesamtpreis ist nur 24,99, wir können aber nur in vollen 10er Schritten vom Gutschein abbuchen, da würden sie 5 Euro verlieren. So so. Gut, dann kauf ich noch irgendeinen Scheiß den ich nicht brauche für 5 Euro dazu. So umständlich und unfähig ist kein anderer Tierladen in ganz Graz.
Vergleich Zoo Muser: Dort wird mit  Gutscheinen nicht so kompliziert herum getan, bleiben nur mehr 2-3 Euro oben, dann bezahlt einem die  Kassierin das sogar noch in Bar aus.  Bei dem Futterladen ist der Gutschein wohl nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wurde.

Bewertung  Minus 5 Sterne.

Thema: Haus und Hof, Ärgernisse | Kommentare (1)

Kennt kein Gegenteil